Zwei Mal Nürnberg

Am heutigen Freitag treffen die Profis des 1. FC Union Berlin sowie ihre Eishockey-Kollegen von den Eisbären auf Mannschaften aus Nürnberg. Um 18:30 Uhr erfolgt im ehemaligen Franken -Stadion - jetziger temporärer Name „Stadion Nürnberg“ - der Anpfiff zur Zweitliga-Partie 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Union Berlin. Der aktuelle Tabellenzweite reist zum Tabellensechzehnten, allein dieser Fakt ist erstaunlich. Die Eisernen haben bisher erst ein Spiel verloren, während die Nürnberger erst ein Spiel gewonnen haben. Ein klassischer Fehlstart, vor wenigen Monaten haben die Franken in der Relegation gegen Eintracht Frankfurt knapp den Aufstieg verpasst. Das hat Begehrlichkeiten geweckt. Nicht nur der Erfolgstrainer Rene Weiler hat den Club verlassen, mit wechselten fünf Stammkräfte den Verein, u.a. Niclas Füllkrug, Danny Blum und Zoltan Stieber. Der neue Trainer Alois Schwartz hat ein komplizierte Aufgabe übernommen. Ihren ersten Sieg konnten die Nürnberger in der vergangenen Woche auswärts in Bielefeld einfahren. Die Eisernen werden trotzdem versuchen, ihre Siegesserie weiter auszubauen. In der vergangenen Saison gab es in Nürnberg ein Freak-Spiel. Die Eisernen führten zur Pause mit 2:0 und verloren am Ende mit 2:6. Dass dieses verrückte Spiel in den Köpfen der Spieler noch eine Rolle spielen könnte, glaubt Jens Keller nicht: „Wir sollten nicht zu viel an die Vergangenheit denken. In beiden Mannschaften gab es viele Veränderungen, deshalb spielt diese Niederlage für uns keine Rolle mehr.“ Können die Eisernen den September perfekt abschließen ?

Die Nürnberg Ice-Tigers haben ihre Heimstätte unweit des Fußball-Stadions. Sie treten an 19:30 Uhr in der Arena in Berlin an. Die Eisbären sind mit 3 Siegen aus 4 Spielen in die Saison gestartet, während die Ice-Tigers immerhin 2 Siege aus den ersten 4 Spielen vorweisen können. Eine klare Favoritenrolle ist nicht auszumachen. Es könnte ein enges Spiel werden. Bei ihrem letzten Auftritt in Berlin, vor knapp einem Jahr, am 20. November, kassierten die Eisbären eine empfindliche 2:6 Heimschlappe. Auch hier trifft zu, was der Fußball-Trainer Jens Keller geäußert hat. Die Vergangenheit zählt nicht.

Hans-Peter Becker

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