Eisbären reicht ein Tor zum Sieg

Charles Linglet Eisbären Berlin
Der Neue, Charles Linglet stürmt jetzt für die Eisbären. Foto: Stefan Wenske

Jedes Spiel ist jetzt Endspiel. Jeder nicht geholte Punkt tut jetzt weh. Auf die lange Liste der Verletzten hatten die Eisbären reagiert und kurzfristig Charles Linglet verpflichtet. Er spielte gleich in der ersten Sturmreihe zusammen mit Spencer Machacek und Jamie Macqueen. Vor dem Spiel gab es zwei Ehrungen, Stadionsprecher Uwe Schumann hatte Geburtstag und Florian Busch wurde sein 700. Spiel geehrt. Bei allen trug er das Trikot der Eisbären. Neben dem Neuzugang, mit der Trikotnummer 53 auflief, konnte auch Verteidiger Bruno Gervais wieder mitspielen. Im 1. Drittel kam nichts Zählbares auf die Anzeigetafel, nicht einmal eine Strafzeit war zu notieren. Es war recht ausgeglichen bis zur ersten Drittelpause. Im zweiten Drittel bekamen die Eisbären ein leichtes Übergewicht, erspielten sich die besseren Chancen. In der 27. Minute war es dann soweit. Da klärten die Schwenninger nicht resolut genug. Andre Rankel präsentierte seine Schusstechnik, der Puck beschleunigte auf 144 km/h und schlug ein. Weitere gute Einschussmöglichkeiten vergaben die Eisbären. In der 36. Spielminute überprüften die Schiedsrichter vorsichtshalber eine Situation vor dem Schwenninger Tor. Es klar zuerkennen, der Puck hatte die Linie nicht überschritten. Es blieb beim 1:0 für die Eisbären. Im Schlussabschnitt bemühten sich die Akteure weiter....

Schwenninger Wild Wings
Trotz guter Chancen, es fiel nur ein einziges Tor. Foto: Stefan Wenske

Es wollte einfach nicht klappen mit dem zweiten Tor in dieser Begegnung. Es wurde – wie bereits beim ersten Aufeinandergtreffen im Oktober des vergangenen Jahres – ein knapper Sieg mit 1:0 für die Eisbären. Im Tor stand auch Marvin Cüpper und holte sich shutout Nummer 1 der Saison. Zwei Dinge waren bei diesem Spiel noch bemerkenswert. Es gab keine einzige Strafzeit, beide spielten sehr diszipliniert. Eisbären Neuzugang Charles Linglet deutete an, dass er eine Verstärkung für den Rest der Saison werden kann. 45 Spiele haben die Eisbären jetzt absolviert, durch den Erfolg klettern sie in der aktuellen Tabelle auf Rang 8. Können sie diesen Platz verteidigen ? Ist das Schlimmste überstanden ? Mit Prognosen ist man im Lager der Eisbären sehr vorsichtig, dafür ist in dieser Saison bereits zu viel unerwartetes passiert. Auf das nächste Heimspiel müssen die Fans der Eisbären bis zum 17. Februar warten. 3Mal hintereinander geht es auswärts um die Punkte. Über 70 werden auf jeden Fall gebraucht, für den Einzug in die Pre-playoffs.

Hans-Peter Becker

 

Spieldaten

Ort MB Arena Berlin

31.01.2017 19:30 Uhr

Zuschauer 10.124

Endergebnis:

Drittelergebnisse 0:0/1:0/0:0

 

Strafen:

Eisbären 0 Minuten

Schwenninger Wild Wings 0 Minuten

 

Schiedsrichter: Piechazek, Daniel – Schukies, Gordon – Salewski, Kevin – Westhaus, Volker

 

Eisbären Berlin

Tor Cüpper, Marvin – Franzreb Maximilian

1. Reihe Linglet, Charles – Macqueen, Jamie, - Machacek, Spencer – Baxmann, Jens – Gervais, Bruno

2. Reihe Fischbuch, Daniel – Wilson, Kyle – Tallackson, Barry – Roach, Alexander – DuPont, Micky

3. Reihe Rankel, Andre – Busch, Florian Ziegler, - Braun, Laurin – Hördler, Frank – Braun, Constantin

4. Reihe Adam, Maximilian – Hessler, Vincent – Wissman, Kai

Trainer Uwe Krupp

 

Schwenninger Wild Wings

Tor Strahlmeier, Dustin – Wölfl, Marco

1. Reihe Schmölz, Daniel – Acton, Will, - Samson, Jerome – Bender, Tim – Gysbers, Simon

2. Reihe Kurth, Marcel – Hult, Andre – Bartalis, Istvan – Trivellato, Alex – Kaijoma, Kalle

3. Reihe Palausch, Lennart – Danner, Simon, - Poukkula, Markus – Brückner, Benedikt – Hunkes, Jiri

4. Reihe Maurer, Ulrich – El-Sayed, Marc – Hansen, Jake

Trainer Pat Cortina

 

Stimmen

 

Marvin Cüpper (Torwart Eisbären Berlin 2. Shutout in dieser Saion)

Die Mannschaft hat gut zurück gearbeitet und es mir somit leicht gemacht, den shutout zu erreichen. Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Es ging heute um Platz 10, wir wollten den Punktabstand vergrößern und das ist uns gelungen.

 

Pat Cortina (Trainer Schwenningen)

Meine Mannschaft war nicht schlecht, aber „nicht schlecht“, ist nicht gut genug. Wir haben Berlin nicht herausgefordert. Wir wollten mit Tempo spielen, das konnten wir nicht umsetzen.

 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin)

Es war ein solides Spiel von uns, nicht immer schön anzusehen. Unser neuer Spieler – Charles Linglet – hatte viel Eiszeit, hat sich gut ins System eingepasst, strahlt Ruhe an der Scheibe aus und wirkt sehr routiniert. Er hat, wie die gesamte Mannschaft, eine solide Leistung geboten. Das es keine Strafzeiten gab, sehe ich positiv. Bei einem engen, offenen Spiel willst du dem Gegner keinen Vorteil gestatten.

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