Eisbären Sieg – ein hohes Ergebnis gegen Augsburg

Daniel Fischbuch Eisbären Berlin
bereits nach 18 Sekunden - Tor durch Daniel Fischbuch Foto: Stefan Wenske

Bloß nicht die dritte Niederlage in Folge, mit dieser Einstellung begannen die Eisbären die Partie des 12. Spieltages gegen die Augsburger Panther. Es dauerte 21 Sekunden, da schlug es ein im Augsburger Tor. Daniel Fischbuch verwertete einen Schuss von Frank Hördler, der Puck sprang von der Bande zurück direkt vor seinen Schläger, Billard kurz nach halb Acht. Ein schnelles Tor und die Eisbären konnten in der Anfangsphase nachlegen. Erneut war es Daniel Fischbuch, war das erste Tor eine humorlose Angelegenheit, Tor Nummer 2 war spektakulär. Zusammen mit Nicolas Petersen fuhr einen Konter, täuschte einen Querpass an, der Torwart reagierte zu schnell und so fand der Puck seinen Weg in das Tor. Es war erst die 11. Minute des Spiels angebrochen. Die Führung hielt bis zur bis zur 19. Spielminute. Den 2:2 Ausgleichstreffer erzielte Andrew Leblanc, zuvor hatte Benjamin Hanowski in der 9. Spielminute auf 1:2 für die Panther verkürzt. Die Reihenzusammenstellung hatte Uwe Krupp vom verloren Auswärtsspiel in Iserlohn übernommen, lediglich die Abfolge der Eiszeiten verändert. Das muntere Toreschießen ging im 2. Drittel weiter. In der 24. Minute traf Micky DuPont und die Vorlage lieferte der doppelte Torschütze aus dem ersten Drittel Daniel Fischbuch, der damit endgültig zum „Man of the Match“ wurde. Praktisch im Gegenzug trafen erneut die Gäste, in der selben Spielminute, exakt 23 Sekunden später schlug es zum dritten Mal im Tor von Petri Vehanen ein, Torschütze Michael Davies. Undiszipliniertheiten und ein indisponierter Torwart brachten die Augsburger Panther aussichtslos ins Hintertreffen. Zwei Überzahlspiele, in der 27. und 30. Minute konnten die Eisbären erfolgreich abschließen. Die Torschützen waren Jamie Macqueen und Darin Olver. 5 Gegentreffer waren zu viel für Jonathan Boutin, die 3 Gegentreffer aus dem Mittelabschnitt schienen haltbar. Augsburgs Trainer Mike Stewart,.....

Petri Vehanen Augsburger Panther
Augsburg hatte viele Chancen - Schwerstarbeit für die Abwehr der Eisbären Foto: Stefan Wenske

als Spieler ein harter Verteidiger, was ihm den Spitznamen „Iron-Mike“ einbrachte, wechselte den Goalie, Benjamin Meisner übernahm. Die Gäste aus dem bayerischen Schwaben boten eine gute Auswärtspartie. So richtig sicher durften sich die Eisbären zu keiner Phase des Spiels fühlen. Dass sich Eisbären Goalie Petri Vehanen Bestnoten verdiente, sagt wohl alles. Im Schlussabschnitt fielen noch 2 Tore, Andre Rankel, der Kapitän der Eisbären sorgte in der 58. Minute für Treffer Nummer 6 und Trevor Parkes sorgte eine Minute später für Ergebniskosmetik. Der Endstand von 6:4 für die Eisbären mag die offiziell verkündeten 11.577 Zuschauer gut unterhalten zu haben, die beiden Trainer machten in der Pressekonferenz nach dem Spiel keinen sehr glücklichen Eindruck.

„Natürlich, unser Start war nicht super, wenn du bereits nach 19 Sekunden den ersten Gegentreffer kassierst. Trotzdem haben wir gut weitergearbeitet und hatten unsere Chancen. Speziell Vehanen hat uns heute das Leben schwer gemacht,“ so äußerte sich Augsburgs Trainer nach dem Spiel.

„Meine Begeisterung hält sich im Moment in Grenzen, wir haben heute einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen. 6 zu 4 ist ein hohes Ergebnis, ein 4 zu 2 wäre meines Erachtens besser.“ Diese Äußerung von Eisbären-Trainer Uwe Krupp sagt wohl alles.

Es wird im Oktober von jeder Mannschaft viel abverlangt mit einer großen Anzahl von zu absolvierenden Spielen.

Das Fazit zum Spiel zog Daniel Fischbuch. „Es ging hin und her, wir lagen schnell vorne und haben die Führung leider auch ganz schnell wieder abgegeben. Insgesamt haben wir es ganz hinbekommen und das Spiel verdient gewonnen. Bei meinem zweiten Tor habe ich auf die Reaktion des Goalies gewartet, schließlich hat er mir keine andere Möglichkeit gelassen, als Ihn rein zu schießen.“

Am Sonntag steht dann erneut ein Heimspiel an. Die Adler Mannheim sind dann zu Gast in der Arena am Ostbahnhof.

Hans-Peter Becker

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