Aktueller Lokalsport aus Berlin

So

20

Mai

2012

Homerunfestival und 2 herbe Niederlagen für die Sluggers

Sluggers Pitcher Iwan Galkin (Foto: Hans-Peter Becker)

Einen Homerun zu erzielen, ist in einem Baseballspiel das höchste Ziel. Wenn es geschehen ist, stehen die Mitspieler Spalier zur Gratulation. Homeruns in der 1. Baseball-Bundesliga sind seltener als Tore in der 1. Fußball-Bundesliga. Die Besucher des 5. Heimspiel-Doubleheaders, zu Gast waren die Wanderers aus Dortmund, bekamen im 1. Spiel einen Homerun des Dortmunders Trevor Howell zu sehen (in der kompletten Saison 2011 gelangen ihm insgesamt 5). In Spiel 2 konnte er erneut den Ball über den Zaun schlagen, Homerun Nummer 3 gelang seinem Mannschaftskameraden Aljoscha Heller. Für die Sluggers hagelte es 2 herbe Niederlagen, beide Spiele wurden auf Grund der 10 Punkte Regel vorzeitig beendet. Spiel 1 endete 6 zu 21 und Spiel 2 ging mit 1 zu 11 aus Sicht der Sluggers zu Ende. Das Pitching der Sluggers reicht so nicht für die 1. Bundesliga.

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Sa

19

Mai

2012

Kleine und große Hertha gewinnen NIKE-Junioren Cup-2012

Das neue BFV-Maskottchen „ICKE“ wurde präsentiert. (Foto: BFV)

Hertha“ war bei den diesjährigen Junioren-Pokalendspiele viermal erfolgreich: davon dreimal Hertha BSC und einmal Hertha 03 Zehlendorf.

Die rund 1.200 Zuschauer sahen spannende und packende Spiele im NIKE-Junioren-Cup 2012. Der schon vom letzten Jahr her bekannte “Staakener Block“ machte sich lautstark und stimmungsvoll beim B-Juniorenspiel bemerkbar. Sie sorgten für das nötige Pokal-Feeling.

 

Ergebnisse:

  • D-Junioren: Hertha 03 - Hertha BSC 1:1 (1:1) 7:6 n. E.

  • C-Junioren: Hertha BSC - Te Be Berlin 1:1 (0:1) 4:3 n. E.

  • B-Junioren: Hertha BSC - SC Staaken 2:0 (1:0)

  • A-Junioren: Te Be Berlin - Hertha BSC 1:2 (0:1)

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Sa

19

Mai

2012

Hertha vor Präsidiumsneuwahlen und dem Urteil des Sportgerichtes

Ganz gleich, wie das Urteil am Montag, 21.Mai 2012, angekündigt für 15.00 Uhr, vom DFB-Sportgericht auch lauten mag – Hertha BSC ist der große Verlierer; steht in seiner Vereinsgeschichte wieder mal vor einem großen, schwer zu überwindenden Scherbenhaufen!

Glauben wir Schiedsrichter Wolfgang Stark, dass er den Tränen nahe war und Hertha ist zumindest so klug und schließt nicht aus, dass auch ein Teil der gesondert zu verhandelnden Szenen im Kabinentrakt auf Frust beruht, ein Teil, aber die Enttäuschung über das Skandalspiel mit dem unrühmlichen Ende überwiegt eben!

Dem DFB wird es nicht weh tun, im Urteil gegen seine eigenen Paragraphen zu verstoßen, wir können davon ausgehen, dass in dem Fall mit seiner großen Tragweite nicht nur nach Recht geurteilt wird. Und bei der Bewältigung aller Ärgernisse für den Berliner Verein, der bei uns im Rampenlicht steht, ist der Blick leider nicht nur nach vorn zu richten. Damit so etwas nie und nimmer wieder passiert, müssen die Geschehnisse in der Saison 2011/2012 zurückliegend aufgearbeitet und analysiert werden. Die Vergangenheitsbewältigung ist das nächste äußerst brisante Thema in Verbindung mit der Mitgliederversammlung am 29.Mai 2012.

Bereits am 24.05. trifft sich die Vereinsführung beschwichtigend im Dialog mit den Mitgliedern. Das hat sich bewährt und einen guten Ablauf der Hauptversammlung – diesmal mit Präsidiumsneuwahlen – vorbereitend garantiert, aber genau das könnte und wird diesmal ganz anders sein.

