In eigener Sache im alten Jahr 2016

Artikel zum 50. Geburtstages von Christian Zschiedrich,  obere Reihe zwischen Manfred Werner und Peter Groß. Faksimile Sportick
Artikel zum 50. Geburtstages von Christian Zschiedrich, obere Reihe zwischen Manfred Werner und Peter Groß. Faksimile Sportick

Zwischen Weihnachten und Neujahr findet weniger Wettkampfsport insbesondere in allen Fußball-Klassen statt. In der sogenannten Winterpause gönnt der Terminplan sogar den Fußball-Profis etwas Erholung, bis im Trainingslager die Rückrunden-vorbereitung beginnt. Erst am 20. Januar 2017 geht es mit einer Begegnung am Freitagabend im Meisterschaftsprogramm wieder los, SC Freiburg – FC Bayern München. Unsere Hertha ist erst am Sonntag, 22.01.2017, wieder dran, mit dem Auswärtsspiel bei Bayer 04 in Leverkusen. Als ewig positiv denkender Mensch bin ich voller Optimismus, dass Hertha diesmal eine bessere Rückrunde als in der vergangenen Saison spielen wird.  Was heißt Rückrunde? In Leverkusen wird die letzte Begegnung der Hinrunde, der 17. Spieltag, ausgetragen. Als Tabellendritter mit 30 Punkten zu überwintern, das ist doch einfach super. Der 1. FC Union ist in Liga Zwei mit 28 Punkten Fünfter. Allerdings ist hier der 17. Spieltag bereits gelaufen. Deshalb geht es erst am Sonntag, 05. Februar 2017 (ausgerechnet) in Dresden wieder los. Hier ist ebenfalls ganz realistisch zu bemerken, für die Eisernen ist in dieser Saison noch alles drin, sogar der Aufstieg (zur Freude von Hertha). Was macht ein Journalist in meinem Alter zu dieser Zeit. Ich räume auf. Neulich waren mir die Unterlagen meiner Trainertätigkeit beim Spandauer Sportverein zum Vorschein  gekommen. Jetzt halte ich die Fußball-Woche vom 4. Juli 1988 in der Hand und finde darin ein Meisterschaftsbild mit Trainer Fritz Mauruschat und seinen beiden Söhnen Armin und Horst.  Armin hatte in jener Saison eine schwere Meniskus-OP zu überstehen. Ich zählte zu dem jüngsten Jahrgang, kam als einziger aus der B-Jugend und bekam bescheinigt, die Spielmacherrolle von Armin ausgefüllt zu haben. Die Saison schloss ich zudem als bester Torschütze ab. Letztendlich gewannen wir nicht nur die Berliner Meisterschaft, sondern das Double mit dem zusätzlichen Pokalsieg.  War es vielleicht ein großer Fehler? In der Saison darauf verließ ich TeBe. Warum und weshalb, darüber schrieb ich ausführlich in meinem Buch, als Pendler zwischen Ost und West. Ich spielte fortan in Leipzig.

Christian Zschiedrich

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