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Regionalliga + Oberliga Rückrundenstart

Nun rollt auch in der RL und OL der Ball wieder. Allerdings nicht einheitlich. Wegen Unbespielbarkeit (bzw. Schonung) der Plätze fielen zwei OL-Spiele aus: Tennis Borussia – Hertha 06 und Strausberg – Hertha 03. Wie kamen ansonsten die Vereine aus der Winterpause? Altglienicke musste nach Rathenow und es gibt einen neuen Tabellenführer, denn Rathenow gewann glatt 3:0. Altglienicke konnte den erhofften Schritt gegen den Verfolger Optik Rathenow sich Richtung Regionalliga entscheidend abzusetzen nicht verwirklichen, was ganz im Sinne der kompletten Oberliga ist. Ein Punkt weniger und ein Spiel weniger verspricht für enorme Spannung. Ebenso eine Bauchlandung vollzog der Malchower SV zu Hause 2:5 gegen Germania Schöneiche. Am Sonnabend kommt es zum Aufeinandertreffen der VSG Altglienicke gegen den Malchower SV. Und bereits am Freitag empfängt TeBe das in Malchow so stark auftrumpfende Team von Germania Schöneiche. Lichtenberg 47, Tabellendritter, gab sich gegen den 1.FC Frankfurt keine Blöße, siegte 2:1 und hat nun ebenfalls am Samstag gleich wieder ein Heimspiel größeren Kalibers gegen Tabellenführer Optik Rathenow. Gerne führen wir aus Berliner Brille zwei Heimspiele am Sonntag an: Hertha 03 (Tab.7.) gegen Schwerin(5.) und Hertha 06(9.) – Victoria Seelow(4.) in der Sömmeringstraße. In der RL …

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Bei Hertha war Flasche leer – 1. FC Union beeindruckt

Hans-Peter Becker
Foto: Sportick

Auswärtsniederlage und Heimsieg, das gab es auch vor 2 Wochen. Diesmal spielte die Alte Dame zuerst. Es gab nichts zu holen beim Samstagabend-Spiel der 1. Liga. In der Arena in Gelsenkirchen verlor Hertha mit 0:2. Die 72 Stunden die zwischen dem sehr respektablen Pokalauftritt in Dortmund und dem Spiel um Punkte in der Liga lagen, hatten nicht gereicht, um die Akkus wieder aufzuladen. Die Mannschaft war gleich im Ruhrpott geblieben und hatte sich in Bochum auf das Spiel vorbereitet. Körperlich und mental waren die blau-weißen den königsblauen unterlegen. Es reichte vorne und hinten nicht. Pal Dardai hatte seherische Fähigkeiten. Wer im Spiel das erste Tor schießt wird gewinnen, so passierte es. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 41. Minute, ließ sich Kalou naiv den Ball klauen, spätestens ab der A-Jugend sollte einem Fußballer das nicht mehr passieren und Guido Burgstaller bedankte sich. Ein bisschen versuchten sie es noch, die Gäste aus der Hauptstadt auf dem gelben Rasen in Gelsenkirchen. Richtig überzeugt wirkte das nicht. Den Deckel drauf machte Leon Goretzka, der mit einem sehenswerten Alleingang in der 62. Minute das 2:0 für die Gastgeber erzielte. Das war dann auch der Endstand. Schade, ein Blick auf die Konkurrenz, was das Erreichen der internationalen Plätze betrifft, sie alle spielten für Hertha. Dumm nur, das Hertha nicht für sich selbst gespielt hat. Wird man jetzt nervös im Hertha-Lager ? Zwei Heimspiele in Folge stehen an, zuerst kommen die Bayern und dann kommt die erstaunlich stark aufspielende Eintracht aus Frankfurt ins Olympiastadion. Wie viel Punkte wird das geben ?

Am darauffolgenden Sonntag boten - eine Liga darunter - die Eisernen aus Köpenick im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld eine beeindruckend starke Leistung. Vor 20.258 Zuschauern im Kühlschrank Alte Försterei eröffnete Kapitän Felix Kroos in der 22. Minute mit einem direkt...

