1. FC Union - Rückrundenstart

Union Berlin Polter Quaner
Grafik: Sportick

Es wird wieder ernst für den 1. FC Union, die Rückrunde beginnt mit einem Heimspiel am Freitagabend. Die Partie wird Schiedsrichter Patrick Ittrich um 18:30 Uhr anpfeifen. Erwartet werden, nach Aussage von Unions Pressesprecher Christian Arbeit, mindestens 20.000 Zuschauer, „alles andere wäre eine Überraschung“. Die größte Aufmerksamkeit wird natürlich von den Fans und den Medien auf den Rückkehrer Sebastian Polter gerichtet sein. Er kam zurück vom Londoner Club Queen Park Rangers aus der 2. englischen Liga, dafür wechselte Collin Quaner in die entgegengesetzte Richtung zum Club Huddersfield Town. Ebenso verlassen haben den Verein Chris Quiring in Richtung Hansa Rostock und Sören Brandy, der zukünftig für den Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld spielen wird. Somit sind aktuell 27 Profis im Kader, davon sind 3 Torhüter. Zieht man dazu den einen oder anderen verletzten Spieler ab, dürfte sich zukünftig die Organisation des Trainings wieder einfacher gestalten. Jens Keller hatte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bochum geäußert, dass es ja auch im Training nur sinnvoll ist, ein Spiel 11 gegen 11 zu machen, für die Überzähligen musst du dir extra was einfallen lassen. Nicht einsatzfähig sind vor dem Rückrundenstart 6 Profis, Benjamin Kessel hat Trainingsrückstand, Fabian Schönheim plagen Abduktorenprobleme, Dennis Daube ist nach Schulter OP in der Reha, Maximilian Thiel hat Probleme mit dem Oberschenkel, Benjamin Köhler laboriert an einer Knieverletzung und Stephan Fürstner ist nicht verletzt, fehlt wegen einer Gelbsperre. Das war auch der Grund, weshalb er im letzten Testspiel (2:2 gegen Dukla Prag) nicht eingesetzt wurde. Wer übernimmt den defensiven Part im Mittelfeld ? Gegen Prag wurden Michael Parensen und Errol Zejnullahu auf dieser Position ausprobiert. Gegen Bochum spricht einiges dafür, dass Jens Keller ein 4-3-3 gegen eine zu erwartende 4-2-3-1 Formation der Bochumer stellen wird. Die größere Erfahrung spricht für Parensen. Ein speziell auf Polter zugeschnittene Taktik, verbunden mit mehr Flanken, soll es nicht geben. Es geht wieder los. Die Rückrunde der Eisernen soll noch mehr Punkte bringen als die Hinrunde. In der Vorbereitung wurde dafür hart gearbeitet. Die Eisernen blicken weiter nach oben. Der jetzige Kader ist wohl der stärkste, über den der Verein in seiner über 50jährigen Geschichte je verfügte.

Hans-Peter Becker

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