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Regional- und Oberliga mit Berliner Beteiligung

Christian Zschiedrich, Grafik SportickTV
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Und das aus Berliner Sicht erfolgreich wie lange nicht. Zwar gab der BFC Dynamo gegen Energie Cottbus durch die 1:2 Niederlage drei Heimpunkte vor 3.307 Zuschauern ab und fiel  in der Tabelle auf Platz 8 zurück, doch Hertha BSC II, die ich zuletzt als mittelmäßig bezeichnete, siegten auswärts in Meuselwitz 3:1. Gemeinsam mit Lok Leipzig und RB Leipzig II teilen sie sich mit 10 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Lok Leipzig verlor nämlich nach einer Erfolgsserie in Babelsberg 0:2. Babelsberg, enttäuschend gestartet, nun 9 Punkte, auf Tabellen-Rang 7, überholt den BFC Dynamo, 7 Punkte, Rang 8. Große Freude bereitet, ja da schau her, FC Viktoria 89 mit einem souveränen und in dieser Höhe auch verdienten 4:1 im Stadion Lichterfelde gegen FSV Luckenwalde. Die Leistungen müssen sich herumgesprochen haben. Jetzt kommen doch schon 500 Zuschauer zu den Heimpartien. Tabellenplatz 5 ist für den Club hochinteressant, weil Viktoria eben damit nur einen Punkt, (9.) schlechter als die drei Vereine mit 10 Punkten auf Platz zwei sind. Allerdings fällt der große Abstand zu FC Carl Zeiss Jena auf. Mit einem Traumstart holte Jena in 5 Spielen 15 Punkte, gewann also alle und hat als Tabellenführer nunmehr einen Vorsprung von 5 Punkten zu den Verfolgern. Der Berliner Athletikklub, Fast-Aufsteiger BAK 07, ist jetzt noch schlechtester Berliner Vertreter, Platz 12, 0:0 in Auerbach, macht 6 Punkte aus fünf Spielen. Am kommenden Wochenende wird nicht gespielt, erst wieder am 9.9. wie gewohnt folgend. Noch besser ist die Situation für Berliner Clubs in der Oberliga. Als „Schlechtester“ Berliner Verein mit 5 Punkten auf Tabellenplatz 6 steht Hertha 03 Zehlendorf. Es sind allerdings bisher erst …

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ADAC Motorbootrennen Manninen ist Weltmeister

ADAC Motorboot Cup
Juho-Matti Manninen aus Finnland (Mitte) holte sich den Weltmeistertitel in der UIM Formula 4 World Championschip © Burkhard Kasan

Auf der traditionsreichen Regattastrecke im Süden Berlins ging es an diesem Wochenende ums Ganze: Beim 23. Internationalen ADAC Motorbootrennen traten 21 Starter aus 10 Nationen den Kampf um die WM-Krone an. Rund 2.200 Zuschauer verfolgten die Finalläufe zur UIM Formula 4 World Championship und dem ADAC Motorboot Masters. Im ADAC Motorboot Cup gaben außerdem die jungen Nachwuchsfahrer Gas auf dem Wasser. Gemeinsam mit Bezirksstadtrat Michael Vogel, Schirmherr der Veranstaltung, drückte der ADAC Berlin-Brandenburg den lokalen und nationalen Piloten die Daumen. Der Finne Juho-Matti Manninen kam als Spitzenreiter in der Gesamtwertung nach Berlin-Grünau und war an diesem Wochenende bei den Läufen zur Formel 4 Weltmeisterschaft nicht zu schlagen. Das erste Rennen am Samstag wurde nach einer Kollision in der 11. Runde abgebrochen und am Sonntag neu gestartet. Souverän setzte sich Manninen vor dem Letten Nikita Lijcs und Joakim Halvorsen aus Norwegen durch. Auch das Rennen am Sonntag und somit der letzte WM-Lauf des Jahres wurde zu einer klaren Angelegenheit des Finnen. Mit einem Start-Ziel-Sieg vor seinem Landsmann Kalle Viippo sicherte sich Manninen mit 117 Punkten den Weltmeistertitel. Vize-Weltmeister wurde der Lette Lijcs (90 Punkte), den dritten Platz belegte Viippo mit 79 Punkten. Bester Deutscher im Wettkampf wurde Maximilian Stilz als Gesamt-Elfter. Die Berliner und Brandenburger Piloten Uwe Brettschneider und Uwe Schwarick konnten nicht in die Entscheidung eingreifen und belegten die Plätze 19 und 17 in der Gesamtwertung. Maximilian Stilz aus Baden-Württemberg siegte im ersten Lauf des ADAC Masters, welches im Rahmen des UIM F4 World Championship ausgetragen wurde. Den zweiten Lauf sowie die Gesamtwertung des Wochenendes gewann Patrick Wiese (Rheinland-Pfalz) vor Lokalmatador Uwe Schwarick (Königs Wusterhausen). Überragende Starterin im ADAC Motorboot Cup, der ADAC Nachwuchsklasse, war Denise Weschenfelder aus Karlsruhe. Bereits am Sonnabend konnte sie die beiden Sprintrennen souverän für sich entscheiden. Auch das Hauptrennen am Sonntag beendete Weschenfelder als Siegerin. Sie gewann vor Isabell Weber und Max Winkler.

