Heimniederlage gegen Augsburg - Eisbären kriseln weiter

Augsburger Panther Eisbären Berlin DEL Boutin
Jonathan Boutin wehrt ein Schuss von Eisbär C. Braun ab. Foto: Stefan Wenske

Das erste Spiel im neuen Jahr 2017 fand an einem Dienstag statt. Die Feiertage sind vorbei, der Liga-Alltag hat uns wieder. Die Augsburger Panther, als Tabellensechster angereist, ließen gleich durchblicken, dass sie alles versuchen wollten, den Vorsprung auf die Eisbären zu vergrößern. An der misslichen Situation, einige verletzte Stammspieler ersetzen zu müssen hat sich nicht geändert. Frank Hördler, Marcel Noebels und Jonas Müller sind schon länger verletzt, jetzt ist auch noch Darin Olver dazugekommen. Wenigstens konnte Neuzugang Alexander Roach mitwirken. Eines war wichtig in diesem Spiel, möglichst wenig Strafzeiten zu kassieren. Die Augsburger sind das aktuell beste Überzahl-Team der Liga. Die Erfolgsquote liegt bei über 22%, die Eisbären sind in dieser Wertung ganz hinten, nur 9,15 % ihrer Überspiele führten zu einem Torerfolg. Im 1. Drittel gelang es den Hausherren der MB Arena nicht von der Strafbank wegzubleiben. 8 Strafminuten wurden gesammelt. Wenigstens fiel kein Tor, beide Goalies waren glänzend aufgelegt. Im Mittelabschnitt zogen die Gäste auf 2:0 davon. Thomas Holzmann überwand in der 29. Minute Petri Vehanen, der dabei unglücklich aussah. Nur 5 Minuten später ließen sich die Panther eine 4 zu 3....

Petri Vehanen in Aktion Foto: Stefan Wenske
Petri Vehanen in Aktion Foto: Stefan Wenske

Überzahl-Situation nicht nehmen. Michael Davies vollendete und sorgte für hängende Köpfe bei den Eisbären. Die gaben zwar nicht auf, verkrampften aber mit zunehmender Spieldauer. „Wir sind enttäuscht, diese Spiele müssen wir schnell abschütteln, jeder hat mit sich selbst zu kämpfen und da fehlt diese gewisse Leichtigkeit im Spiel. Da versuchst Du es über den Kampf, was optisch nicht schön anzuschauen ist und heute vorne keinen Effekt gebracht hat.“, so sah Jens Baxmann das Spiel. Egal was die Eisbären versuchten, es wollte nicht funktionieren. Was durchkam wurde eine Beute von Jonathan Boutin. Er wurde von seinem Trainer Mike Stewart ausdrücklich gelobt wurde. Insgesamt zwangen ihn die Eisbären zu 32 Rettungstaten. Es wurde das erste Shut-out in dieser Saison für ihn. Bemerkenswert war auch an diesem Spiel, dass es den Augsburger Parthern erstmals nach 7 Jahren wieder gelang, ein Spiel der Hauptrunde in Berlin zu gewinnen. Entsprechend aufgeräumt war die Stimmung bei den Gästen nach dem Spiel. Was geht noch bei den Eisbären ? Es müssen dringend Punkte her. Am Freitag steht bereits das nächste Heimspiel an. Mit den Kölner Haien stellt sich ein Schwergewicht der Liga vor. Trotzdem, die fünfte Niederlage in Folge sollte vermieden werden. Im Profisport bekommst du nie etwas geschenkt. Der Einsatz stimmt, wann können wieder die gewünschten Erträge eingefahren werden ?

Hans-Peter Becker

 

Ort MB Arena Berlin

03.01.2017 19:30 Uhr

Zuschauer: 9.731

Schiedsrichter: Oswald, Christian – Schukies, Gordon – Capik, Maksin – Merten, Jona

Endstand 0:2

Drittelergebnise: 0:0/0:2/0:0

Strafen: Eisbären 14 Minuten

Augsburg 10 Minuten

 

Eisbären Berlin

Tor Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin

1. Reihe Rankel, André - Talbot, Julian - Machacek, Spencer, - Braun, Konstantin – Gervais, Bruno

2. Reihe Busch, Florian - Wilson, Kyle – Petersen - Baxmann, Jens – Wissmann, Kay

3. Reihe MacQueen, Jamie - Adam, Maximilian - Tallackson, Barry - Roach, Alexander - DuPont, Micky

4. Reihe Braun, Laurin – Fischbuch, Daniel – Ziegler, Sven – Jahnke, Charlie

Trainer Uwe Krupp

 

Augsburger Panther

Tor Boutin, Jonathan - Meissner, Benjamin

1. Reihe Parkes, Trevor – Stieler, David – Shugg, Justin – Lamb, Braden – Valentine, Scott

2. Reihe Holzmann, Thomas – Trupp, Evan – Daves, Michael – Guentzel, Gabe – Rekis, Arvids

3. Reihe Hanowski, Benjamin – Leblanc, Andrew – Hafenrichter, Jaroslav – Cundari, Mark, Tölzer, Steffen

4. Reihe Polaczek, Aleksander – Mackay, Matthew – Thiel, Alexander – Dinger, Derek

Trainer Mike Steward

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Kommentare: 1
  • #1

    insider (Samstag, 07 Januar 2017 11:35)

    Also, nach der erneuten Heimniederlage gegen Köln, muss man feststellen, daß die Mannschaft einfach zu "satt" ist. Langefristige Verträge von Spielern, die schon viel zu lange in der Mannschaft sind und nicht wirklich mehr die eigene Initaitive haben zu kämpfen, weil diese Spieler eben wissen, denen passiert grundsätzlich nichts. Es sind genügend freie Sitzplätze in der Arena frei, wo einige Spieler man zum Nachdenken geschickt werden und mehr Juniorenspieler aus der DNL integriert werden sollten, die noch heiß sind für die 1.Mannschaft zu spielen. In der Manschaft herrscht KEIN Kampfgeist mehr. Ich habe den Puck sicher, nehme zu ihn - das scheint das Motto innerhalb der Mannschaft zusein. Schlechte Neuverpflichtungen, die keine Neuen sind und nicht in der Lage sind, mal Verantwortung zu übernehmen und Lizenzausländer wie Dupont, Wilsen, Tallackson, die mittlerweile in die Tage gekommen sind und sicherlich bei keinem anderen Verein einen Vertrag bekommen würden. Stattdessem lässt man starke ausländische Spieler, z.B. Lalonde, gehen- Die Verpfchtung von Roach ist eine reine Alibiverpflichtung, da dieser nicht unter das Ausländerkontingent fällt. Also die letzten 14 Spiele einfach unter diesem o.h. Motto zu Ende spielen, die Play-Offs verpassen und dann kräftig in der Mannschaft ausmisten, sonst wirds auf Jahre nichts mehr mit dem Erfolg