Der DFB bewirbt sich um die EM 2024

DFB Präsident Reinhard Grindel als Gast beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes. Foto: Enrico Formowitz
DFB Präsident Reinhard Grindel als Gast beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes. Foto: Enrico Formowitz

Dies hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes auf seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt am Main einstimmig beschlossen. Die offizielle Erklärung wird der DFB bis zum 3. März 2017 bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einreichen. Der Verband wird sich darin mit zehn Stadien beziehungsweise Spielorten für die Austragung des Turniers bewerben. Die Auswahl wird in einem offenen, fairen und transparenten Verfahren erfolgen. Dabei hat der DFB Transparency International gebeten, den Bewerbungsprozess zu begleiten. DFB-Präsident Reinhard Grindel gab SportickTV beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes auch zu berlinspezifischen Themen ein Interview, das wir natürlich in vollem Wortlaut in Kürze auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen. Die EM 2024 könne ein wichtiges Leuchtturmprojekt für den gesamten deutschen Fußball werden. Hervorzuheben sei, Deutschland habe die Stadien, die Infrastruktur und das Knowhow, um auch wirtschaftlich vernünftig das Turnier auszurichten. Unmittelbar nach der Präsidiumsentscheidung sagte der DFB-Präsident: „Wir werden eine erstklassige Bewerbung einreichen und mit starken Argumenten überzeugen.“ Was Berlin und die Arbeit des BFV anbelangt, äußerte sich Reinhard Grindel im Gespräch mit Christian Zschiedrich nur lobend. Er selbst sei sehr häufig in Berlin. Am 15. September 2017 wird das Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände die vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 durch die UEFA erfolgen.

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