Volleyball - Ortsderby zum Saisonauftakt

Mit dem Saisoneröffnungsspiel der Volleyball Bundesliga der Damen nach sage und schreibe sieben Monaten volleyballloser Zeit empfängt der KSC Berlin am Samstag, den 22. Oktober 2016 um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlingstraße die Mannschaft des VC Olympia Berlin, die mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft identisch ist. Endlich geht es nach mehr als zwei Monaten Training für die Mannschaft darum, sich wieder dem heimischen Publikum zu präsentieren und das Erlernte unter Wettkampfbedingungen auf das Parkett zu zaubern. Apropos Parkett: ab dieser Saison wird zu den Ligaspielen in der Halle ein Spezialboden ausgelegt, der durch die geringe Anzahl von Linien und gute Kontraste besonders zuschauerfreundlich ist.

VC Olympia steht schon viele Jahre für die Konzentration von jungen begabten Spielerinnen in einer Mannschaft bei gleichzeitiger Kombination von schulischer und sportlicher Ausbildung. Viele aktuelle Nationalspielerinnen von Maren Brinker bis zu Mareen Apitz sind in diesem Projekt gewachsen und haben hier in Berlin eine erstklassige Volleyballausbildung bekommen haben. In den letzten Jahren ist freilich die stabile Belieferung der deutschen Spitzenvereine mit bestens ausgebildeten jugendlichen Volleyballerinnen etwas ins Stocken geraten. Wünschen wir uns, dass der Verband Mittel und Wege findet, die Nachwuchsausbildung neu erfolgreich zu strukturieren und dabei den VC Olympia erneut zu einer wichtigen deutschlandweiten Institution der Volleyballausbildung zu machen.

Schon in den letzten Jahren haben die KSC Schmetterlinge immer wieder Probleme gegen die junge und regelmäßig hoch motivierte Mannschaft des VC Olympia gehabt. Diese waren ein starker und sehr unbequemer Gegner, zumal sich der VCO in allen Spielzeiten im Laufe der Saison.....

stark verbesserte. Die intensive Ausbildung machte es möglich. Im Testspiel gegen den VC Olympia vor drei Wochen hat sich das KSC-Team ganz schön schwergetan, da steckten allerdings vier vorherige Spiele vom vergangenen Wochenende in den Knochen der Köpenickerinnen. "Das ist nicht so ganz der Maßstab, den wir anlegen möchten. Wir dürfen aber die jungen VCO-Spielerinnen auf keinen Fall unterschätzen, da steckt schon viel Volleyballkönnen dahinter. Zudem ist in solchen Vergleichen das mentale Moment immer auf Seiten des VCO: Die Mädels haben schlicht nichts zu verlieren, da fällt es leicht, einem scheinbar großen Gegner ordentlich Paroli zu bieten." weiß KSC Trainer Manuel Rieke und fordert volle Konzentration von seinem Team.

Auch wenn der VC Olympia nicht zu den Ligafavoriten gehört, darf der Gegner nicht unterschätzt werden. Die Mannschaft wird mit einer konzentrierten und selbstbewussten Einstellung den Sieg über den VC Olympia anstreben. Hoffen wir, dass das KSC-Team im ersten Heimspiel der Saison (es geht in Köpenick am 5. November 2016 mit dem Lokalderby gegen Potsdam in der Liga weiter) die positive Tendenz aus dem Vorbereitungsspielen bestätigt und den Zuschauern einen tollen Abend bietet. Wir sehen uns in der Hämmerlinghölle!

Quelle: KSC/Burkhard Kroll

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