Joos Luhukay, so verriet Christian Ziege, ist sofort in einer schwierigen Situationen, wenn es mal nicht so gut läuft, also in Niederlagenserien, auf die Rückendeckung und Unterstützung der Berliner Vereinsführung angewiesen. O je, Hertha BSC, das bei dieser Führung. Was überhaupt hat das Trainerszenario allein in dieser Saison gekostet? Eine Fehlentscheidung, ein „Fauxpas“ folgte der bzw. dem nächsten. Ist das für einen Verein tragbar und würdig? Wer weiß, wie sich am Ende Otto Rehhagel reinwäscht, was er vorfand und nicht einschätzen konnte oder schweigt er? Geld regiert die Welt!

Ich sehe in der einzigen Kandidatur von Werner Gegenbauer als Präsident nicht die optimale Lösung, akzeptiere aber, wie mir zugetragen wurde, „keiner wagt, gegen Gegenbauer anzutreten“! Steht Hertha vor einem Chaos, wenn Gegenbauer hinschmeißt? – „Nein“ – ein Großteil warte sogar darauf, dass er aufgibt, wenn seine personellen Vorstellungen der Ja-Sager nicht durchkommt und die Alleinherrschaft von den Mitgliedern nicht akzeptiert wird. In dem Moment hat Hertha angeblich ein Konzept in der Schublade. Hertha werde weiter bestehen und die Zuschauer werden dann auch weiter den Weg zu Hertha BSC 1892 finden. Schlimmer als jetzt, kann es Hertha auch nicht treffen.

Noch vor den Wahlen gibt’s bei uns eine weitere Gesprächsrunde mit Christian Wolter und Ingmar Pering, die die bisher gelaufenen zwei Sendungen mit absoluter Sicherheit toppen werden. Zwei Herthaner, denen es nicht um Personen, sondern um ihren Verein geht. In diesem Zusammenhang schrieb ich auf dieser Homepage, Hintergründe aufzeichnend, in dem Artikel, wo Werner Gegenbauer im Porträt abgebildet ist: „ Michael Preetz muss weiter um seinen Job zittern“ – vielleicht lässt ihn der Präsident auch im letzten Moment fallen, um seinen eigenen zu retten.

Natürlich werden die Finanzen und die hohe Schuldenlast – sprich Verbindlichkeiten – eine Rolle spielen. Auf meine letzte Frage an Präsidiumsmitglied und Rechtsanwalt Ingmar Pering, ob der Präsident denn schon mit privaten Geldern geholfen habe, antwortete er: „Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht“! Was ist, wenn sich herausstellen sollte, dass der enorme, fast nicht zu erwartende Zuschauerzuspruch zwar geholfen hat, die Aktionen der Vereinsführung aber ausschließlich Geld verschlungen und Gegenbauer mit keinem Cent die Situation verbessert hat(?) – traut sich dann immer noch keiner, direkt gegen Werner Gegenbauer anzutreten.

Herthas Lage ist beängstigend. Das stellen wir fast patriotisch mit Bedauern fest, ist es uns aber wert, am Ball zu bleiben. Vorerst, drücken wir weiter im Sinne der Berliner Fußballgemeinde die Daumen.

