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6. Berlin Triathlon XL

Foto: Organisationsteam
Foto: Organisationsteam

Am 31. Juli 2016 heißt es wieder 3,8 km schwimmen, 176 km Fahrrad fahren und 42 km laufen. Selbst die Hälfte der Strecke, die bei der Mitteldistanz auf euch wartet, ist immer noch eine kaum vorstellbare Leistung. Auf beiden Distanzen gibt es die Möglichkeit als Staffel zu starten und es wird einen Kindertriathlon für kleine, sportbegeisterte Athleten geben. Als wirklich charmanten Start- und Zielbereich konnte wieder die Gaststätte Rübezahl am Müggelsee überzeugen. Dort können sich nicht nur die Athleten, sondern auch Zuschauer und Gäste rundum versorgt fühlen. Die Schwimmstrecke ist eine 1,9 km lange Runde über den Müggelsee. Die Radstrecke startet in Rübezahl und führt bis nach Storkow und die Laufstrecke führt über eine 7 km lange Runde durch den Müggelwald. Viele tolle Leistungen erwarten die Athleten, wie z.B. Pastaparty am Vorabend, Finishermedaillen oder Pokale, Finishershirts, warme Duschen, Massageservice, Wettkampfverpflegung, süße und deftige Zielverpflegung, Siegerehrungen und mehr.

Veranstalter sind Ausdauerfreunde e.V. in Kooperation mit dem Triathlon Verein Berlin 09 e.V, dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und der Berliner Triathlon Union.

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125 Jahre VfL Tegel

v.l.n.r. Vizepräsident Lutz Bachmann, Vorsitzende der Initiative Reinickendorf Marlies Wanjura, Vereinspräsident Stefan Kolbe, Bezirksbürgermeister Frank Balzer, Sportausschussvorsitzender Dieter Braunsdorf und Jenny Siotka Foto: BA Reinickendorf
v.l.n.r. Vizepräsident Lutz Bachmann, Vorsitzende der Initiative Reinickendorf Marlies Wanjura, Vereinspräsident Stefan Kolbe, Bezirksbürgermeister Frank Balzer, Sportausschussvorsitzender Dieter Braunsdorf und Jenny Siotka Foto: BA Reinickendorf
Bei strahlendem Sonnenschein feierte der Verein für Leibesübungen Tegel 1891 e.V. (VfL Tegel) unter dem Motto „Familie, Spiel & Sport“ sein stolzes Jubiläum, ein großes Fest anlässlich des 125-jährigen Bestehens. Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) gratulierte im Namen des Bezirksamtes. Dabei machte er den hohen Stellenwert und die Verdienste des Vereins für Reinickendorfs Breitensport deutlich. In elf Abteilungen verbuchen über 2700 Mitglieder regelmäßig Erfolge und zahlreiche Meistertitel.
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Elfmeterkrimi in Oldenburg - Unions U19 verpasst Aufstieg

U 19 Can Sakar
Szene aus dem Hinspiel. Foto: Hans-Peter Becker

Das ist bitter. Die U 19 des 1. FC Union hat den Aufstieg in die höchste Spielklasse verpasst. Auf Kunstrasen im Stadion an der Alexanderstraße in Oldenburg hieß nach Verlängerung und Elfmeterschießen 8:7 für JVF Nordwest Oldenburg. Nach den regulären 90 Spielminuten stand es 3:3/Halbzeitstand 1:1. Can Sakar hatte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit dem eisernen Nachwuchs die Verlängerung erst ermöglicht. Es war wie im Hinspiel, lange konnte sich keine Mannschaft an einer Führung erfreuen. Eine dreimalige Führung konnten die Gastgeber nicht verteidigen. Can Sakar besorgte nicht nur den Treffer zum 3:3 Ausgleich, zuvor egalisierte er auch die 1:0 und die 2:1 Führung. Moment mal werden jetzt einige fragen, das Hinspiel endete doch 2:2. Die Auswärtstorregel galt für diese Relegation nicht. In der Verlängerung fiel kein Treffer. Das gefürchtete Strafstoßschießen musste die Entscheidung bringen. Ein verschossener Elfer brachte die Entscheidung, 5mal trafen die Oldenburger und nur 4mal die Köpenicker. Das war bitter, Unions U19 spielt in der kommenden Saison weiter in der Regional-Liga.

