Deutsche Volleyballer wollen zur Euromeistermeisterschaft

Zwei Qualifikationsturniere müssen zur Teilnahme um die Europa-Meisterschaft im Volleyball bestritten werden. In Montenegro hat das deutsche Team unter Bundestrainer Vital Heynen souverän, 3 Spiele, 3 Siege geholt. Mit 9 Punkten und 9:0-Sätzen war das erste Turnier ein grandioser Erfolg. Weder die Gastgeber, noch die stark eingeschätzten Spanier oder die Eidgenossen aus der Schweiz konnten gegen das deutschen Team einen Satz gewinnen. So führt Deutschland die Qualifikationsgruppe A mit 9 Punkten vor Montenegro (5), Spanien (4) und der Schweiz (0) an. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt, der Zweitplatzierte muss in eine weitere Qualifikationsrunde. Nach dem souveränen Auftritt benötigt Deutschland an diesem Wochenende (23.-25. Sep) noch zwei Erfolge, um sicher bei der EM-Endrunde in Polen dabei zu sein.

Im spanischen Las Palmas treffen sich die Kontrahenten zum zweiten Mal. Das vorentscheidende Spiel um den Gruppensieg bestreitet die DVV-Auswahl am gegen Montenegro. Außenangreifer Ruben Schott zuversichtlich: "Wir haben letzte Woche den Grundstein gelegt. Jetzt gilt es, noch dreimal unsere bestmögliche Leistung abzurufen und den Sack zuzumachen. Die Stimmung im Team ist gut und wir wollen uns den Vorsprung nicht nehmen lassen." Das würde man auch bei seinem Heimatverein gern sehen, denn bei einem positiven Ausgang könnte Schott bereits Anfang nächster Woche ins Mannschaftstraining der BR Volleys einsteigen. In der Qualifikation für Olympia vor zwei Wochen hauchdünn an Weltmeister Polen gescheitert, die deutsche Nationalmannschaft hat jetzt die Qualifikation zur Europameisterschaft 2017 jedenfalls fest im Blick. Der 46 Jahre alte Belgier Vital Heynen scheidet allerdings spätestens Ende September als Bundestrainer aus. Die neue Herausforderung heißt VfB Friedrichshafen. „Sein richtig hohes Ziel“: Heynen wird zur neuen Saison Nachfolger von Stelian Moculescu am Bodensee.

Christian Zschiedrich

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