CHRISTIAN ZSCHIEDRICH

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Fr

18

Mai

2012

Hertha zwischen Hoffen und Bangen trainierte öffentlich, aber wie…

Inzwischen ist es kurz vor 18.oo Uhr und die drei Sportrichter des DFB (Hans E. Lorenz, Andreas Abel und Dr. Robin Steden) tagen zwar seit 13.3o Uhr, haben aber immer noch nicht geurteilt – das kann dauern, denn das Urteil hat künftig große Tragweite. Und beide Parteien, eigentlich sind es ja drei, nämlich Düssel-dorf, Hertha BSC Berlin und SR Wolfgang Stark(inklusive DFB und DFL), müssen gehört werden und dazu noch Zeugen befragt werden. Welch eine verfahrene Kiste. Was der Unparteiische aussagen wird, er wollte gern um 19.20 den Flieger nach München schaffenund verließ 18.38 Uhr die DFB-Zentrale, ist infolge der hier nicht relevanten Klage gegen Kobiashvili wegen Körperverletzung aus dem Grunde wohl befangen.
Die Gedanken der nicht nach Frankfurt geladenen Spieler sind garantiert sogar auf dem Trainingsplatz bei der Verhandlung und jeder fragt sich, was ist, wenn heute nicht wie angekündigt das Urteil gesprochen wird, sondern erst am Wochenende. Sind Sportrichter überhaupt am Wochenende bereit zu arbeiten. Heißt die Vertagung auf Montag bahnt sich an.
Warum Hertha seine treuen, wenigen Fans an dem Tage (eine größere Zahl von Pressevertretern – dazu viele Kamerateams – waren vor Ort), mussten gemein-sam mit den Fans über eine halbe auf den Trainingsbeginn warten – waren ausgesperrt und genervt – noch unverständlicher, das Training fand weit ab auf dem Platz hinter Zaunabsperrungen statt und war mit bloßem Auge nicht zu genießen – ich glaube, nicht etwa die Spieler hatten Berührungsängste, das war von der Hertha-Regie geplant und angeordnet. Bleibt zu hoffen, dass Neutrainer Luhukay pünktlicher und in dem Punkt auch anders gepoolt ist. Jos Luhukay unterschrieb, wie gemeldet, einen Zweijahresvertrag, der sowohl für die 1. als auch 2. Liga gilt.
Wieder keine Interviews, aber das waren wir ja in letzter Zeit gewöhnt, wozu aufregen. Zurück in die DFB-Zentrale nach Frankfurt: Den Fragen und Antworten im Live-Ticker(seit 19.08 Uhr lange Zeit kein weiterer Eintrag), inzwischen ist es nach 19.30 Uhr könnte wie bei der IG Metall die ganze Nacht verhandelt werden. Insofern liefern wir hier nur einen Zwischen-Informationen vom Tag der Hertha zwischen Hoffen und Bangen.

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Fr

18

Mai

2012

Ottos letztes Training ? - am Tag der Verhandlung unsere Bildstrecke von Christian Zschiedrich

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Fr

18

Mai

2012

Hertha BSC verpflichtet Jos Luhukay

Hertha BSC hat für die kommende Saison Jos Luhukay (48) als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der frühere Coach des FC Augsburg unterschrieb in Berlin bis zum 30. Juni 2014. „Wir sind sehr froh, dass wir Jos Luhukay für die kommenden zwei Jahre unter Vertrag nehmen konnten“, sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC. Jos Luhukay, der mit dem FC Augsburg in der abgelaufenen Saison in die Bundesliga aufgestiegen war, erklärt: „Ich freue mich auf die extrem reizvolle Aufgabe bei Hertha BSC und in Berlin. Ich habe Michael Preetz meine Zusage deshalb ganz bewusst für beide Ligen gegeben.“

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Do

17

Mai

2012

Traditionspflege bei Tennis Bourussia

Tennis Borussia ist in die Jahre gekommen – stolze 110 Jahre – und lebt immer noch – aktuell nach überstandener und abgewickelter Insolvenz! Einen Tag vor Himmelfahrt schwelgten sie in Erinnerungen – in Geschichte und Geschichten aus 110 Jahren mit den Historikern Jan Buschborn und Christian Wolter im Vereinscasino des ehrwürdigen Mommsenstadions – an dem Tage aktiv von den Leichtathleten des SCC genutzt und tags darauf Austragungsort der Berliner Jugend Pokalendspiele, übrigens mit zweimaliger Beteiligung von TeBe. Die Jugendarbeit ist derzeit das Aushängeschild des Vereins. Ein Wehr-mutstropfen: Der 2.Vorsitzende Roland Weißbarth unterrichtete die Teilnehmer bei der Vorstellung des außergewöhnlichen Projekts Virtuelle Vereinschronikvom Rücktritt des Jugendtrainers Goran Sen nach dem verlorenen A-Jugendspiels in Chemnitz, die Aufgaben hat jetzt Ronny Gäbel übernommen.

Das Mommsenstadion präsentiert sich nach wie vor mit den gut gepflegten Außenanlagen und den vielen Spielfeldern hinter dem Stadion in Charlottenburg als Sportstätte vorzeigbarer Güte in Berlin. Was hat diese Arena bereits für Kämpfe erlebt, seinerzeit die Nr.1 in Berlin mit Spielern wie Hanne Bernd, Hanne Graf, Fritz Wilde, Horst Schmutzler und und… Vergessen ist natürlich nicht die Zeit der Göttinger Gruppe in der Zweiten Liga mit der Version Championsleague und Wachablösung von Hertha BSC in Berlin im Oberhaus. Daran knabbern die Borussen immer noch und Verantwortliche der Göttinger Gruppe mussten hinter Schloss und Riegel. Folge war der unaufhaltsame Fall bis in die 6.Liga, der Berlin-Liga. Anfangs sah es sogar so aus, als ginge es noch tiefer, so wie mit vielen Traditionsclubs in Berlin geschehen.