Hans-Peter Becker

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1. FC Union will weiter nach oben

Jens Keller 1. FC Union Berlin
Jens Keller bei seinem ersten Pressetermin. Foto: Hans-Peter Becker

Hochsommerliche Temperaturen, die politische Lage in Europa ist nach der Volksentscheidung in Groß-Britannien erschüttert, trotzdem nimmt der Alltag weiter seinen Lauf. Beim Zweitligisten 1. FC Union ist die Urlaubszeit vorbei. Die Profis rackern ab Sonntag in der Vorbereitung und bei den Fans steigt die Vorfreude auf die kommende Saison. Jens Keller trägt die sportliche Verantwortung und stellte sich an seinem ersten Arbeitstag der Berliner-Presse vor. Am Saisonziel hat sich nichts geändert. Union will zu den besten 20 Teams in Deutschland gehören, das impliziert den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Das strategische Ziel steht und die Vereinsführung hofft, einen Trainer gefunden zu haben, mit dem die Vorgabe zu erreichen ist. Wobei nach wie vor das Motto gilt: „Alles kann, nichts muss“. Ganz im Gegensatz zum neuen Liga-Konkurrenten aus dem Geburtsort des neuen Trainers, dem VfB Stuttgart. Die Spiele gegen diesen Verein werden für Jens Keller sicherlich eine besondere Brisanz haben, dort unterschrieb er einst seinen ersten Profi-Vertrag und später das erste Arbeitspapier als Trainer. In Berlin übernimmt er eine intakte, eingespielte Mannschaft. Für Keller war es wichtig, einen Verein zu finden, wo er in Ruhe arbeiten kann. Diese Aussage verwundert nicht, nach seinen Erlebnissen beim FC Schalke. Mit dem 38jährigen Dänen Henrik Pedersen bringt er einen neuen Co-Trainer mit. Beide hatten sich bei Trainingslager-Hospitationen in der Türkei kennengelernt. Pedersen hat eine RB Leipzig-Vergangenheit, diese liegt 2 Jahre zurück. Bei der Verpflichtung zählte allein die fachliche Kompetenz. Die Kaderplanungen sind bereits sehr weit gediehen. Leistungsträger konnten gehalten werden, so hat Toni Leistner seinen Vertrag verlängert und Felix Kroos wurde nach der Leihe fest verpflichtet. Die Voraussetzungen sind so gut wie lange nicht. Es wird Ersatz für den 17 Tore Stürmer Bobby Wood gesucht. Die Verhandlungen mit Philipp Hosiner sollen bereits weit gediehen sein. Auf der Position des Torhüters setzen die Verantwortlichen auf die Jugend. Der Däne Jakub Busk und der neu verpflichtete Daniel Mesenhöler sind beide mit 22 und 20 Jahren noch sehr jung und relativ unerfahren. Der Vertrag von Jens Keller läuft bis 2018, nach den zuletzt turbulenten Zeiten auf der Position des Cheftrainers soll wieder mehr Kontinuität einziehen.

Hans-Peter Becker

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CDU Sommerfest 2016 beim SVR

Tennis anläßlich des CDU-Sommerfestes 2016 beim SVR. Foto: Christian Zschiedrich
Tennis anläßlich des CDU-Sommerfestes 2016 beim SVR. Foto: Christian Zschiedrich

Bereits zum 4. Mal, es ist also schon Tradition, veranstaltete die CDU Reinickendorf,  von Dirk Steffel organisiert, ihr Sommerfest beim Tennisverein SV Reinickendorf gelegen am Flughafensee, im Finnentroper Weg, einer in Berlin bekannten idyllischen Anlage. Verbunden mit dem Wettergott hatten die vielen Teilnehmer, egal ob aktiv beim Tennis oder an der Grillstation bzw. beim Tanzen, bisher immer bestes Sonnenwetter. Nennen wir nicht nur Politiker, u.a. waren Bernhard Brink, Wolfgang Sidka, Michael Sziedat und bisher jedesmal  Burkhard Dregger, Wolfgang Bosbach und Wolkan Orzechowski  aktiv dabei. Nicht unbedingt um zu siegen, dennoch mit viel Ehrgeiz, auf jeden Fall mit Spaß an der Freude. Auf unserem YouTube Kanal sehen sie einen  kleinen privaten Stimmungsbericht von Christian Zschiedrich.

