1. FC Union - Niederlage auf dem Betzenberg

Es bleibt dabei, auf dem Betzenberg zu Kaiserslautern gibt es nichts zu gewinnen für die Eisernen. Es war der sechste Versuch und endete mit einer Niederlage, die Bilanz steht bei 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. In der ersten Halbzeit agierte Union im Stile eines Spitzenmannschaft und kontrollierte Ball und Gegner. Gefühlt kamen die die Lautrer minutenlang nicht an den Ball. Trainer Jens Keller nahm einige Umstellungen vor. Zum rechten Außenverteidiger wurde Roberto Puncec umfunktioniert. Eine 3er-Kette hatte er bereits auf der Pressekonferenz vor dem Spieltag ausgeschlossen. Es wurde weiter spekuliert ob nicht Chris Quiring, eigentlich offensiver Mittelfeldspieler, wie gegen Düsseldorf auf dieser Position spielen könnte. Er war im Kader, musste aber seinen Trainingsanzug nicht ausziehen. In der Innenverteidigung spielten Toni Leistner, Fabian Schönheim und Christopher Petersen. Das Mittelfeld besetzten Felix Kroos, Stefan Fürstner und Damir Kreilach, dazu ein Trio im Sturm mit Steven Skrzybski, Kenny Redondo und Collin Quaner. Die taktische Grundordnung sortierte sich zu einem 4-3-3. Die erste Halbzeit endete 0:0. Beide hatten je eine Großchance. Ein Stellungsfehler – es war sein einziger – von Leistner eröffnete Osawe eine Einschussmöglichkeit. Jakob Busk konnte parieren. Die Chance für die Berliner entsprang aus einem Freistoß. Felix Kroos zielte zu genau und traf das Lattenkreuz. In der Halbzeitpause konnte man Eindruck haben, dass die Eisernen hier was mitnehmen könnten. Nach der Pause änderte sich das Bild. Die Lautrer, angetrieben von ihrem Anhang, erspielten sich ein chancenplus. In der 71. Minute wurden ihre Bemühungen belohnt. Mittelfeld-Spieler Marcel Gaus schloss eine gelungen Angriffszug erfolgreich ab. Die verbleibende Zeit reichte nicht, ebenso die drei Spielerwechsel von Jens Keller. Mit einer 0:1 Niederlage im Gepäck traten die Unioner die Heimreise an. Es war die zweite Niederlage in Folge, sie war unnötig. Lautern investierte mehr in den letzten 45 Minuten, den Eisernen fehlte der letzte Biss. Was nützt es dir, in fast allen statistischen Wertungen vorn zu liegen. Entscheidend ist am Ende die Torstatistik und da stand die Null. Weiter geht es erst am 20. November, der VfB Stuttgart ist der nächste Kontrahent im Heimspiel.

Hans-Peter Becker

Kommentar schreiben

Kommentare: 0