Quelle: ADAC/Sandra Hass

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Beinahe verspielt Hertha den Sieg

Christian Zschiedrich. Grafik: SportickTV
Christian Zschiedrich. Grafik: SportickTV

Denn Höfer köpfte in Minute 93 eine Ecke zum 1:1 ein. Das zu einem Zeitpunkt, der in der Regel kein Zurückkommen erlaubt. Doch Hertha kam zurück. Die eingewechselten Hegeler und Schieber kämpften sich an der Strafraumgrenze durch. Schieber schaltete am schnellsten und schob zum 2:1 ein. Neugierig auf die „neue Hertha“ waren zum Saisonauftakt 41.648 Zuschauer im Berliner Olympiastadion. Auf personell Neues mussten die Berliner bis zur 77. Minute warten. Pal Dardai wechselte Esswein für Weiser ein. Sportlich Neues beschränkte sich auf leichte Verbesserungen in Einsatz, Kontrolle und Fitness. Auch die Moral stimmte. Kalou durfte sogar auf der Bank schmoren. Hertha war zu Hause gegen den Aufsteiger SC Freiburg gefordert, das Spiel zu machen. Im letzten Jahr bemängelte die gesamte Medienwelt, Hertha sei nicht imstande, das Spiel zu machen. Also schauten wir gerade in diesem Punkt genau hin. Hertha wurde mit Fortdauer des Spiels mit mehr Ballbesitz immer dominanter. Ich sah auch verschiedentlich Ansätze hinsichtlich des Spielemachens. Um aber mit dem Gebotenen etwa zu schlussfolgern, Herthas Spielkultur nach vorn sei vielversprechend. Da ist noch viel Luft nach oben. Wenn ich mit Ja oder Nein antworten müsste, Nein, Hertha kann das Spiel selbst gegen Gleichgesinnte noch nicht machen. Es könnte auch der Grund dafür sein, dass viele Berliner sich immer noch nicht mit der Mannschaft und dem Verein identifizieren. Als Hertha in Halbzweit Zwei auf die Ostkurve zuspielte, gelang Darida beherzt und viel umjubelt das 1:0mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Wichtig für den Saisonverlauf ist oft der Auftakterfolg. Und danach sah es im weiten Rund aus. Keiner rechnete mehr mit dem späten Ausgleich – kurz nachdem der Torschütze für Hegeler (90.) ausgewechselt worden war. Versöhnlich, hochdramatisch und spannend die beiden Tore (Höfer, 1:1, 93.), Schieber, 2:1, 95.) in der Nachspielzeit. Die drei Punkte hingen also am seidenen Faden.