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1. FC Union - U19 spielte Unentschieden

Union Berlin U19 Regional-Liga
Unions U19 - harter Aufstiegskampf (Foto: Hans-Peter Becker)

Als Schiedsrichter Mirko Müke das Spiel abpfiff, jubelten weder die Gäste noch die Gastgeber, die „Eiserne A-Jugend“. Im ersten Spiel um die Qualifikation für die A-Jugend Bundesliga trennten sich der 1. FC Union und der JFV Nordwest mit 2:2. Vor geschätzt 400 Zuschauern im Stadion im FEZ in der Wuhlheide gingen die „Eisernen“ zweimal in Führung - 1:0 Sebastian Emre Stang (37.) und 2:1 Lucas Lämmel (49.) - doch die Freude über die Führung währte jeweils nur kurz. Nur etwa eine Minute brauchten die Oldenburger für den Ausgleich zum 1:1, Torschütze Deniz Kolodziej (38.) und in der 2. Halbzeit fiel das 2:2, 3 Minuten nach dem erneuten Führungstreffer, Torschütze Conor-Jonathan Gnerlich (52.). Union war die aktivere Mannschaft, der Siegtreffer gelang nicht mehr. Dass der Vertreter aus der Nordstaffel der A-Jugend Regionalliga ein harter Brocken werden würde war klar. Der JFV Nordwest ist mit einer ähnlich guten Bilanz Tabellenzweiter geworden, wie die Unioner. Von ihren 26 Saisonspielen hat der JFV Nordwest 19 gewonnen. JFV steht übrigens für Jugend-Förderverein, hier werden alle Jugend-Fußballer aus Oldenburg zusammengeholt. Der Union Nachwuchs hat 18 Saisonspiele gewonnen. Ein Blick auf das jeweilige Torverhältnis zeigt, beide verfügen über starke Abwehrreihen und die Stürmer wissen wo das Tor steht. 91 Tore erzielten die Oldenburger, bei 26 Saisonspielen sind das fast 4 Tore pro Spiel, der Wert der Unioner liegt 3 Toren pro Spiel. Der Durchschnitt bei den Gegentoren ist mit einem Treffer pro Spiel in etwa gleich. Das Rückspiel am kommenden Samstag bringt einen kleinen Vorteil für die Oldenburger. Ihnen würde ein 0:0 oder 1:1 Unentschieden bereits zum Aufstieg reichen. Ein Sieg wäre die beste Lösung.

Hans-Peter Becker

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Wasserfreunde Spandau wollen den Meistertitel

Wasserfreunde Spandau 04 Peter Röhle
Foto: WSF

Die Wochenend-Aufgabe: Meister werden und Kurs auf die 100 nehmen!

Den ersten Erfolg im diesjährigen Finale haben die Wasserfreunde Spandau 04 am Mittwoch im Freibecken des ASC Duisburg erzielt - im Auswärtsauftakt des Best-of-Five-Finales um die Meisterschaft gegen den Endspiel- Dauerrivalen seit 2003 (mit Ausnahme von 2006). Das 10:9 klingt knapper, als es der Spielverlauf tatsächlich war. Das 1:0 nach 50 Sekunden durch den Ex-Spandauer Dennis Eidner blieb die einzige Führung der Gastgeber. Den 8:9-Anschluss, fünfeinhalb Minuten vor Abpfiff, beantwortete Marko Stamm, bei noch 2:48 Minuten auf der Spieluhr mit seinem dritten Treffer zum 10:8 und der Vorentscheidung. Folgerichtig wurde er zum „Spieler des Tages“ nach der ersten Partie gekürt. Duisburgs neuntes Tor war nur noch Ergebniskosmetik – unterm Strich blieben der Sieg für den Rekordmeister und die 1:0-Führung in der aktuellen Finalserie.

