Eisbären – Heimniederlage gegen München

Red Bull München Eisbären Berlin Bernd Karrenbauer Hartmut Nickel
Das erste Tor im Spiel erzielten die Eisbären, nach 117 Sekunden. Foto: Stefan Wenske

Die Eisbären sind mit einer Heimniederlage gegen RB München in das Wochenende gestartet. München Trainer Don Jackson – bekanntlich mit Eisbärenvergangenheit – ließ es sich nicht nehmen, Hartmut Nickel, seinen langjährigen Co. Trainer, auch persönlich in den Ruhestand in den Ruhestand zu verabschieden. Er zitierte seinen Lieblingsspruch, wonach nur der frühe Vogel den Wurm fängt. Lange sah es danach aus, als würde sich der Spruch bewahrheiten. Die Eisbären zeigten sofort wer hier zu Hause ist. Der Rekordmeister ging gegen den aktuellen Meister schnell in Führung. Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, da stand es bereits 2:0 für die Eisbären. An beiden Eisbären-Toren war die 3. Sturmreihe beteiligt. (1:0 Frank Hördler 2 min/2:0 Nicholas Petersen 5 min). Nach etwa 10 Minuten waren die Münchner im Spiel angekommen und wollten mehr sein, als angenehme Gäste. Jonathan Matsumoto erzielte in 13. Minute den Anschlusstreffer und so nach und nach kippte das Momentum zu Gunsten der Jackson-Truppe. Der Anschlusstreffer fiel noch im 1. Spieldrittel. Weitere Tore fielen nur auf Seiten der Gäste - 2:2 Keith Aucoin (22:55), 2:3 Jerome Flaake (48:31), 2:4 Jason Jaffray (56:06). Vor dem Spiel wurde nicht nur Hartmut Nickel in den Ruhestand verabschiedet, auch der langjährigen Betreuer und Materialwart Bernd Karrenbauer wurde geehrt. Genau wie Hartmut Nickel, wird er zukünftig die Spiele seiner Eisbären entspannt von der Tribüne aus verfolgen. Die Fan-Kurve der Eisbären trug mit einer beeindruckenden Choreo (kleine Fotogalerie unter mehr lesen) zum Gelingen der Zeremonie bei. Die Eisbären treten am Sonntag in Schwenningen zum 4. Saisonspiel an.

Hans-Peter Becker

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