Christian Zschiedrich

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Hitzeschlacht in Bielefeld endet 4:4 Unentschieden

Arminia Bielefeld Quaner Kroos Schüco Arena
Foto: Sportick

Es war kein Wetter zum Fußballspielen. Der Sommer legte sich noch einmal mächtig ins Zeug. Über 30 Grad im Schatten gab es auch in der Schüco-Arena in Bielefeld. Was soll man machen, die Spiele sind nun mal so angesetzt. Unions Trainer Jens Keller änderte nicht viel. Er blieb bei seinem System mit 3 Stürmern. In der Verteidigung und im Mittelfeld veränderte er nichts, lediglich im Sturm durfte auf der linken Seite Adrian Nikci für Kenny Redondo ran. Für Nikci waren es die ersten Einsatzminuten der Saison. Die Arminen waren nicht gewillt, freundliche Gastgeber zu sein. Eine Ausnahme machte nur der erfahrene Bielefelder Torhüter Wolfgang Hesl. Er ließ in der 38. Minute einen Schuss von Stephan Fürstner durch die Beine rutschen. Bei einem Kreisliga A – Team hätte das anschließend eine Runde im Vereinslokal gekostet. Dieses Gastgeschenk war der Ausgleich für die Eisernen, die bis dahin nicht eine einzige Torchance hatten. Sebastian Schuppan hatte die Arminia mit einem Freistoß in der 30. Minute in Führung gebracht. Gekonnt hob er das Spielgerät über die Abwehrmauer. Jakob Busk hatte keine Chance zur Abwehr. Einen Knacks hinterließ der Torwartpatzer nicht. Nur 5 Minuten später wurde den Eisernen demonstriert was Konterfußball ist. Schneller Abwurf durch Hesel bis an die Mittellinie, Schütz leitete sofort weiter auf Christoph Hemlein, der geht in Richtung Eckfahne, Flanke in den Strafraum und dort kann der Kapitän Fabian Klos den Ball über die Linie drücken. Die Führung zur Pause war verdient für die Arminia. Die Halbzeitansprache des Union-Trainers dürfte etwas energischer ausgefallen sein. Jetzt drehten die Gäste auf und erspielten sich gute Chancen auf den Anschlusstreffer. Endlich gab es Freistöße und Eckbälle für die Berliner. Das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielte die Arminia. Christopher Nöthe überwand Jakob Busk mit einer Direktabnahme. 63. Minuten waren gespielt, es war über 30 Grad warm, der Drops schien gelutscht. Nur 3 Minuten später.....

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1. FC Union – schwerer Gang auf die Bielefelder Alm

Union Berlin Jens Keller Arminia Bielefeld
Jens Keller-gelingt in Bieleld der 1. Sieg in der Liga ? Foto: Hans-Peter Becker

Die Eisernen haben kommenden Sonntag einen schweren Gang vor sich. Bei wahrscheinlich schwül-heißem Wetter müssen auf der Bielefelder Alm gegen die Arminia antreten. Der Start in die neue Saison war für beide durchwachsen, mit einem Punkt aus 2 Spielen. Im Pokal sind beide mit viel Mühe nach Verlängerung weitergekommen. Wer verliert hat vor der Länderspielpause erst einmal einen Fehlstart hingelegt. Personell kann Bielefelds neuer Trainer Rüdiger Rehm aus den Vollen schöpfen während bei Jens Keller die Liste von verletzten und angeschlagenen Spielern nach wie vor beachtlich ist. Überraschungen in der Aufstellung schließen sich aus. Versucht es Keller erneut mit einer 4-3-3 Aufstellung oder folgt eine neue taktische Ausrichtung ? In der Pressekonferenz vor dem Spiel gab es eine interpretierbare Andeutung in diese Richtung. „Es gibt immer wieder taktische Überlegungen.....auch ob man hier und da mal wechseln sollte.“ Bielefeld ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft. Die technisch feinere Klinge dürften die Unioner schlagen. Es gilt für die Eisernen schlau zu spielen. Nach dem Bielefeld-Spiel steht die Länderspielpause an, so dass es erst am 10. September mit dem 2. Heimspiel der Saison gegen Karlsruhe weitergeht. Eine Niederlage im Gepäck wäre alles andere als wünschenswert. Die würde man länger mit sich herumschleppen.

