Saisoneröffnung der Basketballer von ALBA BERLIN

Die Basketballer von ALBA BERLIN eröffnen am kommenden Samstag die neue Saison 2016/17 in der easyCredit BBL mit einem echten Klassiker. Mit den Telekom Baskets Bonn kommt am 24. September 18 Uhr, ein alter Rivale in die Berliner Mercedes-Benz Arena. Nicht nur die ALBA-Fans sind heiß auf die neue Saison, sondern auch die Bonner. Wie in den späten Neunzigern, als beide Clubs sich mehrfach im Finale um die Meisterschaft gegenüberstanden, haben die Bonner einen Sonderzug gechartert, um ihr Team in großer Zahl zu begleiten und zu unterstützen. Beide Vereine haben sich ganz intensiv auf die neue Saison vorbereitet. ALBA vom 8.8. – 22.8. im eigenen Trainingszentrum. Am 23.8. im 86:92 verlorenem Testspiel in Erfurt gegen Oettinger Rockets (ProA). Zwei Tage später wurde der Test gegen Braunschweig 86:59 gewonnen. Auch in Istanbul wurde 82:77 gegen Best Balikesir gesiegt. Am 3.9. steckte es tags darauf in Istanbul eine 66:75-Niederlage gegen Demir Insaat Büyükcekmece. Am 5.9. wurde in Berlin 87:80 gegen Zielona Gora gewonnen. Auch die Reise nach China, ins chinesische Chengdu mit dem Testspiel gegen den chinesischen Meister Sichuan Blue Whales gehörte zum außergewöhnlichen Vorbereitungsprogramm. ALBA BERLIN gewann bekanntlich 123:112. Dem nicht genug, einen letzten und anspruchsvollen Härtetest absolvierte ALBA in Cagliari auf Sardinien. Das hochkarätig besetzte Turnier in Italien mit Eurocup-Champion Galatasaray Istanbul, Final Four-Teilnehmer Lokomotiv Kuban Krasnodar und Gastgeber Dinamo Sassari gab Headcoach Ahmet Caki die Gelegenheit, die beiden Neuzugänge Tony Gaffney und Paul Carter und auch Elmedin Kikanovic zu testen.

Foto: ALBA Berlin
Foto: ALBA Berlin

Große Aufregung bei den Schülern der Astrid-Lindgren-Grundschule: Sandra Scheeres, Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den Startschuss für die Kampagne „Höhenverstellbare Basketball-Körbe für Berliner Grundschulen“. Gemeinsam mit Henning Harnisch, dem Vizepräsident von ALBA BERLIN, sowie Spandaus Schul- und Sportamt-Leiter Gregor Kempert und basketballbegeisterten Schülern weihte sie die ersten höhen-verstellbaren Körbe ein. Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Kampagne der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und ALBA BERLIN, die zum Ziel erklärt hat alle Berliner Grundschulen mit niedrigeren Körben auszustatten. Spandau übernimmt dabei eine Vorreiterrolle und wird in den nächsten fünf Jahren an allen Grundschulen höhenverstellbare Körbe installieren.

Das gleiche Bild in Spanien, Italien oder Frankreich: Weit über 100.000 Kinder unter zwölf Jahren spielen jeweils organisiert Basketball. In Deutschland sind es dagegen weniger als 20.000. Der Grund ist so simpel wie einleuchtend. Während die kleinen Kinder bei den südeuropäischen Nachbarn auf niedrigeren Körben die ersten Versuche mit dem Basketball machen, hängt der Korb hierzulande überall auf der in diesem Alter schier unerreichbaren Erwachsenen-Wettkampfhöhe von 3,05 m. Erfolgserlebnisse sind selten, schnell sinkt die Motivation und das Interesse an der Sportart. Dadurch entsteht schon bei den Jüngsten ein Missverhältnis im Ländervergleich, der auch später nicht mehr aufzuholen ist.

