Erste Saison-Niederlage für die BR Volleys

Foto: Eckhard Herfet
Foto: Eckhard Herfet

Vor 6.632 Zuschauern lieferten sich die BR Volleys und der VfB Friedrichshafen am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle einen spannenden Schlagabtausch, ein nervenaufreibendes Spektakel. Coach Roberto Serniotti setzte zunächst auf die selbe Formation des Champions-League-Auftakts, startete mit Kapitän Robert Kromm und Steven Marshall im Außenangriff, den beiden Mittelblockern Aleksandar Okolic, Graham Vigrass, mit Sebastian Kühner als Zuspieler, Wouter ter Maat auf der Diagonalposition sowie Libero Luke Perry. Die Hausherren starteten furios. Mit starken Aufschlägen von Kühner und drei Monsterblöcken in Serie gingen die Berliner bis zur ersten technischen Auszeit in Führung (8:4) und hielten Friedrichshafen dank konstantem Service, stabiler Abwehr und variablen Angriffen in der Anfangsphase in jedem Satz auf Abstand ( Zwischenstände jeweils 12:8, 16:11, 18:12). Das aber reichte nicht gegen die sich mehr und mehr steigernden Gäste. Über 20:15, dann 21:19, war der VfB bei 22:21 bis auf einen Zähler dran. Dennoch, Kromm & Co holten sich die ersten Satzbälle (24:22), doch Friedrichshafen glich zum 24:24 aus. Vier weitere Male hatten die Berliner die Chance zum Satzgewinn, vier weitere Male machten ihnen die Friedrichshafener einen Strich durch die Rechnung. Im entscheidenden Moment behielt das Team von Trainer Vital Heynen die Nerven und brachte schließlich im dritten Anlauf per Block von Georg Klein den Durchgang ins Ziel (32:30). Insgesamt neun Mal, in allen Spielabschnitten hatten die Hauptstädter selbst die Chance zum Satzgewinn (30:32, 25:27, 27:29). Am Ende abgeklärter nutzten die Friedrichshafener ihre Möglichkeiten und verwandelten den alles entscheidenden Matchball durch Armin Mustedanovic (29:27).

Christian Zschiedrich

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