Eisbären wollen Roosters rupfen

Andre Rankel Iserlohn Roosters DEL Eisbären Berlin
Andre Rankel trifft gegen Iserlohn, Szene aus der letzten Saison. Foto Hans-Peter Becker

Es war ein kleines Durchatmen bei den Eisbären Berlin, als nach 60 effektiven Spielminuten der Auswärtssieg in Krefeld feststand. Es war das elfte Auswärtsspiel der Saison und der vierte Sieg. 13 Punkte konnten auf fremden Eis geholt werden. In der heimischen Arena sieht die Bilanz etwas freundlicher aus, von den acht Spielen konnten immerhin vier gewonnen werden. Platz 7 nach mehr als einem absolvierten Drittel der Saison, da hatte man sich mehr versprochen. Zumal die Tabelle ein schiefes Bild ergibt. Krefeld und die Eisbären haben bereits 19 Spiele absolviert, alle anderen haben ein oder mehr Spiele weniger. Am Freitag empfangen die Eisbären zum 9. Heimspiel der Saison die Iserlohn Roosters. Sie wollen dort weitermachen, wo sie am Dienstag aufgehört haben. Am Ende sollen 3 Punkte gutgeschrieben werden. Im Kader wird es keine großen Veränderungen geben. Verletzt und somit nicht einsatzfähig sind Marcel Noebels, Laurin Braun und Frank Hördler. Für Eisbär Nicolas Petersen geht es in dieser Saison zum zweiten Mal gegen seinen Ex-Club. Das Auswärtsspiel in Iserlohn hatten die Eisbären mit 0:2 verloren. Neuzugang Petersen ist der Top-Scorer mit 22 Punkten (10 Tore und 12 Vorlagen), zweimal gelang das entscheidende Tor zum Sieg. Von den verletzungsbedingten Ausfällen profitierten die Nachwuchskräfte Kai Wissmann, Maximilian Adam und Vincent Hessler, die mehr Eiszeit bekommen als zunächst geplant. Verteidiger Kai Wissmann hat bisher alle 19 Saisonspiele absolviert und sogar ein – sein erstes in der DEL - Tor (beim 7:4 Auswärtssieg in Ingolstadt) erzielt. Wissmann ist Verteidiger und im Verbund mit seinen Kollegen wird es darauf ankommen, Tore zu verhindern. Der Schnitt von über 3 Gegentoren pro Spiel muss verbessert werden. Der kommende Gegner aus dem Sauerland hat auch keinen besseren Wert vorzuweisen. Im erzielen von Toren gehören die Eisbären mit einem Durchschnitt von 2,95 pro Spiel zur Spitze der DEL.

Hans-Peter Becker

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