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Hertha lieferte tollen Pokal-Fight gegen Borussia Dortmund...

und schied erst im Elfmeterschießen aus. Dass Hertha mit Pech ausschied, kann nicht behauptet  werden, aber spannend war es. Hertha lieferte einen tollen Kampf. Hätte sogar in Dortmund in der regulären Spielzeit aufgrund der Chancen aus der ersten Halbzeit gewinnen können. Ausgerechnet Kapitän Ibisevic hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Er ließ zwei Großchancen ungenutzt und wurde  für Schieber (60.) ausgewechselt. Hertha ging durch Kalou‘s Treffer (27.) verdient in Führung. Borussia kam wie umgewandelt zum zweiten Durchgang aus der Kabine und belohnte sich durch Reus (47.) mit dem Ausgleich. Hertha rettete sich aufopferungsvoll kämpfend und mit Glück in die Verlängerung. Trainer Tuchel hatte bereits von den vier Wechseloptionen im Pokal Gebrauch gemacht, als sich Dembele‘ verletzte. Es hatte zunächst den Anschein, dass Hertha in Überzahl weiterspielen kann. Doch Dembele‘ kam zurück. Dafür erhielt Sokrates (119.) die Gelb-Rote Karte. Die Entscheidung per Elfmeterschießen sei, so wird es  immer wieder behauptet, sei ein Lotteriespiel. Ich bin da anderer Meinung. Es ist nicht nur Glück, sondern Können gepaart mit Nervenkraft, dazu eingeübte Automatismen. Mitunter versagen sichere Schützen. Hat Pal Dardai ein mögliches  Elfmeterschießen überhaupt trainieren lassen? Die Dortmunder trafen eben öfter. Das Schicksal nahm mit Lustenberger‘s Lattentreffer seinen Lauf und Salomon Kalou, war vom Punkt wohl zu selbstsicher. Er jagte die Kugel übers Tor.

Christian Zschiedrich

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Wasserfreunde erfolgreich in Uerdingen

Grafik: Wasserfreunde Spandau 04
Grafik: Wasserfreunde Spandau 04

Nur das vierte Viertel gaben die Wasserfreunde Spandau 04 in Uerdingen mit 3:4 an die Gastgeber ab. Mit einer souveränen Leistung in den ersten drei Vierteln (4:1, 4:0, 6:1) sicherten sich die Berliner deutlich mit 17:6 den so wichtigen Sieg und Selbstvertrauen für künftige Aufgaben. Trainer Petar Kovacevic forderte eine deutliche Reaktion. Das setzten die Spandauer nun auch in den ersten drei Vierteln endlich um. Mannschaftskapitän Marko Stamm war krankheitsbedingt nicht mit nach Uerdingen gereist und wird auch beim Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch, 08. 02. 2017, 18:00 Uhr, im ungarischen Szolnok fehlen. Trainer Kovacevic: „Wir müssen weiter hart arbeiten, um unser Selbstvertrauen wieder zu stärken und unseren eigenen Ansprüchen zu genügen“. Schließlich gilt es auch den Deutschen Meistertitel zu verteidigen. Die Favoritenrolle kann auf nationaler Ebene - nicht wie jahrelang gewohnt - den Berlinern zugeschrieben werden. Im Pokal sind die Berliner im Halbfinale gegen Waspo Hannover nach einer 4:9 Niederlage bereits ausgeschieden. Jeder einzelne Spieler müsse nun Kampfbereitschaft und großen Einsatz zeigen. Der Anfang wurde in Uerdingen gemacht. Centerspieler Mateo Cuk, fünffacher Torschütze, wurde zum „Spieler des Tages“ gewählt. Die anderen Torschützen waren M. Marzouki 3, N. Dedovic, M. Oeler, R. Saudadier 2 sowie T. Preuß, L. Gielen und M. Jüngling je 1 Tor.

