Heimsieg und Auswärtsniederlage

Grafik: Sportick
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Der 1. FC Union hat den Auftakt in die Rückrunde erfolgreich gestalten können. Letztendlich hatten die Gäste aus Bochum nicht genügend Durchschlagskraft, um was zählbares aus der Wuhlheide mit nehmen zu können. Das unglückliche Gegentor durch Hoogland konnte Polter ausgleichen. Skrzybski besorgte dann den Siegtreffer und somit für einen Auftakt nach Maß. Ein Sieg, der verdient war und die Ambitionen der Eisernen unterstreicht, ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden zu wollen. Entsprechend entspannt und gelöst waren nach dem Spiel die Gesichter von Spielern und Verantwortlichen des 1. FC Union. Unter den offiziell 19.130 Zuschauern am Freitagabend weilte auch Hertha-Trainer Pal Dardai. Er reiste einen Tag später nach Freiburg und am Sonntagnachmittag mussten er und seine Mannschft über die zweite Auswärtsniederlage in Folge quittieren. Kurz gesagt, war sie genauso unnötig wie eine Woche zuvor in Leverkusen. Die erste Halbzeit war nur zu ertragen als eingefleischter Fan von einer der beiden Mannschaften. Beide wollten abwarten, was der Gegner vorhat. So kann man nichts falsch machen. In der 38. Minute endlich ein beherzter Schuss auf das Tor. Herthas Skjelbred verfehlte nur knapp. Praktisch im Gegenzug gaben dann die Freiburger ihren ersten Torschuss ab und der saß. Hertha musste was tun und das taten sie auch, in der zweiten Halbzeit. Freiburg wurde phasenweise nicht aus der eigenen Hälfte gelassen. Hertha holte sich die Führung in fast allen statistischen Wertungen. Das zweite Tor im Spiel schossen die Freiburger. Petersen war in der 87. Minute erfolgreich, zuvor war Hertha in mehreren verheißungsvollen Situationen gescheitert. Ganz war der Deckel noch nicht drauf, den Schieber traf eine Minute später zum 1:2. Die verbliebenen Minuten plus Nachspielzeit reichten nicht mehr, um an dem Ergebnis noch was zu ändern. Ein Punkt war auf jeden Fall drin. Von den letzten fünf Ligaspielen hat Hertha vier verloren. Am kommenden Samstag kommt Ingolstadt in das Olympiastadion und die Eisernen müssen einen Tag später in Dresden antreten.

Hans-Peter Becker

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