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Neujahrsempfang 2017 des BFV mit besonderer Note

DFB-Präsident Reinhard Grindel beim Neujahrsempfang des Berliner Fußballs. Foto: Enrico Formowitz
DFB-Präsident Reinhard Grindel beim Neujahrsempfang des Berliner Fußballs. Foto: Enrico Formowitz

 

Gerahmt von Sara Dähn, die dreimal mit ihren Gesanges-Beiträgen auf die Bühne in der Jesse-Owens-Longe des Berliner Olympiastadions Kultur „trällerte“, waren doch zahlreich illustre Gäste zum Neujahrsempfang des Berliner Fußballverbandes gekommen, die diese alljährliche Veranstaltung an diesem Freitagabend der Einführung von Präsident Trump bevorzugten, natürlich auch, um dem Berliner Fußball die Ehre zu erweisen. Alle prominenten Gäste hier namentlich zu nennen, würde den Rahmen der straffen Berichterstattung sprengen. BFV-Präsident Bernd Schultz begrüßte sie alle und freute sich besonders, den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel bei der Ehrung der Jugendstrafanstalt Berlin mit dem Goldenen Fußball einspannen zu können. Gemeinsam überreichten sie den Pokal an Silvia Hawliczek, der JSA-Leiterin nach über 20 Jahre einer bestehenden Kooperation des BFV mit dem Strafvollzug. Mit Unterstützung der Sepp-Herberger-Stiftung arbeiten der BFV und die Jugendstrafanstalt daran, jugendlichen Insassen mit Hilfe von Sport den Weg zurück in die Gemeinschaft zu weisen. In seiner vielbeachtenden Rede lobte der DFB-Präsident den BFV für sein soziales Engagement und insbesondere für die Arbeit im Junioren- und Nachwuchsbereich. Sie müsse konsequent fortgesetzt werden. "Es ist weiterhin das Ziel, dass Kinder Sport treiben können. Dafür müssen Rahmenbedingungen stimmen." In dem Zusammenhang nahmen die Zuhörer der Festveranstaltung erfreut zur Kenntnis, dass der neue Innen- und Sportsenator des Landes Berlin Andreas Geisel Zusagen zur allgemeinen Unterstützung des Sports versprach. Bernd Schultz lobte die seit zwei Jahrzehnten bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herz und Hand für die Jugend auch  durch die Jugendstrafanstalt. "Fußball im Strafvollzug dient der Resozialisierung, der Wiedereingliederung der Gefangenen und nicht zuletzt der körperlichen Gesundheit und dem Wohlbefinden der Insassen", so Bernd Schultz. Sportick hat in Anerkennung dieser Veranstaltung und dem Thema Berliner Fußball mehrere Interviews geführt. Vielleicht haben Sie das eine oder andere bereits angeklickt und angeschaut. Abschließend soll hier Bernd Schultz im Gespräch mit Christian Zschiedrich eine Bilanz über den Neujahrsempfang mit dem Höhepunkt Goldener Fußball ziehen können.    

 

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Eisbären – Sieg gegen Mannheim

