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Labbadias Rausschmiss beschlossene Sache

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: SportickTV
Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: SportickTV

Der HSV gab exakt um 11:22 Uhr die Trennung von seinem Cheftrainer bekannt. Das hatte sich abgezeichnet. Meine Meinung dazu ist klar und eindeutig. So geht man nicht mit Menschen um. Das ist unwürdig. Außerdem könnte das dem Verein teuer zu stehen kommen. Aber Geld, welch ein Millionengrab, ist ja bei Kühne & Co. zur Genüge vorhanden. Beiersdorfer sollte seinen Hut nehmen und gleich mitgehen. Was ist das für ein Charakter? Dass er sich überhaupt noch vor die Kamera oder ans Mikrofon traut. Der Mann hat tatsächlich auch mal Fußball gespielt. Der absolute Fachmann im Verein aber war Bruno Labbadia – der beste der letzten Jahre. Welcher Trainer will denn jetzt noch zum HSV? Der Verein erntet viel Spott. Ein Trainer-Boykott, den es leider nicht geben wird, wäre angebracht. Ist Beiersdorfer wirklich der richtige Mann für den Traditionsverein? Als Berliner bekenne ich, für das nächste Spiel gegen Hertha kann dieser Schritt nur gut sein. Denn es war anzunehmen, dass der HSV unter Labbadia genau so viel Leidenschaft entfacht, wie gegen Bayern. Natürlich darf jeder gespannt sein, wen Beiersdorfer aus der Schublade zaubert. Dieses Negativurteil teile ich mit Vielen. Weit und breit zu lesen, der HSV sei eine "Trainer-Vernichtungsmaschine". 

Christian Zschiedrich

PS: Bereits wenige (nicht einmal 12) Stunden nach dieser Veröffentlichung gab der HSV bekannt: Nachfolger wird mit einem Jahresvertrag der Hoffenheimer Ex-Trainer Markus Gisdol.

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Eisbären – Heimniederlage gegen München

Red Bull München Eisbären Berlin Bernd Karrenbauer Hartmut Nickel
Das erste Tor im Spiel erzielten die Eisbären, nach 117 Sekunden. Foto: Stefan Wenske

Die Eisbären sind mit einer Heimniederlage gegen RB München in das Wochenende gestartet. München Trainer Don Jackson – bekanntlich mit Eisbärenvergangenheit – ließ es sich nicht nehmen, Hartmut Nickel, seinen langjährigen Co. Trainer, auch persönlich in den Ruhestand in den Ruhestand zu verabschieden. Er zitierte seinen Lieblingsspruch, wonach nur der frühe Vogel den Wurm fängt. Lange sah es danach aus, als würde sich der Spruch bewahrheiten. Die Eisbären zeigten sofort wer hier zu Hause ist. Der Rekordmeister ging gegen den aktuellen Meister schnell in Führung. Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, da stand es bereits 2:0 für die Eisbären. An beiden Eisbären-Toren war die 3. Sturmreihe beteiligt. (1:0 Frank Hördler 2 min/2:0 Nicholas Petersen 5 min). Nach etwa 10 Minuten waren die Münchner im Spiel angekommen und wollten mehr sein, als angenehme Gäste. Jonathan Matsumoto erzielte in 13. Minute den Anschlusstreffer und so nach und nach kippte das Momentum zu Gunsten der Jackson-Truppe. Der Anschlusstreffer fiel noch im 1. Spieldrittel. Weitere Tore fielen nur auf Seiten der Gäste - 2:2 Keith Aucoin (22:55), 2:3 Jerome Flaake (48:31), 2:4 Jason Jaffray (56:06). Vor dem Spiel wurde nicht nur Hartmut Nickel in den Ruhestand verabschiedet, auch der langjährigen Betreuer und Materialwart Bernd Karrenbauer wurde geehrt. Genau wie Hartmut Nickel, wird er zukünftig die Spiele seiner Eisbären entspannt von der Tribüne aus verfolgen. Die Fan-Kurve der Eisbären trug mit einer beeindruckenden Choreo (kleine Fotogalerie unter mehr lesen) zum Gelingen der Zeremonie bei. Die Eisbären treten am Sonntag in Schwenningen zum 4. Saisonspiel an.