„Eine Ausgangsposition wie gemalt“, meint Manager Peter Röhle mit Blick auf die Fortsetzung mit den zwei Heimspielen in Schöneberg, bei der sich die Spandauer mit zwei Siegen bereits frühzeitig den 35. Meistertitel der Vereinsgeschichte seit 1979 sichern können. „Wir dürfen uns nur nicht den Pinsel aus der Hand nehmen lassen.“ Die Duisburger Mannschaft bestätigte, dass es von ausgeprägtem Teamspirit und Leidenschaft angetrieben wird und damit auch Nachteile in der individuellen Klasse in der Breite des Kaders wettmachen kann. Das bekam schon Waspo Hannover im Halbfinale zu spüren.

„Wir werden in Bestbesetzung und voll konzentriert zu Werke gehen und fühlen uns keineswegs schon als Gewinner“, sagt Peter Röhle. Spandau hatte national sein letztes Spiel am 8. November 2014 – beim ASCD – verloren, seitdem sind die Berliner in 50 Begegnungen (Meisterschaft, Pokal, Supercup) ungeschlagen. „Wir nehmen jetzt Kurs auf die 100“, kündigt Peter Röhle an. Zweimal, noch zu Aktiven-Zeiten des 1997 verabschiedeten Weltklassekeepers, waren die Wasserfreunde kurz vor dem Erreichen dieser Marke und verloren dann aber doch eine Partie.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04

 

18. und 19. Juni 2016

Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg

Spielbeginn: jeweils 16.00 Uhr,

Spielort: Sport- u. Lehrschwimmhalle Schöneberg

Sachsendamm 11, 10829 Berlin

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Geschichten, die nur der Fußball schreibt

Berliner Fußball
Grafik: Sportick

Um mir einen aktuellen Überblick im Berliner Fußball zu verschaffen, fielen mir insbesondere die Berliner Traditionsvereine auf – nach dem Motto: Wo spielen sie denn? Der Blick in die NOFV Oberliga Nord: Aufsteiger Union Fürstenwalde. Absteiger: BSV Hürtürkel und 1. FC Frankfurt. Auf den Plätzen 3, 4, und 5 hintereinander: Hertha 03, TeBe, Lichtenberg 47 und als Tabellen 11. Hertha 06. In der Berlin-Liga: Aufsteiger VSG Altglienicke mit Neuerwerbung Torsten Mattuschka, das allein wäre schon eine besondere Geschichte. „Meine Geschichte“ kommt noch und übertrifft bestimmt den spektakulären Wechsel. Auch noch interessant: Was geschieht mit dem Taballen 2. Stern 1900 mit beachtenswerten 70 Punkten? Angeblich ist der Nichtaufstieg bereits beschlossene Verbandssache. Doch damit findet sich Stern nicht ab, hat  Beschwerde eingelegt. 3 Absteiger: VfB Hermsdorf, SC Charlottenburg und der  Köpenicker SC. SV Tasmania, in den letzten Jahr Zweiter, ist auf den 4. Platz abgerutscht. Eine gute Saison spielte der TSV Rudow. Ergebnis Platz 3. punktgleich mit Stern 1900,  mit schlechterem Torverhältnis. Union 06 und der 1. FC Lübars (beiden Traditionsclubs fehlten am Ende lediglich 2 Punkte), ihr Abstieg von der Landesliga in die Bezirksliga ist so leider besiegelt. Zu beiden Vereinen pflegte ich persönlich ein gutes Verhältnis. Union 06 trainierte ich, damals  im Poststadion, 2 Jahre lang in der damaligen Oberliga. Rudi Rosenzweig sagte mir seinerzeit: „Mit Peter Stark (zu Blau Weiß 90) sind ja weitere acht Spieler abgewandert. Das ist doch für einen neuen Trainer Unheil drohend“. Es gelang uns dennoch die Klasse zu halten. Apropos Blau Weiß 90: Ganz souverän gelang (Glückwunsch) nunmehr auch der Aufstieg von der Landesliga in die Berlin-Liga, das gelang ebenfalls dem DJK SW Neukölln. Der dritte Aufsteiger wird in der Relegation zwischen TuS Makkabi und Sparta Lichtenberg ermittelt. Aus besonderem Grund schaute ich stets auf die Entwicklung der SpVgg Hellas NW....