Adler Mannheim Eishockey
Foto: Stefan Wenske

Die zuletzt arg gebeutelten Eisbären – 7 Niederlagen in Folge - haben endlich wieder ein Spiel gewonnen. Es war Teil 1 einer Miniserie mit Hin- und Rückspiel gegen die Adler Mannheim. In einem hart umkämpften Spiel behielten die Eisbären durch einen von Kapitän Andre Rankel erzielten Treffer in der Schlussminute der Overtime mit 3:2 die Oberhand und sicherten sich 2 wertvolle Punkte. Das erste Drittel endete noch torlos. Die Eisbären ließen erkennen, dass sie unbedingt den Sieg wollten. Ihnen gehörte die Anfangsphase des Spiels. Drew McIntrye im Tor der Mannheimer konnte sich mehrfach auszeichnen. Sie hätten viel früher in Führung gehen können, mehrfach ging ein Stöhnen durch die Arena, wenn es wieder nicht klappte. Dass das 1. Drittel torlos endete, war für die Adler schmeichelhaft. Im zweiten Drittel ging es so weiter, die Gäste kamen besser in das Spiel und erzwangen Gleichwertigkeit. Es ging rauf und runter. In der 31. Minute ging erstmals der Arm eines Schiedsrichters nach oben, um eine Strafe anzuzeigen. Es traf Eisbär Alex Roach, wegen Haltens musste er für zwei Minuten zuschauen. Das Penalty-Killing ist in dieser Saison keine Spezialität der Eisbären. Die Erfolgsquote liegt bisher bei 79,5 %. Dieses Powerplay überstanden sie. Es fast danach aus, als würde auch das Mitteldrittel torlos zu Ende gehen. In der 39. Minute musste der Mannheimer Brent Raedeke auf die Strafbank. Die Schiedsrichter hatten ein Haken gesehen. Leider trifft die Ausage zum Penalty-Killing ebenso zu auf das Gegenteil. Nur etwa jede zehnte Überzahl für die Eisbären führte zum Torerfolg, eine Quote von knapp unter 10%. Die Statistik lügen strafte Franki Hördler, nach langer Verletzungspause wieder dabei. Er packte den Hammer aus und versenkte den Puck in den Maschen. Der Schuss war für den Goalie nicht zu erkennen. Er rauschte zwischen den Beinen des Goalis hindurch zur Führung für die Eisbären. Im Schlussabschnitt bot das Spiel viel Stoff fürs spätere Erinnern. Jetzt zeigten die Adler, dass sie auch ohne ihren verletzten Top-Scorer Marcel Goc ein Spiel drehen können. In der 44. Minute sorgte Carlo Colaiacovo für den Ausgleich. In der 51. Minute ein Überzahl-Tor für die Mannheimer nicht gegeben. Es dauerte eine Weile, dann fiel nach gründlicher Prüfung der Videoaufzeichnung die Entscheidung. Treffer zählt, weil er durch einen Schlittschuhkick erzielt wurde. Nur 16 Sekunden später war er doch drin. Chad Kolarik ließ es ähnlich krachen wie Franki Hördler. Die Adler hatten das Spiel gedreht. Die Eisbären zeigten sich davon nicht sonderlich beeindruckt. In der 55. Minute...

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Der DFB bewirbt sich um die EM 2024

DFB Präsident Reinhard Grindel als Gast beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes. Foto: Enrico Formowitz
DFB Präsident Reinhard Grindel als Gast beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes. Foto: Enrico Formowitz

Dies hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes auf seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt am Main einstimmig beschlossen. Die offizielle Erklärung wird der DFB bis zum 3. März 2017 bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einreichen. Der Verband wird sich darin mit zehn Stadien beziehungsweise Spielorten für die Austragung des Turniers bewerben. Die Auswahl wird in einem offenen, fairen und transparenten Verfahren erfolgen. Dabei hat der DFB Transparency International gebeten, den Bewerbungsprozess zu begleiten. DFB-Präsident Reinhard Grindel gab SportickTV beim Neujahrsempfang des Berliner Fußball Verbandes auch zu berlinspezifischen Themen ein Interview, das wir natürlich in vollem Wortlaut in Kürze auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen. Die EM 2024 könne ein wichtiges Leuchtturmprojekt für den gesamten deutschen Fußball werden. Hervorzuheben sei, Deutschland habe die Stadien, die Infrastruktur und das Knowhow, um auch wirtschaftlich vernünftig das Turnier auszurichten. Unmittelbar nach der Präsidiumsentscheidung sagte der DFB-Präsident: „Wir werden eine erstklassige Bewerbung einreichen und mit starken Argumenten überzeugen.“ Was Berlin und die Arbeit des BFV anbelangt, äußerte sich Reinhard Grindel im Gespräch mit Christian Zschiedrich nur lobend. Er selbst sei sehr häufig in Berlin. Am 15. September 2017 wird das Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände die vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 durch die UEFA erfolgen.