ALBA BERLIN und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wollen das ändern und holen die Körbe runter: Gemeinsam erklären sie es zum Ziel, alle Berliner Grundschulen mit höhenverstellbaren Körben auszustatten. Durch diese innovative Maßnahme wird Sporttreiben und Bewegung – und damit ein gesundes Aufwachsen – von Kindern möglicher gemacht und ein Modellprojekt für den gesamten deutschen Basketballsport ins Leben gerufen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Berlin als Sportmetropole will mehr Kinder für den Sport begeistern und für regelmäßiges Sporttreiben motivieren. Mehr Bewegung in Schule und im Alltag fördern nachgewiesener Weise auch die schulischen Leistungen. Deshalb freue ich mich über die Initiative von ALBA, um auch den Jüngsten in unserer Stadt passende Sportangebote zu unterbreiten. Kleine kommen damit im Basketball ganz groß raus.“

Henning Harnisch, Vizepräsident ALBA BERLIN Basketballteam: „Jeder, der Kinder hat oder mit ihnen arbeitet, kennt das. Die Körbe hängen für die Kleinen viel zu hoch, die Lust geht schnell verloren. Das werden wir ändern. Wir wollen ein Modellprojekt ins Leben rufen und damit nicht nur Berlin sondern den Basketball-Standorten in ganz Deutschland einen Impuls geben. Daraus soll eine richtige Bewegung werden, die dem Basketball einen großen Push gibt.“

Bestehende Korbanlagen werden in Zusammenarbeit mit den Bezirkssportämtern oder direkt mit den Schulen umgebaut. Das Bezirkssportamt Spandau hat schon die ersten Umrüstungen durchgeführt, weitere neue Korbanlagen wurden bereits für die Sporthallen von ALBA-Partnerschulen im Prenzlauer Berg, Pankow und Neukölln bestellt (GS Kollwitzplatz, Konrad-Agahd-GS, Hausburgschule). Bei zukünftigen Neuinstallationen von Basketballkörben kommen nur noch höhenverstellbare Modelle zum Einsatz.

Gregor Kempert, Leiter des Schul- und Sportamts Spandau: „Für Kinder ist es wichtig, dass sie Spaß und Erfolgserlebnisse beim Sport haben. Deshalb haben wir sofort verstanden, was diese Kampagne bewegen kann und gehen mit gutem Beispiel voran: Wir werden in Spandau ab sofort nicht nur bei allen geplanten Hallenneubauten höhenverstellbare Körbe einbauen, wir werden innerhalb von fünf Jahren auch alle 30 bestehenden Sporthallen mit neuen Anlagen umrüsten.“ Mit dem Ziel, Mädchen und Jungen von der KITA über die Grundschule bis hin zur Oberschule ungeachtet der Herkunft und des Bildungshintergrundes einen besseren Zugang zu Sport- und Bildungsmöglichkeiten zu bieten, wurde am Mittwoch an der Thüringen-Schule in Marzahn-Hellersdorf der sportbetonte Bildungsverbund „ALBA Wuhletal“ gegründet. Die Leitung übernimmt ALBA-Kiezkoordinator Erik Fährmann. ALBA Wuhletal“ ist nach den Kooperationsverbünden in Wedding/Gesundbrunnen, Nord-Neukölln und Gropiusstadt der vierte Zusammenschluss von Kiez-Akteuren innerhalb des Projekts „ALBA macht Schule“.

ALBA stärkt Jugend-Leistungsbereich mit neuen Strukturen

ALBA BERLIN strukturiert seinen Jugend-Leistungsbereich neu und verstärkt damit sein Engagement, um Talenten den Schritt zum Profispieler zu ebnen. Der Spanier Raul Rodriguez kümmert sich in Zukunft als Sportlicher Leiter um die Belange aller Jugend-Leistungsteams bis zur U19 (NBBL) sowie um die Kooperation mit ProB-Ligist Lok Bernau. Er leitet nun in enger Abstimmung mit NBBL-Coach Konstantin Lwowsky, JBBL-Trainer Vladimir Bogojevic und Regionalliga-Coach Patrick Femerling sowie Bernau-Cheftrainer René Schilling den kompletten Jugend-Leistungsbereich von ALBA BERLIN.

Quelle: ALBA Berlin

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