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Wasserball - Wasserfreunde sind im Finale

Wasserball Wasserfreunde Spandau
Grafik: WF Spandau

Zum 13. Mal seit 2003 dieselbe Frage: Wird Spandau oder Duisburg Meister ?

Jedes Jahr heißt es im Wasserball: The same procedure as every year. Solange Spandau den deutschen Wasserball dominiert, wurden sie nahezu every year seit 1979 Landeschampion, alles in allem 34-mal - nur 1993 (Waspo Hannover), 2006 (SV Cannstatt) und 2013 (ASC Duisburg) schafften die Berliner es nicht. Und der Finalgegner der Hauptstädter ist schon seit anderthalb Jahrzehnten (bis auf die Ausnahme 2006) mit Duisburg stets derselbe.

Seit 2003 haben sich diese beiden Teams in jedem Jahr für das Playoff-Finale qualifiziert. Die am Mittwoch im ASCD-Vereinsbad beginnende Best-of-Five-Serie erlebt daher ihre 13. Auflage! Die Spandauer, in der Saison 2015/2016 national ohne jeden Punktverlust, sind als Normalrunden-Erster der Favorit gegen den Dritten, der im Halbfinale einigermaßen überraschend den ambitionierten Zweiten aus Hannover mit 3:1-Siegen ausschaltete. Bisher schaffte es Duisburg nur einmal in den 12 Finalduellen seit 2003, den Rekordchampion aus der Hauptstadt zu besiegen. 2013 wurden die Westdeutschen Meister und schafften dank des Pokalsieges kurz zuvor sogar das Double...

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Berliner Fußball am Saisonende 2016 im Überblick

Faksimile: Sportick
Faksimile: Sportick

Die Aufsteiger der Saison auf dem Titelbild der Fußball-Woche Nr. 24, Jahrgang 92, sozusagen in Vorfreude der Meisterehrung am 18. Juli 2016 des Berliner Fußball-Verbandes Am Kleinen Wannsee werden im Fachblatt natürlich detailliert abgehandelt – ebenso ausführlich natürlich, welcher Verein mit welcher Mannschaft absteigt. So bitter das "Ins-Gras-beißen" auch sein mag, dies etwa im Überblick als Trosttitel zu bringen, spendet alles andere, nur keinen Trost. Den Berliner Profi-Fußball haben wir hier bei sportick.de regelmäßig im Visier gehabt und insbesondere mit Hintergrund-Informationen und klaren Stellungsnahmen versehen. In der für Spieler willkommenen Sommerpause tut sich dennoch einiges auf die neue Saison hinblickend, vor allem was Abgänge und Neuerwerbungen betrifft. Je nach wirtschaftlicher Lage ist eventuell absehbar, es wird entweder eine Stabilisierung im Gefüge geben, vielleicht sogar eine Besserstellung – verbunden mit einem Aufschwung und  größerem Zuschauerinteresse – am wenigsten aber mit dem klammen Gefühl und der Hoffnung auf Klassenerhalt. Für die Absteiger heißen alle Bemühungen und Zielstellungen Wiederaufstieg. Wie auch immer, was zählt, ist auf dem Platz. Was bekommt der Fan geboten? Sicherheits-Fußball, Quer- und Rückgeschiebe, viele Pässe in die Schnittstellen nach vorn, viele Torschüsse, also statt einschläfernden, hurra mitreißenden, ansehnlichen Fußball. Dann nämlich sind die Anhänger auch im Falle einer Niederlage versöhnlich.

Christian Zschiedrich

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