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25 Jahre American Football in Berlin Marzahn

Berlin Bullets American Football
Grafik: Frank Gürntke Berlin Bullets

American Football, in den USA die Sportart Nummer 1. Auch in Deutschland hat dieser Sport seine Anhänger. Er kam nach dem 2. Weltkrieg mit den amerikanischen Soldaten nach Deutschland. Blieb lange Zeit eine eher exotische Randerscheinung, erst 1977 wurde in Frankfurt am Main der erste American Football Verein in Deutschland gegründet. Im Osten Deutschlands gab es den Sport nicht. Er war nicht explizit verboten, er wurde ignoriert und wäre wohl auch nicht gefördert worden. Er galt als Sport des Klassenfeindes. Nach der Wende, mit Beginn des Jahres 1992 gründete sich im Ostteil der Stadt der American Football Verein „Berlin Bullets“. Nach Angaben des American Football Verbandes Berlin/Brandenburg ist er der einzige Verein im ehemaligen Ostteil der Stadt. Er wurde gegründet am 18. Januar 1992. In einer Pressemitteilung erklärte der Verein dazu folgendes: „Ende März des gleichen Jahres wurden die Bullets Mitglied im American Football Verband Berlin e.V., nachdem am 27.01.1992 die Aufnahme als selbstständige Abteilung in den 1. VfL Fortuna Marzahn e.V. erfolgt war. Die Idee im Ostteil Berlins American Football zu spielen, entstand bereits im August 1990. Etwa 15 interessierte Jugendliche schlossen sich zu einer losen Vereinigung zusammen und begannen mit dem Training. Es dauerte immerhin bis zum Oktober 1991, ehe die offiziellen Stellen von diesen Anfängen des American Football im Stadtbezirk Marzahn Kenntnis nahmen und eine Turnhalle zu Trainingszwecken zur Verfügung stellten. Jetzt, 25 Jahre später, nehmen die Bullets mit 3 Flag-Football-Teams und 2 Tackle- Football-Teams am aktiven Spielbetrieb teil. Mehrmals die Woche treiben über 150 Mitglieder unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion, sozialer Stellung, Weltanschauung oder verschiedenen Alters gemeinsam in unserem Verein Sport. Sport ist gelebte Integration. Sport bewegt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Dafür stehen die Berlin Bullets mit einem breitgefächerten Angebot für kleine Kinder bis hin zu gestandenen Erwachsenen. Wir blicken in eine sportlich spannende Zukunft und freuen uns auf viele, viele weitere Jahre American Football in unserem Bezirk.“ Im Berliner Umland gründete sich etwas später, am 7. November 1992, der Verein Erkner Razorbacks.

Hans-Peter Becker

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Christopher Quiring und der 1. FC Union trennen sich

Christopher Quiring
Niemals geht man so ganz, "Chrissi" Quiring. Foto: Enrico Formowitz

Der 1. FC Union räumt weiter auf im Kader. Mit Beginn der Winterpause hatten die Eisernen 30 Profis unter Vertrag. Aktuell sind es 29. Zwei gingen einer kam. Aus dem Trainingslager in Spanien abgereist ist Christopher Quiring. Sein zukünftiger Arbeitsort wird Rostock sein. Seine fußballerischen Fähigkeiten wird er beim FC Hansa in der 3. Liga zur Verfügung stellen. Die Hanseaten hatten mehrfach angefragt. Jetzt siegte beim kleinen quirligen Rechtsaußen der Verstand über das Herz. Wer ist typisch für den Verein 1. FC Union Berlin ? Diese Frage würden viele Fans mit Christopher „Chrissi“ Quiring beantworten. Vom BSC Marzahn wechselte er nach Köpenick, von 2002 bis 2008 durchlief er die Jugendmannschaften, nach der A-Jugend spielte er zunächst für die 2. Mannschaft, bis er am 15. 2010 sein Debüt in der 1. Mannschaft gab. Es war in Leipzig, dorthin wurde die Pokalpartie zwischen dem Halleschen FC und dem 1. FC Union verlegt. Er wurde in der 69. Minute für Santi Kolk eingewechselt. Auf sein erstes Tor als Profi musste er bis zum 8. Mai 2011 warten. Am vorletzten Spieltag traf er mit einem Rechtsschuss zur zwischenzeitlichen 3:2 Führung im Spiel gegen Energie Cottbus. Das Spiel endete damals vor 18.432 Zuschauern mit 4:2 für Union. Es folgten in den kommenden Spielzeiten noch 18 weitere Tore in der 2. Liga. Es sah danach gut aus. Seine Karriere nahm Fahrt auf. Die Einsatzzeiten stiegen und damit der Marktwert. In den zwei Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 war er Stammspieler. Es war ein Spiel am Montagabend, der Lokalrivale war zum zweiten Male abgestiegen und musste zum Derby in der Wuhlheide antreten. In der 53. Minute wurde Quiring eingewechselt und in der 69. Minute egalisierte er den Führungstreffer der Hertha, erzielt von Sandro Wagner. Die Eisernen verloren das Spiel durch einen Freistoß von Ronny. „Chrisi“ Quiring machte nicht nur durch sein Tor von sich reden, auch eine Interview-Äußerung nach dem Spiel blieb länger im Gedächtnis. „Wenn die Wessis in unserem Stadion jubeln, krieg ich das kotzen.“ Der Verein, sein Verein entwickelte sich weiter. Die Ansprüche stiegen. Seine eigene Entwicklung dagegen geriet ins stocken. Vor einem Jahr wurde ihm nahegelegt, zu wechseln. Er wollte nicht, konnte sich einfach nicht vorstellen, im Trikot eines anderen Vereins auf den Platz zu laufen. Jetzt hat er sich entschieden, seine Karriere geht weiter, der neue Vertrag in Rostock läuft zunächst bist zum Ende der Saison 2018/19.