Hans-Peter Becker

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Nun Hertha BSC Berlin gegen Hamburg

Nach der zu erwartenden Niederlage in München und einer 3:2 Führung Sekunden vor Schluss in Frankfurt wollte ich titeln: Hertha konnte den Hebel umlegen! Doch die Führung, Torschützen zweimal Ibisevic und Esswein brachte Hertha nur bis zum Ende der regulären Spielzeit über die Runden, in der 93. Minute köpfte Hector eine Flanke von Rebic eben in der Nachspielzeit zum 3:3 ein. Ärgerlich, statt 3 Punkten, wenigsten einer. Trösten wir uns damit, dass es vor 45.000 Zuschauern ein gutes Spiel war mit hochinteressanter Torfolge: 0:1  (19.) Ibisevic (FE), 1:1 (39.) Fabian, 2:1 (45.) Meier, 2:2 (58.) Ibisevic, 2:3 (65.) Esswein, 3:3 (90.+3) Hector. Hertha hat nun, wie Gladbach und Frankfurt nach fünf Spielen 10 Punkte. Das ist anerkennenswert – übrigens auch die Leistung des HSV unter Trainer Bruno Labbadia vor 57.000 Zuschauern im Volksparkstadion. Der HSV hat es trotz bisher geringer Punktausbeute  Moral bewiesen und mit der Lauf- und Einsatzfreude eigentlich gegen Bayern München eine Punkteteilung verdient gehabt. Ribery setzte sich kurz vor Ultimo am linken Flügel durch, seine scharfe Eingabe vollstreckte Kimmich im rechten Torraum zum 1:0 (88.). Nun kommt es am kommenden Samstag, 01.10., 15.30 Uhr, zur Begegnung Hertha BSC – Hamburger SV. Mit der Vorhersage, dass ausgerechnet der Trainer, der den HSV in spektakulärer Manier im letzten Jahr vor dem Abstieg rettete und aktuell als geschlossene Einheit aufgerichtet hat, in Berlin aller Voraussicht nach nicht mehr auf der Bank sitzen wird. Ich behaupte, die Vereinsführung in Hamburg hat (vielleicht unbewusst)  Zwietracht im Profibereich gesät. Statt dem Trainer den Rücken zu stärken und Vertrauen zu schenken, stehen seit Wochen Aussagen im Raum, die sehr darauf schließen lassen, Bruno Labbadia schlichtweg abzusägen. Ich habe noch keinen Sportdirektor erlebt, der so rumeiert wie Dietmar Beiersdorfer. Es kann gewettet werden. Ebenso auf den Trainerentscheid in Bremen. Ich gehe fest davon aus, dass Werder es viel besser macht. Besonders enttäuschend die Leistungen von Wolfsburg mit seinen hochbezahlten Spielern.

Christian Zschiedrich

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Deutsche Volleyballer wollen zur Euromeistermeisterschaft

Zwei Qualifikationsturniere müssen zur Teilnahme um die Europa-Meisterschaft im Volleyball bestritten werden. In Montenegro hat das deutsche Team unter Bundestrainer Vital Heynen souverän, 3 Spiele, 3 Siege geholt. Mit 9 Punkten und 9:0-Sätzen war das erste Turnier ein grandioser Erfolg. Weder die Gastgeber, noch die stark eingeschätzten Spanier oder die Eidgenossen aus der Schweiz konnten gegen das deutschen Team einen Satz gewinnen. So führt Deutschland die Qualifikationsgruppe A mit 9 Punkten vor Montenegro (5), Spanien (4) und der Schweiz (0) an. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt, der Zweitplatzierte muss in eine weitere Qualifikationsrunde. Nach dem souveränen Auftritt benötigt Deutschland an diesem Wochenende (23.-25. Sep) noch zwei Erfolge, um sicher bei der EM-Endrunde in Polen dabei zu sein.

