Nun also doch bei Tennis Borussia

TeBe Geschäftsführer Andreas Voigt schwor auf Trainer Daniel Volbert. Foto: Christian Zschiedrich
TeBe Geschäftsführer Andreas Voigt schwor auf Trainer Daniel Volbert. Foto: Christian Zschiedrich

In der NOFV Oberliga Nord musste der nächste Trainer dran glauben und das zu einem äußerst menschenwürdig günstigen Zeitpunkt – zwei Tage vor Heiligabend. Getroffen hat es Daniel Volbert. Im April 2014 kam er von Lichtenberg 47 zu TeBe und führte den Club in der folgenden Saison zum Aufstieg in die Oberliga. Andreas Voigt sagte mir wörtlich: „Wir haben den besten Trainer der Liga“ und als Ende des Jahres 2016 plötzlich die Gerüchteküche brodelte, verstand Voigt die Welt nicht mehr, versicherte mir: „Da ist überhaupt nichts dran“! Nun die Entbindung von seinen Aufgaben als Chefcouch der 1. Mannschaft, kurz vor Weihnachten. Wer sein Nachfolger wird, steht angeblich noch nicht fest. Thorsten Beck, Volberts bisheriger Assistent, übernimmt als Interimscoach und sollte bis zum 5. Januar kein neuer Leiter gefunden sein, steht Beck weiterhin zur Verfügung. Bewerbungen gingen täglich mehrere ein. Bewerber stehen bei TeBe für den Posten Schlange. Gehandelt werden Steffen Baumgart, Thomas Herbst, Abu Njie und weitere Kandidaten. Man lässt sich Zeit. Bis zur Stunde gibt es keine namentliche Veröffentlichung. Der Vorstandsvorsitzende Jörg Zimmermann informierte über die Trennung am 22. Dezember, 19.00 Uhr. Von der Leistungsfähigkeit des Daniel Volbert ist der Verein allerdings weiterhin überzeugt. Die Jugendarbeit möchte TeBe unter der Leitung von Daniel Volbert fortführen. Der zum „Trainer des Jahres 2015“ gewählte „Coach mit Herzblut“ ist verständlicherweise zunächst sehr enttäuscht und braucht Bedenkzeit. Geschäftsführer Andreas Voigt lobt: „Wir hatten mit Daniel eine tolle Zeit“.

Christian Zschiedrich

Kommentar schreiben

Kommentare: 0