Hans-Peter Becker

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„Willkommen zurück Teddy“ sagt  TeBe zum  neuen Cheftrainer

Vorstandsvorsitzender Jörg Zimmermann freut sich auf Cheftrainer "Teddy" Cemal Yildiz. Foto: Christian Zschiedrich
Vorstandsvorsitzender Jörg Zimmermann freut sich auf Cheftrainer "Teddy" Cemal Yildiz. Foto: Christian Zschiedrich

Das Rennen als Nachfolger von Daniel Volbert machte - „in vielen Gesprächen unter zahlreichen Bewerbern“ - Cemal Yildiz. Vorstandsvorsitzender Jörg Zimmermann empfing ihn mit vielen Vorschusslorbeeren. Wörtlich: “Wir freuen uns sehr, mit Cemal Yildiz einen jungen und dennoch erfahrenen Trainer gefunden zu haben, der nicht nur über viel Kompetenz und Sachverstand, sondern auch über Herzblut für TeBe verfügt.“ Der 40jährige habe von allen Bewerbern am meisten überzeugt. Yildiz ist DFB-A-Lizenzinhaber und das Herzblut habe er in der für Tennis Borussia sehr schweren Zeit der Insolvenz in der Oberliga-Saison 2010/11 bewiesen, als er als Cheftrainer die 1. Mannschaft übernommen hat. Ihm gelang es eine Mannschaft zusammenzustellen, die nur knapp in der Relegation den Klassenerhalt verpasste. Erfahrungen sammelte Yildiz auch bei anderen Clubs. Nach dem Abstieg wechselte er als Co-Trainer von Thomas Herbst zum Regionalligisten Viktoria 89 und seit der Saison 2015/16 war er bei BAK 07 unter Steffen Baumgart und Jörg Goslar in gleicher Funktion tätig. Kompetenz und Sachverstand bewies Yildiz von Anfang an als Trainer und Co-Trainer in der Regional- und Oberliga. In der Saison 2007/08 gelang ihm zunächst mit Türkiyemspor und anschließend mit Tennis Borussia 2008/09 der Aufstieg in die damalige Oberliga Nord. Jörg Zimmermann ist über die (Wieder)Verpflichtung „froh“. Cemal Yildiz, der einen Vertrag bis Ende der Saison 2017/18 bekam äußerte: “Ich habe die Entwicklung von TeBe in den vergangenen Jahren immer intensiv verfolgt und bin nun sehr froh, wieder hierher zurückzukehren. Ich freue mich auf die nun kommenden Aufgaben und will alles dafür tun, den Verein dabei zu unterstützen, seine Ziele umzusetzen.” Beim 39. Hallenturnier um den Regio-Cup in der Max-Schmeling, am 15.01.2017, Beginn 13.00 Uhr, wird er die Mannschaft in einem Wettkampf führen. Neben den beiden Regionalligisten Berliner AK und Viktoria 89 sind alle fünf Berliner Clubs der Oberliga sowie der Sieger und der  Zweitplatzierte vom 25. Berlin-Liga Turnier dabei. Erneut im Teilnehmerfeld ist die U 19 des 1. FC Union, die sich im Vorjahr so überraschend gut schlug.