In Blick in Historie zeigt, in Bielefeld gab es für die Unioner kaum etwas zu holen. Bislang 6mal bemühten sich die Köpenicker um Auswärtspunkte auf der Alm,....

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Der Fußball hat geharnischte Kritik verdient

Udo Grady Fußballfan aus Kanada plädiert für ansehnlichen Fußball. Foto: SportickTV
Udo Grady Fußballfan aus Kanada plädiert für ansehnlichen Fußball. Foto: SportickTV

so schrieb mir ein Fan aus Kanada als Reaktion auf meine Kolumne über die Olympischen Spiele. Wieder mal ein Nörgler, dachte ich, der die Leistungen des Horst-Hrubesch-Teams und die Final-Niederlage gegen Brasilien nicht verdaut hatte. Dann las ich seine Begründung, er meinte nicht nur Deutschland, sondern die Entwicklung des Fußballs insgesamt. Das Spiel wird für den Zuschauer „boring", das englische Wort für "langweilig“! Anscheinend, so vermutet er, haben die Spieler eine Gehirnwäsche bekommen. Erstes Gebot sei es doch heute auf Kosten des Enthusiasmus, den Ball zu halten. Wortwörtlich: „Man hat das Gefühl, keiner traut sich mehr zu schießen, um nicht nachher die Kritik des Versagens zu bekommen“! Da hat er wohl Recht! Tatsächlich gibt es heutzutage Begegnungen, in denen eine Mannschaft über 90 Minuten auf, zwei bis drei Torschüsse kommt. Und da sage mir keiner, das sei hochinteressant. Großartig. Riskiert wird kaum noch etwas. Dafür aber im sogenannten Spielaufbau zig mal quer und zurück gespielt. Richtig - das hat taktische Gründe, macht den Fußball aber unattraktiv, zum Zusehen eben langweilig, vor allem dann, wenn eine Führung mit Ballhalten und ähnlichen Mitteln über die Zeit geschleppt wird. Das trägt auf jeden Fall nicht zur Popularität des Spiels bei – im Gegenteil. Die Entwicklung ist fatal und schadet! Ballverluste und Fehlschüsse bedeuten oft den Verlust von Geld. Wer will schon verantwortlich sein und die Vorwürfe bekommen, er sei Schuld am finanziellen Niedergang. Da haben wir's. Geld regiert auch auf dem Platz die Welt. Wer kann schon noch riskante, Lücken öffnende Bälle in die Tiefe spielen. Das sind die Könige und Kaiser des Fußballs. Den freien Mann, in der Regel nach hinten anzuspielen ist doch viel einfacher. „Da lobe ich mir die kleinen Nationen, die Zwerge im Fußball, Mannschaften in den unteren und Jugendklassen. die auch mal einen Fehlschuss riskieren. Ein abgefälschter Fehlschuss kann auch zum Erfolg führen“, führt der Fan aus Kanada weiter aus und bekommt meine Bewunderung. Wie kann man denn sonst Tore erzielen, wenn man nicht auf das Tor schießt? Es soll sogar noch Trainer geben, die das Übel erkannt haben und mitreißenden Fußball gern praktizieren würden. Die Zuschauer befragt, klar, die wünschen sich das Spiel nach vorn, beherzten Angriffsfußball mit vielen Abschlüssen aufs Tor. Trainer unterliegen jedoch ebenso dem Erfolgszwang und schließen gern alles, was Gefahr bringen könnte, aus. An der ansehnlichen Spielkultur sollten künftig die Mannschaften gemessen werden. Ansonsten hilft bestimmt eine Regeländerung: Einen Punkt mehr für Mannschaften, die drei Tore und mehr erzielen.