Im spanischen Las Palmas treffen sich die Kontrahenten zum zweiten Mal. Das vorentscheidende Spiel um den Gruppensieg bestreitet die DVV-Auswahl am gegen Montenegro. Außenangreifer Ruben Schott zuversichtlich: "Wir haben letzte Woche den Grundstein gelegt. Jetzt gilt es, noch dreimal unsere bestmögliche Leistung abzurufen und den Sack zuzumachen. Die Stimmung im Team ist gut und wir wollen uns den Vorsprung nicht nehmen lassen." Das würde man auch bei seinem Heimatverein gern sehen, denn bei einem positiven Ausgang könnte Schott bereits Anfang nächster Woche ins Mannschaftstraining der BR Volleys einsteigen. In der Qualifikation für Olympia vor zwei Wochen hauchdünn an Weltmeister Polen gescheitert, die deutsche Nationalmannschaft hat jetzt die Qualifikation zur Europameisterschaft 2017 jedenfalls fest im Blick. Der 46 Jahre alte Belgier Vital Heynen scheidet allerdings spätestens Ende September als Bundestrainer aus. Die neue Herausforderung heißt VfB Friedrichshafen. „Sein richtig hohes Ziel“: Heynen wird zur neuen Saison Nachfolger von Stelian Moculescu am Bodensee.

Christian Zschiedrich

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Saisoneröffnung der Basketballer von ALBA BERLIN

Die Basketballer von ALBA BERLIN eröffnen am kommenden Samstag die neue Saison 2016/17 in der easyCredit BBL mit einem echten Klassiker. Mit den Telekom Baskets Bonn kommt am 24. September 18 Uhr, ein alter Rivale in die Berliner Mercedes-Benz Arena. Nicht nur die ALBA-Fans sind heiß auf die neue Saison, sondern auch die Bonner. Wie in den späten Neunzigern, als beide Clubs sich mehrfach im Finale um die Meisterschaft gegenüberstanden, haben die Bonner einen Sonderzug gechartert, um ihr Team in großer Zahl zu begleiten und zu unterstützen. Beide Vereine haben sich ganz intensiv auf die neue Saison vorbereitet. ALBA vom 8.8. – 22.8. im eigenen Trainingszentrum. Am 23.8. im 86:92 verlorenem Testspiel in Erfurt gegen Oettinger Rockets (ProA). Zwei Tage später wurde der Test gegen Braunschweig 86:59 gewonnen. Auch in Istanbul wurde 82:77 gegen Best Balikesir gesiegt. Am 3.9. steckte es tags darauf in Istanbul eine 66:75-Niederlage gegen Demir Insaat Büyükcekmece. Am 5.9. wurde in Berlin 87:80 gegen Zielona Gora gewonnen. Auch die Reise nach China, ins chinesische Chengdu mit dem Testspiel gegen den chinesischen Meister Sichuan Blue Whales gehörte zum außergewöhnlichen Vorbereitungsprogramm. ALBA BERLIN gewann bekanntlich 123:112. Dem nicht genug, einen letzten und anspruchsvollen Härtetest absolvierte ALBA in Cagliari auf Sardinien. Das hochkarätig besetzte Turnier in Italien mit Eurocup-Champion Galatasaray Istanbul, Final Four-Teilnehmer Lokomotiv Kuban Krasnodar und Gastgeber Dinamo Sassari gab Headcoach Ahmet Caki die Gelegenheit, die beiden Neuzugänge Tony Gaffney und Paul Carter und auch Elmedin Kikanovic zu testen.

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Mein Sportwochenende

Werder Bremen Hertha BSC Skripnik Schalke 04
Foto: Sportick

Berlin hat gewählt, selten war ich so froh, als Redakteur nur für den Sport zuständig zu sein. Der Sport in Berlin wird nach Lage der Dinge einen neuen zuständigen Senator und dazugehörigen Staatsekretär bekommen. Ob es was hilft ? Ich kommentiere lieber mein Sportwochenende. Das ging am Freitag richtig gut los. Der 1. FC Union ließ für die 60er das Oktoberfestbier schal werden. Die Abwehrmauer hielt, drei Punkte gingen nach Köpenick. Am selben Abend starteten in Berlin die Eisbären in die neue Eishockey-Saison in der DEL, nach 60 effektiven Spielminuten stand der erste Sieg fest. Das 5:2 war ein hartes Stück Arbeit. Der erste Heimsieg wurde am Sonntag gleich mit dem Auswärtssieg in Düsseldorf veredelt. Ein 6 Punkte-Wochenende gleich zum Auftakt, was will man mehr. Am Freitagabend spielte in der Fußball-Regionalliga der BFC Dynamo gegen Wacker Nordhausen und gewann mit 3:0. Immerhin waren über 600 Zuschauer im Jahnsportpark direkte Augenzeugen. Warum erwähne ich das ? Während des Wahlkampfes ist mir ein Plakat aufgefallen. Dort wurde gefordert, „der BFC muss wieder Meister werden“, das ist wenigstens lustig. Ob es allerdings ernst gemeint ist ? Egal, was ist schon ernst gemeint auf Wahl-Plakaten. Geworben hat mit diesem Plakat Die Partei. Laut vorläufigem, amtlichen Ergebnis haben 19.775 Wahlberechtigte ihre Erststimme und 31.908 ihre Zweitstimme für Die Partei gegeben. Die Füchse Berlin, dass sind die,....