Christian Zschiedrich

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1. FC Union geht auf's Ganze

Sebastian Polter
Polter is back Foto: Sportick

Das Transferfenster ist geöffnet und beim Berliner Zweitligisten gibt es erstaunliche Neuigkeiten. Am 10. Januar teilte der 1. FC Union mit, dass Sebastian Polter wieder in die Wuhlheide zurückkehren wird. Nach Aussagen des Tagesspiegels sind die Eisernen bereit, dafür eine Ablösesumme von 1,6 Millionen EUR an den Londoner Zweitligisten Queens Park Rangers zu überweisen. Die bisherige Rekordablösesumme belief sich auf 850.000 EUR und wurde für Simon Hedlund aufgebracht. Polter spielte in der Saison 2014/15, als Leihgabe von Mainz 05, für Union. In seinen 29 Pflichtspielen erzielte er 14 Tore. Auf Grund seiner Spielweise und seiner offenen Art avancierte er schnell zu einem Liebling der Fans. Es soll sogar einige Fans der Eisernen gegeben haben, die extra nach England gereist sind, um sich Spiele von Sebastian Polter anzusehen. Die Saison für Rangers verlief bisher nicht ganz nach Wunsch. Im November wurde Trainer Jimmy Floyd Hasselbaink entlassen und durch Ian Holloway ersetzt. Seit dem Trainerwechsel kam Polter nicht mehr wie gewohnt zum Zuge, so dass das Angebot aus Berlin gerade Recht kam. In 51 Spielen erzielte er in England 10 Tore. Sein Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2019/20 und gilt für die 2. und die 1. Liga, ein deutliches Indiz dafür, dass die Verantwortlichen den Aufstieg in das Oberhaus fest im Visier haben. " Ich freue mich sehr nun wieder Teil der Union-Familie und Köpenicker zu sein und ich werde mich zerreißen, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein“, kommentiert Sebastian Polter seinen Wechsel." Den Verein verlassen wird nach über 3 Jahren Sören Brandy. (87 Spiele und 18 Tore) Er wechselt nach Bielefeld und soll helfen, für die Arminia den Klassenerhalt zu sichern.

Hans-Peter Becker

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Imponierender Endspurt der BR Volleys

Karsteb Holland
Sorgte wieder für gute Stimmung, Dr. Karsten Holland. Foto: Christian Zschiedrich

Es klingt so klar: Mit 3:0 (25:19, 25:14, 25:23) bezwingen die Berliner vor 3.571 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle den Tabellensechsten TV Ingersoll Bühl. Es ist der erste Sieg im neuen Jahr. Damit eroberten die BR Volleys am 11. Spieltag die Tabellenspitze, vor dem VfB Friedrichshafen und United Volleys Rhein-Main, zurück. Was so klar aussieht verdanken die Schützlinge von Roberto Serniotti ihren Leistungen in den ersten beiden Sätzen. Die Berliner spielten zwei Sätze lang beeindruckend konzentriert und dominant, mussten sich im dritten Satz aber gewaltig strecken, um letztlich den 3:0-Sieg zu erzwingen. Es ist der zehnte Saisonsieg. Apropos Tabelle, der VfB Friedrichshafen (Pokalfinalgegner am 29. Januar 2017 in Mannheim) hat bereits den 12. Spieltag gegen den Tabellenvierten Powervolleys Düren hinter sich und gewann 3:0 (25:20, 25:23, 26:24), führt insofern wieder mit einem Punkt vor den Berlinern. Coach Roberto Serniotti vertraute im ersten Spiel des neuen Jahres neben Kapitän Robert Kromm, dem Volleyballer des Jahres, auf Tsimafei Zhukouski, Luke Perry, Steven Marshall, Paul Carroll, Felix Fischer und Graham Vigrass. Sowohl dem Trainer als auch dem Manager ärgerte der Hänger im 3. Satz. Den Fans war die Spannung recht. 5 Zähler lagen die Berliner bei 6:11 zurück. Der Abstand blieb über die Zwischenstände 8:13, 11:16, 13:8 und 15:21 bestehen. Was dann geschah, imponierte und ließ die Fans mitgehen. Robert Kromm und Co. zeigten, wozu sie bei voller Konzentration in der Lage sind, ein verloren geglaubter Satz bei sechs Punkten Rückstand kurz vor Ultimo wurde noch gedreht und das Spiel gewonnen. Bei 22:22 war endlich der Ausgleich geschafft und bei 23:22 gab es die erste Führung im 3. Satz. Mit dem zweiten Matchball hieß es am Ende 25:23. Die Berliner "Aufschlag-Kanone" Zhukouski heizte den Akteuren und Fans im Volleyballtempel gewaltig an. Gäste-Zuspieler Finoli ließ seine Klasse mehrfach aufblitzen. Mehr Qualität und bessere Nerven bewiesen die Berliner. Zum MVP des Spiels wurde Libero Luke Perry aufgrund seiner starken Leistung. So darf es weitergehen.