Christian Zschiedrich

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Kein Sieger in Dresden

Beim Ostderby, diesmal in Dresden, gab es erneut keinen Sieger. Am 2. Spieltag gab es ein 2:2 in der Wuhlheide, das Rückspiel war eine Nullnummer. Im Dresdner Stadion, vor 30.153 Zuschauern mühten sich die Akteure vergebens darum, den Ball in das Tor zu befördern. Viel Kampf und Leidenschaft erdrückte letztendlich das spielerische Element. Zudem handelten beide Trainer nach dem Motto, Sicherheit zuerst und ein Punkt ist ist besser als kein Punkt. Dabei hätte es durchaus etwas mehr Fußball sein können. Der Platz war für die Jahreszeit in einem bemerkenswert guten Zustand. Die Dresdner Verantwortlichen hatten neuen Rasen verlegen lassen. Unions Trainer Jens Keller schickte seine gewohnte Formation auf das Feld. Auf der 6er Position war der zuletzt gelbgesperrte Stephan Fürstner wieder dabei. In der Abwehr stand die gewohnte 4er Kette, dazu 3 Mittelfeldspieler und 3 Stürmer. Die taktische Grundformation war ein flexibles 4-3-3, wobei die Stürmer häufig ihre Postionen wechselten, sich manchmal zurückfallen ließen, um die Dresdner Abwehr herauszulocken. Den Braten hatten die Dresdner schnell gerochen. Sie hielten taktische Disziplin. Packende Torszenen waren Mangelware. In der 56. Minute traf Simon Hedlund mit seinem Fernschuss die Torlatte, in der 76. Minute setzte Toni Leistner einen Kopfball, nach einer Ecke nur knapp neben das Tor. Dresden hatte ebenso zwei Riesenchancen, in der 62. Minute rettete Jakob Busk gegen Hauptmann und in der 83. Minute hatte Testroet nach der 12. Ecke für Dresden ein verheißungsvolle Einschussmöglichkeit. Er jagte den Ball allerdings in den Oberrang. Nach dem Schlusspfiff waren alle zufrieden. Der Spitzenreiter Eintracht Braunschweig wurde zeitgleich im eigenen Stadion von Schlusslicht St. Pauli gestürzt. Ein direkter Aufstiegsplatz ist für die Eisernen aktuell nur 3 Punkte entfernt. Am nächsten Sonntag, 12. Februar kommt Arminia Bielefeld in die Alte Försterei.

Hans-Peter Becker

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Hertha BSC - Blitztor reicht zum Sieg

Schauderhaft war das Wetter im Berliner Olympiastadion. Nasskalt, Temperaturen knapp über null, die Kälte kroch einem sofort unter die Jacke. Laut Ansage waren 33.425 zahlende Zuschauer gekommen, um sich ein Spiel anzusehen, das genauso genießbar war wie das Wetter. Der erste Angriffsversuch der Hertha war gleich von Erfolg gekrönt. Salomon Kalou gewann seinen gefühlt einzigen Zweikampf im Spiel, Flachpass von der linken Seite in Richtung Elfmeterpunkt, Vedad Ibisevic versucht an den Ball zu kommen, irritiert dadurch den Verteidiger, aber Genki Haraguchi steht goldrichtig und platziert den Ball in der rechten Torecke. Es war das schnellste Tor in dieser Saison, die erste Spielminute war gerade so vergangen. Über die restliche Spielzeit senkte sich mehr und mehr der Nebel des Grauens. Es fehlte zu viel, bei beiden Teams, um dieses Spiel als würdig für die 1. Bundesliga zu bezeichnen. Als kleine Entschuldigung lassen wir die schwierigen Platzverhältnisse gelten. Ingolstadt hatte am Ende nicht die individuelle Klasse, um aus der schwachen Vorstellung der „alten Dame“ Kapital schlagen zu können. Ansonsten ist jeder weitere Gedanke über dieses Spiel verschwendete Zeit. 3 Punkte sind im Kasten, Herthas Mühe wurde belohnt. Für Frank Zander, Sänger der Hertha-Hymne, war es ein schönes Geschenk. Feierte er doch am Spieltag seinen 75. Geburtstag.

