Ab jetzt wird der Berlin-Pokal interessant

Die Nachholspiele sind gelaufen. Der BFC Dynamo hatte zwar beim knappen 1:0 (Torschütze Rockenbach kurz nach dem Wechsel) seine Mühe vor 200 Zuschauern das Achtelfinale zu erreichen, Favoritenstürze blieben aber aus. Die Vereine, die schon mal den Titel holten, bzw. das Finale erreichten, qualifizierten sich. Vor 177 Zuschauern blieb auch die Überraschung im Spiel Blau-Weiß 90 – FC Viktoria 89 0:3 (0:1) in der Markgrafenstraße aus. Es war jedoch ein rassiger Pokalfight, in dem der Regionalligist die Blau-Weißen von Beginn an ernst nahm. Ebenso gab sich BAK 07 gegen den FC Internationale 4:1 (3:0) vor 162 Zuschauern auf der Hanne-Sobek-Sportanlage, Osloer Straße, in der 3. Hauptrunde keine Blöße. Schauen wir insgesamt auf die Vereine, die das Achtelfinale erreicht haben und notieren insbesondere die Klassenzugehörigkeit. Der Pokal lebt ja vom Sturz der Klassehöheren. Also, die drei Regionalligisten erwähnten wir bereits: BFC Dynamo, Viktoria 89 und Berliner AK. Dazu gesellen sich zwei Oberligisten: Tennis Borussia und VSG Altglienicke. Ganz stark ist die Berlin-Liga noch vertreten: Titelverteidiger BFC Preussen, SV Tasmania, CD Croatia, SV Empor, BSV Al-Dersimspor und Berliner SC. Sogar Landesligisten schafften das Weiterkommen: TSV Mariendorf 96, FC Spandau 06, 1.FC Schöneberg, SF Johannisthal und die Spandauer Kickers. Am kommenden Montag, 21. November, findet ab 17.30 Uhr im BFV-Casino, Humboldtstraße 8a, die Auslosung des Achtelfinales statt.

Christian Zschiedrich

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