Christian Zschiedrich

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Es geht um Weltmeisterschaftspunkte in Grünau

Foto: Uwe Reichhold (Jetboote)
Foto: Uwe Reichhold (Jetboote)

Neuer Weltmeister in der Formel 4 gesucht. Die Motorbootrennen in Berlin-Grünau sind seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Erlebnis für die ganze Familie. Wenn die Katamarane und Jetboote vor der Kulisse der traditionsreichen Regattastrecke übers Wasser fliegen, kommen nicht nur Motorsportfans auf ihre Kosten. Vom 27. bis 28. August zieht es die besten Sportler der Szene zum mittlerweile 23. Internationalen ADAC Motorbootrennen wieder in den Südosten der Hauptstadt. Das Publikum kann sich in der Tat auf spannende Rennen in insgesamt acht Klassen freuen. Einen besonderen Höhepunkt setzt der Kampf um Weltmeisterschaftspunkte in der UIM Formula 4 World Championship. Spritzige Duelle und internationales Flair verspricht auch das ADAC Motorboot Masters mit Startern aus Frankreich, Schweden, Litauen oder Ungarn. Aber auch die deutschen Piloten haben beste Chancen auf Meisterschaftspunkte in den Highspeed-Rennen. Zu den Favoriten gehört der Berliner Uwe Brettschneider, der sich in der vergangenen Saison vor heimischem Publikum den zweiten Platz sichern konnte. Im ADAC Motorboot Cup kämpfen deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podest-Plätze. Die Piloten des ADAC Jetbootcups treten erneut sitzend und stehend in fünf Klassen an. Mit mehr als 30 Einschreibungen verzeichnet der Cup im 3. Jahr seines Bestehens einen neuen Teilnehmerrekord. Die Ticketpreise an folgenden Tagen:

• Sa., 27.08., 09:30 - 19:00 Uhr, 5 € (ermäßigt 3 €), „Happy hour“ ab 15.30 Uhr, 3 €

• So., 28.08., 10:00 - 18:30 Uhr, 8 € (ermäßigt 5 €), Familienticket 21 € (2 Erwachsene mit bis zu 2 Kindern bis 14 Jahre), „Happy hour“ ab 15.30 Uhr, 5 €

• Wochenendticket: 12 €

Quelle: ADAC

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Wer macht das Rennen?

Christian Zschiedrich. Grafik: Sportick
Christian Zschiedrich. Grafik: Sportick

BAK 07 und Tennis Borussia nutzten die pokalbedingte Meisterschaftspause in der Regional- und Oberliga zu einem kurzfristig anberaumten Testspiel, das TeBe, der Oberligist, 2:1 gewann. Bereits unter der Woche trafen sich Hertha 03 Zehlendorf und die TSG Neustrelitz zum Test, der gerecht 1:1 endete. Nachzutragen bleibt  eine Nachholbegegnung im Stadion Lichterfelde, die den 4. Regionalliga-Spieltag komplettierte. Viktoria 89 und Hertha BSC II trennten sich vor 788 Zuschauer 1:1. Die Tore erzielten 1:0 (29.) Ergirdi, 1:1 (83.) Mirbach. Die Platzherren mussten ab der 65. Spielninute in Unterzahl agieren. Ausgerechnet den Keeper von Viktoria traf die Hinausstellung per Roter Karte. Der zuvor für Pekdemir eingewechselte Hofmann spielte diagonal, Torwart Kisiel stürzte zu ungestüm aus seinem Kasten, der Herthaner Fuchs spurtete zum Ball und wurde außerhalb des Strafraumes klar gefoult. Viktoria wechselte Reserve-Keeper Kühn ein und Hofmann, gerade drei Minuten auf dem Feld, aus. Hertha zog mit dem Remis punktemäßig, 7 Punkte aus 4 Spielen, mit dem BFC Dynamo gleich. Der bis dato immer noch unbesiegte FC  Viktoria rangiert nur einen Punkt (6) schlechter auf Platz 7. Babelsberg ist 8., BAK 10., und Cottbus 13. Jetzt treffen  am kommenden Freitag bereits Dynamo im Jahn-Stadion (19.00 Uhr) auf Cottbus, Hertha BSC II spielt in Meuselwitz (15.), Babelsberg empfängt am Samstag, 14.05 Uhr den Tabellenzweiten 1. FC Lok Leipzig, Viktoria hat am Sonntag, 13.30 Uhr, Heimrecht gegen den Tabellenletzten FSV Luckenwalde und BAK 07 muss zu dieser Zeit in Auerbach (beim 9.) antreten. Der Berliner Vertreter BAK 07 muss mit Verletzungssorgen versuchen, das Feld also vom 13. Tabellenplatz aus aufmischen und mit Spannung verfolgen wir die Dichte und die gut postierten Dynamos, Herthaner und den diesmal gut gestarteten FC Viktoria 89. In der Oberliga sollten …