Hans-Peter Becker

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Eisbären reicht ein Tor zum Sieg

Charles Linglet Eisbären Berlin
Der Neue, Charles Linglet stürmt jetzt für die Eisbären. Foto: Stefan Wenske

Jedes Spiel ist jetzt Endspiel. Jeder nicht geholte Punkt tut jetzt weh. Auf die lange Liste der Verletzten hatten die Eisbären reagiert und kurzfristig Charles Linglet verpflichtet. Er spielte gleich in der ersten Sturmreihe zusammen mit Spencer Machacek und Jamie Macqueen. Vor dem Spiel gab es zwei Ehrungen, Stadionsprecher Uwe Schumann hatte Geburtstag und Florian Busch wurde sein 700. Spiel geehrt. Bei allen trug er das Trikot der Eisbären. Neben dem Neuzugang, mit der Trikotnummer 53 auflief, konnte auch Verteidiger Bruno Gervais wieder mitspielen. Im 1. Drittel kam nichts Zählbares auf die Anzeigetafel, nicht einmal eine Strafzeit war zu notieren. Es war recht ausgeglichen bis zur ersten Drittelpause. Im zweiten Drittel bekamen die Eisbären ein leichtes Übergewicht, erspielten sich die besseren Chancen. In der 27. Minute war es dann soweit. Da klärten die Schwenninger nicht resolut genug. Andre Rankel präsentierte seine Schusstechnik, der Puck beschleunigte auf 144 km/h und schlug ein. Weitere gute Einschussmöglichkeiten vergaben die Eisbären. In der 36. Spielminute überprüften die Schiedsrichter vorsichtshalber eine Situation vor dem Schwenninger Tor. Es klar zuerkennen, der Puck hatte die Linie nicht überschritten. Es blieb beim 1:0 für die Eisbären. Im Schlussabschnitt bemühten sich die Akteure weiter....

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Heimsieg und Auswärtsniederlage

Grafik: Sportick
Grafik: Sportick

Der 1. FC Union hat den Auftakt in die Rückrunde erfolgreich gestalten können. Letztendlich hatten die Gäste aus Bochum nicht genügend Durchschlagskraft, um was zählbares aus der Wuhlheide mit nehmen zu können. Das unglückliche Gegentor durch Hoogland konnte Polter ausgleichen. Skrzybski besorgte dann den Siegtreffer und somit für einen Auftakt nach Maß. Ein Sieg, der verdient war und die Ambitionen der Eisernen unterstreicht, ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden zu wollen. Entsprechend entspannt und gelöst waren nach dem Spiel die Gesichter von Spielern und Verantwortlichen des 1. FC Union. Unter den offiziell 19.130 Zuschauern am Freitagabend weilte auch Hertha-Trainer Pal Dardai. Er reiste einen Tag später nach Freiburg und am Sonntagnachmittag mussten er und seine Mannschft über die zweite Auswärtsniederlage in Folge quittieren. Kurz gesagt, war sie genauso unnötig wie eine Woche zuvor in Leverkusen. Die erste Halbzeit war nur zu ertragen als eingefleischter Fan von einer der beiden Mannschaften. Beide wollten abwarten, was der Gegner vorhat. So kann man nichts falsch machen. In der 38. Minute endlich ein beherzter Schuss auf das Tor. Herthas Skjelbred verfehlte nur knapp. Praktisch im Gegenzug gaben dann die Freiburger ihren ersten Torschuss ab und der saß. Hertha musste was tun und das taten sie auch, in der zweiten Halbzeit. Freiburg wurde phasenweise nicht aus der eigenen Hälfte gelassen. Hertha holte sich die Führung in fast allen statistischen Wertungen. Das zweite Tor im Spiel schossen die Freiburger. Petersen war in der 87. Minute erfolgreich, zuvor war Hertha in mehreren verheißungsvollen Situationen gescheitert. Ganz war der Deckel noch nicht drauf, den Schieber traf eine Minute später zum 1:2. Die verbliebenen Minuten plus Nachspielzeit reichten nicht mehr, um an dem Ergebnis noch was zu ändern. Ein Punkt war auf jeden Fall drin. Von den letzten fünf Ligaspielen hat Hertha vier verloren. Am kommenden Samstag kommt Ingolstadt in das Olympiastadion und die Eisernen müssen einen Tag später in Dresden antreten.

