Super-Cup-Sieger 2016: VfB Friedrichshafen

Vor 5.624 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena am Ostbahnhof ging der erste Satz recht deutlich mit 16:25 an die Gäste vom Bodensee. Bei den Berlinern lief zum Saisonauftakt recht wenig zusammen. Der VfB dagegen war unter Trainer Vitali Heinen perfekt aufgestellt und wirkte besser eingespielt. BR Volleys Trainer Roberto Serniotti schickte Kapitän Robert Kromm, Diagonalangreifer Paul Carroll, Zuspieler Tsimafei Zhukouski, die Mittelblocker Felix Fischer, Graham Vigrass und Ruben Schott im Außenangriff sowie Libero Luke Perry auf das Feld. Die Überlegenheit von Friedrichshafen setzte sich leider auch im Folgedurchgang fort. Die Häfler waren in Annahme und Abwehr mindestens eine Klasse besser. Serniotti rotierte und brachte erst Aleksandar Okolic, wenig später  Nikola Kovacevic und Sebastian Kühner in das Spiel. Aufschläge und Angriffsaktionen wurden besser, doch Friedrichshafen agierte nahezu fehlerlos. Wieder beendete Rousseaux den Durchgang, diesmal mit 20:25 aus Sicht der Volleys. Es lief bei den Berliner weiter nicht rund. Auf den frühen Rückstand in Satz drei reagierte Serniotti mit einer Auszeit beim Stand von 2:6. Kromm sorgte für den spektakulärsten Punkt des Tages, sein spektakulärer Einsatz aus sitzender Haltung sorgte für den Zwischenstand von 4:7. Anschließend kamen die Volleys bis auf einen Zähler, auf 11:12 heran. Eine verbesserte Blockabwehr machte den Fans in orange noch einmal Hoffnung. Der VfB zog auf 12:19 davon. Vier Matchbälle wehrten Felix Fischer und seine Mitspieler noch ab, am Ende aber jubelte der VFB Friedrichshafen beim Stand 21:25 war der dritte Satz gewonnen. Die unerwartete 0:3-Niederlage stimmt nachdenklich. Denn bis Meisterschaftsauftakt bleiben den BR Volleys nur sechs Tage. Das erste Buindesliga-Spiel wird am 22. Oktober auswärts beim TV Ingersoll Bühl ausgetragen. Der Traum vom vierten Titel im Jahr 2016 blieb schon einmal unerfüllt.

Christian Zschiedrich

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