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Souveräner BFC Dynamo gegen Wacker Nordhausen

Christian Zschiedrich, Grafik Sportick
Christian Zschiedrich, Grafik Sportick

In den Startlöchern hängen zu bleiben, das verlangt nach Reaktionen in der Vereinsstruktur und geht in der Regel gegen Trainer, dem schwächsten Bindeglied im Club. So geschehen mit Viktor Skripnik bei Werder Bremen, nach drei Spielen in der Bundesliga. Beim Drittletzten HSV kriselt‘ s auch schon wieder. Bruno Labbadia ist unter Beschuss. Auf wackeligem Posten stehen bereits die Trainer in der 2. Liga vom Tabellenletzten 1.FC Kaiserslautern, Tayfun Korkut und 1.FC Nürnberg Alois Schwartz. Und nicht nur bei den unten stehenden Mannschaften stehen Trainer unter Druck. Mitunter geht‘ s auch denen an den Kragen, die hinter den großen Erwartungen bleiben. Jos Luhukai warf nach 4 Spielen in Stuttgart hin. Früher als sonst kommt in Liga Zwei der 1.FC Union zu Punkten. Unser Hans-Peter Becker ist und bleibt für euch am Ball. Beim Berliner AK wurde Steffen Baumgart, als Trainer des Jahres gerade mal geehrt, bereits nach dem 5. Spieltag entlassen. Die Bilanz des eventuell nächsten Entlassungskandidaten, nur 9 Punkte nach 7 Spielen, bringt Nordhausens Trainer Josef Albersinger, ebenfalls Regionalliga Nordost, in die Bredouille. Anders natürlich bei erfolgreichen Überraschungs-Teams. Bestens aus dem Startloch gekommen ist Hertha BSC, 3 Spiele, 3 Siege, 9 Punkte. Selbst Herthas Zweite sammelte nach 7 Spielen 16 Punkte, Tabellenzweiter hinter Carl Zeiss Jena in der Regionalliga Nordost. Trotz der aktuellen Heimniederlage, 0:2 im Stadion Lichterfelde gegen Oberlausitz Neugersdorf, rangiert Viktoria 89 mit 12 Punkten auf Platz 5. Der BFC Dynamo schickte Wacker Nordhausen 3:0 nach Hause und rückt hinter Cottbus (die Wollitz-Elf kommt auf Schwung) auf Platz 7 vor. Bisher hat der Trainer-Rauswurf dem BAK 07 nichts gebracht, enttäuschender 11. Rang mit 9 Punkten. Die 0:3-Niederlage in Jena war so befürchtet worden. Überaus Erfreuliches aus Berliner Sicht in der NOFV Oberliga Nord, das hat es ja noch nie gegeben. Drei Berliner Vereine führen die Tabelle nach 5 Spielen an: ..

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Eiserner Sieg in München

Am Vorabend des Oktoberfestes hat der 1. FC Union dafür gesorgt, dass das erste Bier – vielleicht Löwenbräu – von den Münchner Spielern und deren Fans gegen den Frust über die verpassten Torchancen getrunken werden musste. Die 60er waren zuletzt siegreich aus Nürnberg zurückgekehrt und wollten noch eins drauf-setzen. Das Endergebnis von 1:2 aus Sicht des TSV 1860 München stand bereits zur Halbzeit fest. Steven Skryzbski hatte die Eisernen bereits nach 5 Minuten in Führung gebracht. Vor 19.300 Zuschauern konnten die Münchner ausgleichen. Toni Leistner hatte in der 25. Minute einen Handelfmeter verursacht, den Michael Lindl sicher verwandelte. Bis zur Halbzeitpause entwickelt sich ein offenes Spiel mit Vorteilen für die Münchner. Ausgerechnet der Münchner im Team der Eisernen, Kenny Prince Redondo, erzielte den Siegtreffer. In der 40. Minute nutzte er einen Abwehrklops, erlief eine Rückgabe an den Torwart und vollendete mit sattem Rechtsschuss. Trainer Jens Keller blieb bei seinem 4-3-3, allerdings mit einer Doppelsechs, Damir Kreilach und Stefan Fürstner. Felix Kroos übernahm den offensivsten Part im Mittelfeld. Die 4er Abwehr-Kette, wie gehabt, Toni Leistner und Fabian Schönheim in der Innenverteidigung, Christopher Trimmel verteidigte mit Kristian Pedersen auf den Außenpositionen. In der 2. Halbzeit berannten die Münchner das von Jakob Busk gehütete Tor. In der 53. Minute flog Schönheim mit gelb-rot vom Platz. Es fiel kein weiteres Tor. Der Sieg war ein bisschen schmutzig, wenn interessiert das ? Am Mittwoch geht es weiter, erneut ins bayerische zum Überraschungsteam Würzburger Kickers.