Christian Zschiedrich

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Eisbären mit guter Leistung, aber ohne Fortune

Kölner Haie Gustaf Wesslau DEL Eishockey
Eisbären boten eine gute Leistung. Foto: Stefan Wenske

Egal gegen wenn es geht, jetzt müssen Punkte her. Vor dem Spiel waren die Auguren alles andere als optimistisch. Ein Blick auf die Mannschaftsaufstellungen ließ wieder schlimmeres erwarten. Nur drei Spielreihen, die vierte Reihe bestand nur aus zwei Stürmern, so sah die Eisbärenseite aus. Neben den Langzeitverletzten war auch Verteidiger Bruno Gervais nicht einsatzfähig. Die Kölner waren mit voller Kapelle, dazu mit der Empfehlung, den amtierenden Meister und aktuellen Spitzenreiter, RB München zweimal hintereinander geschlagen zu haben, nach Berlin gereist. Das erste Drittel gehörte den Eisbären. Sie setzten die Haie gehörig unter Druck. In der 13. Minute war es soweit. Ein eher aus der Not heraus gespielter Pass aus dem eigenen Drittel von Alex Roach verwirrte die Kölner Verteidigung. Jamie MacQueen schaltete am schnellsten. Zusätzlich hatte Kölns Goalie Gustaf Wesslau sein Tor verlassen, wollte den Puck weg spitzeln. Wenn der Torwart rauskommt muss er ihn haben, das gilt auch beim Eishockey. Wesslau hatte ihn nicht, der Eisbär war schneller und konnte ins verlassene Tor hinein einnetzen...

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Heimniederlage gegen Augsburg - Eisbären kriseln weiter

Augsburger Panther Eisbären Berlin DEL Boutin
Jonathan Boutin wehrt ein Schuss von Eisbär C. Braun ab. Foto: Stefan Wenske

Das erste Spiel im neuen Jahr 2017 fand an einem Dienstag statt. Die Feiertage sind vorbei, der Liga-Alltag hat uns wieder. Die Augsburger Panther, als Tabellensechster angereist, ließen gleich durchblicken, dass sie alles versuchen wollten, den Vorsprung auf die Eisbären zu vergrößern. An der misslichen Situation, einige verletzte Stammspieler ersetzen zu müssen hat sich nicht geändert. Frank Hördler, Marcel Noebels und Jonas Müller sind schon länger verletzt, jetzt ist auch noch Darin Olver dazugekommen. Wenigstens konnte Neuzugang Alexander Roach mitwirken. Eines war wichtig in diesem Spiel, möglichst wenig Strafzeiten zu kassieren. Die Augsburger sind das aktuell beste Überzahl-Team der Liga. Die Erfolgsquote liegt bei über 22%, die Eisbären sind in dieser Wertung ganz hinten, nur 9,15 % ihrer Überspiele führten zu einem Torerfolg. Im 1. Drittel gelang es den Hausherren der MB Arena nicht von der Strafbank wegzubleiben. 8 Strafminuten wurden gesammelt. Wenigstens fiel kein Tor, beide Goalies waren glänzend aufgelegt. Im Mittelabschnitt zogen die Gäste auf 2:0 davon. Thomas Holzmann überwand in der 29. Minute Petri Vehanen, der dabei unglücklich aussah. Nur 5 Minuten später ließen sich die Panther eine 4 zu 3....

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