Wie es scheint, fängt sich Tennis Borussia und kann einen Neuanfang beginnen. Als Tabellenelfter mit 40 Punkten in der abgeschlossenen Saison wäre es vermessen, sofort an Wiederaufstieg zu denken. Im Fußball ist nichts unmöglich – Erfolg in der heutigen Zeit hängt vom Geld ab und ob die Mühen der jungen Leute im Borussenvorstand den Verein wieder weiter nach oben bringen können, die Zukunft wird es zeigen, der Ausgang der Verhandlungen mit möglichen Sponsoren ist wieder einmal entscheidend. Allerdings ziehen die Mitglieder ihre Lehren aus der Vergangenheit – heißt, die Fehler sollen sich nicht so schnell wiederholen und eine jede Abhängigkeit von nur einem Hauptsponsor wie die Göttinger Gruppe ist stets zu hinterfragen.

Sympathisanten mit den Lilaweißen gibt es in Berlin immer noch viele und was hoffnungsvoll stimmt, junge Enthusiasten, die mit Herz und Verstand dem Club ihr ganzes Engagement widmen. Vielleicht kommen aktuell viele Berliner wieder aus ihrem Schmollwinkel, die zurzeit nur passiv Tennis Borussia die Daumen drücken, wie die Ehrenvorsitzenden Heinz H. Pietzsch (Ehrenpräsident) und Klaus Schumann (Ehrenmitglied). Gasprom oder ein Scheich wird wohl nicht einsteigen, aber mehrere kleine potente Förderer könnten viel bewegen. Uns bleibt heute erst einmal auf die Abschlusstabelle zu schauen und auf die neue Saison zu hoffen.

Christian Zschiedrich


Tabelle Berlin-Liga:

 

Platz

Mannschaft

Spiele

G

U

V

Tore

Diff.

Punkte

1


(1)

VSG Altglienicke

33 

22 

93:34 

59 

72 

2


(2)

Lichtenberg 47

33 

17 

11 

56:34 

22 

62 

3


(3)

1. FC Wilmersdorf

33 

18 

58:38 

20 

61 

4


(4)

Eintracht Mahlsdorf

33 

17 

78:43 

35 

58 

5


(5)

SC Staaken

33 

17 

10 

69:44 

25 

57 

6


(6)

SV Empor

34 

15 

10 

68:60 

54 

7


(7)

FC Hertha 03 Zehlendorf

33 

15 

10 

83:47 

36 

53 

8


(8)

SFC Stern 1900

33 

17 

14 

59:58 

53 

9


(9)

Berliner SC

34 

14 

11 

61:59 

51 

10


(10)

TSV Rudow

33 

11 

10 

12 

46:52 

-6 

43 

11


(11)

Tennis Borussia

33 

11 

15 

64:66 

-2 

40 

12


(12)

Frohnauer SC

33 

13 

12 

54:76 

-22 

37 

13


(13)

Adlershofer BC 08

33 

10 

17 

59:76 

-17 

36 

14


(14)

Reinickendorfer Füchse

33 

15 

40:59 

-19 

36 

15


(15)

BSV Hürriyet-Burgund

33 

10 

18 

47:84 

-37 

35 

16


(16)

SC Gatow

33 

10 

15 

44:60 

-16 

34 

17


(17)

VfB Hermsdorf

32 

18 

49:71 

-22 

32 

18


(18)

BFC Preussen

32 

17 

46:65 

-19 

29 

19


(19)

NSC Cimbria Trabzonspor

34 

21 

50:98 

-48 

27 

 

Aufsteiger: Altglienicke, Absteiger: die letzten Vier!