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DFB-Pokal – Berliner Bundesligisten mit Mühe

BFC Preussen DFB Pokal Hertha BSC
Foto: Sportick

Von den 3 Berliner Teilnehmern an der 1. Hauptrunde um den DFB Pokal sind die beiden Profi-Clubs unter großen Mühen weitergekommen. Erwartungsgemäß stand der Berliner Pokalsieger BFC Preussen gegen den Erst-Bundesligisten 1. FC Köln auf verlorenem Posten. Ganze 4 Spielklassen liegen zwischen den Mannschaften. Auch wenn sie im heimischen Stadion hätten antreten können, sie wären bestimmt nicht weitergekommen. Über 6.000 Zuschauer sahen im Stadion „An der Alten Försterei“ eine 0:7 Niederlage der Amateure aus Berlin-Lankwitz. Sie wehrten sich tapfer, kamen sogar zu 6 Torschüssen und fast wäre Rene Robben ein Tor gelungen. Ihm versagten die Nerven und in einem TV-Interview erklärte er: „Ein Profi hätte den reingemacht.“ Der 1. FC Union stellte für den BFC – Preussen muss unbedingt dazu gesagt werden – ein komplettes Paket für die Ausrichtung des Spieltages bereit, dazu gehörte auch die Anreise im Mannschaftsbus des 1. FC Union. Der wurde von den eigentlichen Besitzern erst einen Tag später gebraucht. In Duisburg setzten sich die Eisernen in einer „schwer umkämpften Pokalpartie“ - O-Ton Pressemitteilung – mit 2:1 nach Verlängerung durch. In der vergangenen Saison waren beide noch Liga-Kollegen. Unions Trainer Jens Keller hielt an seinem Spielsystem 4-3-3 und der Startaufstellung aus dem letzten Liga-Spiel fest. Die einzige Veränderung war, dass Roberto Puncec den angeschlagenen Fabian Schönheim in der...

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Eisbären – Niederlage am Sonntag

Lappeenranta Eishockey Eisbären Berlin
Foto: Stefan Wenske

Die Gegner in der Champions Hockey League werden für die Eisbären nicht einfacher. Nach den Schweden aus Lulea stellte sich am Sonntag, nur knapp 48 Stunden später, das finnische Team aus Lappeenranta vor. Es war auch ein Duell zweier finnischer Torwart-Oldies. Bei den Finnen hütete Jussi Markkanen, inzwischen 41 Jahre, Stanley Cup Finale mit den Edmonton Oilers, Weltmeisterschaften 2002 und 2004, dazu Einsätze in der russischen KHL sowie Schweizer Liga, das Tor. In der 14. Spielminute musste er nach einer unübersichtlichen Szene seinen ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Schiedsrichter bemühten zunächst den Videobeweis. Der von Neuzugang Nicholas Petersen rein gestocherte Puck zählte. Nur 119 Sekunden später holte der andere Torwart aus Finnland – etwas jünger als sein Landsmann, wird im Oktober 39 Jahre alt – den Puck aus dem Tor. Ein Flachschuss von John MacFarland stellte die Partie wieder pari. Es war etwas unübersichtlich, zunächst kann Vehanen den Schuss von Tero Koskiranta abwehren. Doch zu kurz und leider nicht zur Seite, so bewegte sich der Puck gefährlich im Slot. Bis zur ersten Drittel-Sirene lieferten die Eisbären, wie am vergangenen Freitag, eine beherzte Partie ab. Sollte da wieder was gehen ? Im Mittelabschnitt hatte sich die Gäste besser auf das Spiel...

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