Hans-Peter Becker

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Hertha aufwachen

Sportickchef Christian Zschiedrich kommentiert
Sportickchef Christian Zschiedrich kommentiert

Ich hätte gern besser urteilen mögen. Doch die zweite unnötige Niederlage im neuen Jahr, die vierte in den letzten fünf Spielen, könnte all diejenigen Berliner vergraulen, die im letzten Jahr wieder etwas mehr Verbundenheit und Vertrauen zum Hauptstadtclub gefunden hatten. Schlimmer als die Niederlage ist meines Erachtens das Wie. Sinn und Zweck eines Fußballspiels ist es meiner Meinung und der Meinung vieler Interessierter nach, dass hin und wieder auf das Tor des Gegners geschossen werden muss. Das Spiel der Hertha war aber ganz anders angelegt. Kombinationssicher Brooks auf Stark, Stark auf Brooks und beide so oft wie möglich zurück auf Jarstein. Ballbesitz war exzellent hochprozentig. Mein sonst so fußballinteressierter Kollege schlief beim Spiel der Hertha ein. Und das nachdem Trainer Pal Dardai den Spielern eine Woche lang und vor dem Match eine klare und deutliche Ansage gemacht hatte. So begeistert ihr keinen Berliner, mit passivem, destruktivem Gekicke. Ganz schlimm in der ersten Halbzeit und selbst nach dem Wechsel hätte ich mir gewünscht, dass den Akteuren deutlich wird: „Ihr führt nicht, ihr liegt 0:1 (39. Haberer) zurück". Haraguchi und Esswein (Doppelwechsel) kamen in Minute 66 für Kalou und Stocker, doch der von Christian Streich eingewechselte Petersen erzielte in der 87. Minute das 2:0 für Freiburg. Herthas spätes Aufbäumen, bescherte in der 88. Minute das 2:1 durch den für Skjelbred eingewechselten Schieber.

Christian Zschiedrich

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Eisbären – gut gespielt und knapp verloren

Red Bull München Florian Busch
Tor für die Eisbären, nach 46 Sekunden Foto: Stefan Wenske

Vor dem Spiel galt für die Eisbären das Motto:“Wir haben keine Chance, aber wir müssen sie nutzen.“ Die älteren unter den Fans der Eisbären müssen sich an die Anfänge im gesamtdeutschen Eishockey erinnert gefühlt haben. Die Gegner waren fast immer überlegen, trotzdem mussten sie bespielt und bekämpft werden. Im Welli wurde bis zum Bosmann-Urteil viel verloren, so feierten sich die Fans halt selber. Sie waren der Underdog. In dieser Saison ist es , wenn auch aus anderen Gründen ähnlich. Für das Spiel gegen den amtierenden Meister aus München standen Uwe Krupp wieder nur drei komplette Reihen plus Maximilian Adam zur Verfügung. Verstärkung gab es nur auf der Trainerbank. Stephane Richer verstärkt jetzt als weiterer Co.-Trainer die Arbeit von Uwe Krupp. Zuvor war er Sportdirektor bei Hamburg Freezers. Gegen München lieferten die einsatzfähigen Eisbären-Profis eines ihrer besten Saisonspiele ab, um so bitterer, dass sie am Ende mit leeren Händen da standen. Es begann sehr vielversprechend. Mit dem ersten Wechsel, nach nur 46 Sekunden erzielte Florian Busch mit einem Schlagschuss-Kracher das 1:0. Die Münchner brauchten genau acht Minuten, um das Spiel wieder auszugleichen. Konrad Abeltshauser war der Torschütze. Die Eisbären hielten weiter dagegen und wurden belohnt. In der 16. Spielminute gingen sie durch Laurin Braun erneut in Führung. Zuvor überstanden sie eine Unterzahl-Situation. Das zweite Drittel begann gleich mit einer Überzahl für die Eisbären. Florian Kettmer musste in die Kühlbox. Das Tor fiel leider für München. Frank Hördler konnte einen Alleingang von Jonathan Matsumoto nur...

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