Union Berlin will schwarze Serie beenden

Greuther Fürth Union Berlin Jens Keller
Grafik: Sportick

Der 1. FC Union will am kommenden Freitag eine Serie beenden. Es soll endlich mal ein Heimspiel gegen Greuther Fürth gewonnen werden. Zuletzt gelang dies am 28. August 2003, am 4. Spieltag der Saison 2003/04, der Trainer hieß Mirko Votava und Salif Keita erzielte beim 3:0 Sieg alle Tore für die Eisernen. Das ist ferne Vergangenheit. Seit dem Wiederaufstieg 2009 konnte kein Heimspiel gegen die Kleeblätter gewonnen werden. Unter dem neuen Trainer Jens Keller wurden bereits einige schwarze Serien beendet. Warum soll das gegen Fürth nicht fortgesetzt werden ? „Unter dem Strich entscheiden wir das Spiel, mit unserer Leistung vor unserem Publikum.“ Die Fürther haben kürzlich den Trainer gewechselt und am letzten Spieltag eine - sicherlich nicht geplante - 0:2 Heimniederlage gegen Schlusslicht FC St. Pauli hinnehmen müssen. Den Eisernen fehlte in Heidenheim die Frische, am Ende wurde es eine klare Niederlage. Die physische Fitness ist da. Es waren wohl mehr mentale Probleme. „Nach dem hoch-intensiven Spiel gegen Braunschweig waren nur 3 Tage Zeit, trotzdem müssen wir in der Lage sein, 2 Spiele auf diesem Niveau innerhalb einer Woche zu machen. Das ist uns nicht gelungen. Ein Grund mehr, gegen Fürth alles rauszuhauen.“ Personell sieht es so aus, dass Dennis Daube und Philipp Hosiner länger fehlen werden. Fabian Schönheim wird ebenso ausfallen. Ihn plagen muskuläre Probleme. Innenverteidiger-Kollege Toni Leistner wurde inzwischen Vater einer Tochter und dürfte motiviert ans Werk gehen. Es sind noch Restkarten für den Freitagabend, Anpiff 18:30 Uhr im Stadion An derAlten Försterei, verfügbar. Nach Aussage von Hannes Hahn, dem stellvertretenden Pressesprecher des 1. FC Union, werden ca. 19.500 Zuschauer  erwartet. Aus Fürth werden etwa 300 Schlachtenbummler anreisen. Anschließend ist für die Zweitligisten das Spieljahr 2016 beendet. Die Fans und sicher einige Spieler treffen sich noch zum traditionellen Weihnachtssingen.

Hans-Peter Becker

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