Eisernen erwarten Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf Union Berlin
Grafik: Sportick

Nach der rauschenden Ballnacht in Dortmund wartet am Samstag die nächste Aufgabe in der Liga auf die Eisernen. Es stehen sich zwei Verlierer der Pokalrunde gegenüber. Die Düsseldorfer Fortuna hat beim Liga-Kollegen Hannover 96 eine deftige Schlappe kassiert. Nach der letzten Horrorsaison sind die Saisonziele bescheidener. Man will nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Der Saisonstart ist, genau wie bei den Eisernen, als geglückt zu bezeichnen. Die Fortuna liegt nur 4 Punkte hinter den Eisernen. Die Punkte wurden vor allem zu Hause geholt. Auswärts lief es bisher nicht so gut, lediglich ein Auswärtsdreier konnte eingefahren werden. Der gute Saisonstart ist um so erstaunlicher, wenn man den personellen Aderlass zugrunde legt. Zehn Profis mussten ersetzt werden. Trainer Friedhelm Funkel, der die Düsseldorfer in der vergangenen Saison vor dem Abstieg rettete, setzt eher auf eine defensivere Spielweise. So ist die Abwehr das Prunkstück der Mannschaft. Erst 9 Gegentore haben sie in der Liga kassiert, um so erstaunlicher, dass sie beim Pokal-Aus in Hannover gleich 6 kassiert haben. Die Eisernen werden alles daran setzen, ihren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Dafür wäre ein Sieg erforderlich. Einige Stammspieler wurden dafür geschont, saßen in Dortmund auf der Bank oder absolvierten nur einen Kurzeinsatz. Im Tor dürfte es einen Wechsel zurück zu Jakob Busk geben, obwohl diese Entscheidung Jens Keller nicht so einfach fallen dürfte. Damir Kreilach, Stefan Fürstner und Steven Skrybzki dürften wieder in der Startaufstellung stehen. Die Eisernen gehen mit einer leichten Favoritenstellung ins Rennen. Es wird das insgesamt 23 Aufeinandertreffen der beiden Vereine sein, davon wurden 12 Spiele in der 2. Bundesliga ausgetragen. Die Bilanz in dieser Spielklasse ist dabei völlig ausgeglichen mit jeweils 4 Siegen, 4 Unentschieden und 4 Niederlagen. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Patrick Alt, für ihn ist es die Premiere in der Alten Försterei.

Hans-Peter Becker

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