Hans-Peter Becker

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Eisbären – Sieg im ersten Saisonspiel

Eisbären Berlin Straubing Tigers Larry Mitchell
erster Bully in der neuen Saison (Foto: Stefan Wenske)

Die Pucks fliegen wieder, die Deutsche Eishockeyliga ist wieder in Betrieb. Die Straubing Tigers stellten sich als erster Gegner in der Arena vor. Die Truppe von Larry Mitchell wirkte trotz der vielen Neuzugänge gut eingespielt und sie machten den Eisbären bis zur 46. Spielminute das Leben schwer. Eisbären-Trainer Uwe Krupp fand das Ergebnis zu hoch. 5 Tore hatten die Eisbären in den 60 effektiven Spielminuten erzielt und die Gästen deren zwei. Die Drittel-Ergebnisse 1:0/1:1/3:1 belegen, die angesagten 11.778 Zuschauer sahen gutes und spannungsgeladenes Eishockeyspiel. Das erste Tor der neuen Saison in der Arena erzielte Eisbären-Neuzugang Nicolas Petersen. Die Partie war 7 Minuten und 27 Sekunden alt. Der rechte Flügelstürmer spielte zusammen mit Center Darin Olver und dem anderen Neuzugang Daniel Fischbuch in einer Sturmreihe. Es war ein super heraus gespieltes Tor, tolle Übersicht und Stocktechnik des Neuzuganges aus Iserlohn. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste besser in das Spiel und erzielten in der 29. Minute verdient den Ausgleich. Micky DuPont brummte wegen eines Stockschlages auf der Strafbank und diese Überzahl nutzten die Tigers, Torschütze Tim Miller. Das Spiel drohte fast zu kippen. „Wir waren dran“, so äußerte sich Straubing Trainer Larry Mitchell später. Doch in der 38. Spielminute,....

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Auswärts in Bayern

Der 1. FC Union Berlin muss in der bevorstehenden englischen Woche 2mal auswärts ran. Es geht in bayerische Gefilde. Am kommenden Freitag in der bajuwarischen Hauptstadt, in der Allianz-Arena wartet der TSV München 1860 und am darauffolgenden Mittwoch in der bayerischen Provinz, sind die Würzburger Kickers der Gegner. Nach dem glanzvollen 4:0 Erfolg wollen die Eisernen gleich nach-waschen.

Nach zwei Katastrophen-Jahren sind die 60er heuer gut in die Saison gestartet und haben 2 Punkte mehr als die Eisernen auf dem Konto. Es werden zwei Teams aufeinandertreffen die viel Selbstvertrauen haben. Ein Blick auf den Kader, der nach der München gereist ist verrät. Jens Keller wird kaum etwas verändern. Es könnte sogar die selbe Startformation sein, die gegen Karlsruhe so hervorragend aufspielte. Es ist das bisher 15. Aufeinandertreffen und gern werden sich die Eisernen an das letzte Jahr erinnern, da blieben sie in München ungeschlagen, 3:0 gewonnen und 0:0 hießen die Ergebnisse. Auswärts wird erwartungsgemäß die Abwehr gefordert sein. Vorn im Sturm bei den Münchnern spielen zwei Altmeister Ivica Olic und Sascha Mölders. Zuletzt haben beim Derby in Nürnberg mächtig Betrieb gemacht. Das Spiel beginnt am Freitag um 18:30 Uhr in der Allianz-Arena.

Hans-Peter Becker

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