Berliner Starter bei Olympia - Laura Ludwig

Laura Ludwig
Laura Ludwig (Foto: Henning Pommee)

Die deutschen Starter im Beach-Volleyball gehören in Rio zu den Kandidaten auf olympische Medaillen. Bei den Frauen wird dem Duo Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sogar zugetraut Gold zu holen. Ihr erstes Gruppenspiel haben sie ohne große Mühe gegen die Ägypterinnen N. Meawad und D. Elghobashy mit 2:0 gewonnen. Ihre ersten Schritte im Volleyball machte die gebürtige Berlinerin Laura Ludwig einst beim Köpenicker SC. Sie spielte im Hallenvolleyballbereich seit 1994 von den KSC Jugendmannschaften bis zum Aufstieg aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga 2003. Nach Ausflügen zum Beach-Volleyball schon seit 1999 holte sie bereits 2003 zum Abschluss ihrer KSC-Zeit mit Jana Köhler den U18 WM-Titel in Thailand. Danach feierte sie in Leverkusen im Hallenvolleyball mit dem Vizemeistertitel Erfolge in der 1. Bundesliga. Ab 2004 wechselte sie komplett auf den Sandplatz. Seit Jahren wird die Weltklasse Beach-Volleyballerin zusammen mit ihrer jeweiligen Partnerin unter den zehn besten Teams in der Weltrangliste geführt. Nach dem Viertelfinaleinzug bei Olympia 2012 mit Sarah Goller ist sie, wie eingangs erwähnt, aktuell mit Kira Walkenhorst unterwegs. 2016 dominierte sie mit Kira die World Tour mit bisher 4 Grand-Slam-Titeln sowie dem Sieg bei der Europameisterschaft. "Im Beach-Volleyball ist Erfahrung immens wichtig und Laura hat über die lange Zeit ihres Aktiven-Lebens unermesslich viel Routine gesammelt, die ihr helfen sollte, auch die schwierigsten Situationen unter Druck auf dem Platz zu lösen. Die von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gezeigte Leistung verdiente nur das Prädikat Weltklasse - absolut stark, wie die beiden auftraten. Die beiden sind wahrlich reif für den Titelkampf bei den Olympischen Spielen." so äußerte sich die Köpenicker Bundesligaspielerin Pia Riedel. Bis 2013 startete Laura Ludwig für Hertha BSC, mit dem Wechsel ihrer Partnerin - Sarah Goller trat zurück - ist der HSV ihr Heimatverein. 

Quelle: Burkhard Kroll/Hans-Peter Becker

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