(eine kleine Bildstrecke von Christian Zschiedrich finden Sie unter mehr lesen)

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Do

17

Mai

2012

Boxtrainer Ulli Wegner stellte sein Buch vor

Ulli Wegner während der Buchvorstellung (Foto: Christian Zschiedrich)

Eine idyllische anmutende Tennisanlage mit Sport für Jedermann, toller Atmosphäre und netten Mitgliedern, wie Dirk Steffel, bemerkte. Gelegen unmittelbar vor dem Flughafensee im Norden Berlins, genauer im Finnentroper Weg 38 A. Unweit davon, quasi um die Ecke, nur ein paar Straßen weiter, wohnt der inzwischen legendäre und überaus erfolgreiche Boxtrainer Ulli Wegner. Was lag da näher, als im Vereinscasino des SV Reinickendorf sein Buch vorzustellen. Kein Wunder, dass das Casino knüppeldick volle war, einige Interessenten sogar stehen mussten. Dirk Steffel moderierte die Veranstaltung mit Ulli Wegner. Der ehemalige Boxer und noch immer aktiven Trainer hat eine Menge zu erzählen. Unter seinen Fittichen hatte er prominente Boxer. Alles nachzulesen in seinem, zusammen mit Andreas Lorenz geschriebenen Buch, „Mein Leben in 13 Runden.“

Vor Ort, das ließ sich Frank Balzer nicht nehmen, Reinickendorfs Bezirksbügermeister. Alles in einem, erst der Tennissport, dann Ulli Wegner und danach live das 2:2 von Hertha in Düsseldorf, der sportliche Abschied aus Liga 1, nicht die Krönung des Abends, sondern für den Fußball-Fanatiker Ulli Wegner ein sportliches Fiasko und obendrein das Ärgernis eines bis dahin für viele nicht erleben Mega-Skandals.

Das Buch ist für 19,95 EUR im Buchhandel erhältlich. In Tegel, beim SV Reinickendorf bekamen die Besucher ihr Buch natürlich mit persönlicher Widmung.

(Bildstrecke: unter mehr lesen)

 

ULLI WEGNER MEIN LEBEN IN 13 RUNDEN

Verlag Neues Leben, 304 Seiten mit vielen Fotos für 19,95 EUR
Und hier die 13 RUNDEN/KAPITEL des Ulli Wegner, interessant nicht nur für die Boxsportfreunde

1. PENKUN, wie ich die Flucht meiner Familie aus Stettin erlebte und wo wir Fuß fassten.
2. WANDERJAHRE.
3. BERLIN.
4. DER GOLDENE WESTEN
5. IN SVEN OTTKES WELT
6. UNSERE SIEGE, SIEGE, SIEGE
7. AUF DER VIP-PARTY.
8. IN DER NOTAUFNAHME (Arthur Abraham)
9. IN KÖNIG ARTHURS WELT.
10. DAS HERZ EINES TRAINERS.
11. UNSER WOHNZIMMER.
12. MEIN HOBBYKELLER.
13. WAS BLEIBT UND WAS BLEIBEN SOLL.

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Mi

16

Mai

2012

es war einmal

es war einmal, Hertha BSC vor Saison 2011/12 in der 1. BL (Foto: Christian Zschiedrich)
Mit 31 Saison-Punkten und dennoch zahlreichen Chancen - die 1.Bundesliga verspielt und damit nicht verdient, der unmittelbare Abstieg nach dem Kraftakt Wiederaufstieg nun zum zweiten Mal in Folge – nur zweitligareif und dennoch, so kann der DFB die Auf- und Abstiegsentscheidung nicht stehen lassen, nach dem skandalösen Match in Düsseldorf wird ein gerechtes Urteil erwartet, möglich wäre ein Wiederholungsspiel ohne Zuschauer oder salomonisch die Aufstockung in der kommenden Saison mit einer Mannschaft mehr. Auch Hertha BSC hat ein Recht auf Gerechtigkeit - nach der beängstigenden Einflussnahme der Zuschauer von außen. Suchen wir nicht den Schuldigen in Änis Ben Hatira, aber auch nicht etwa im Schiedsrichter. Wolfgang Stark hatte bestimmt selber große Angst und sich entsprechend gut verhalten. Der Platzverweis für den erst vom HSV in seine Heimat zurückgekommenen Ben Hatira ist ein anderes Kapitel. Hertha BSC kommt nach den untragbaren Zuständen gar nicht drum herum, Einspruch gegen die Wertung einzulegen. Das Spiel ist nicht regulär zu Ende gegangen und platzbauende Mannschaft, Hausherr war Düsseldorf und der Einsatzleiter der Polizei kann über Herthas Abschied nicht entscheiden.
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Mi

16

Mai

2012

Plädoyer für Änis Ben Hatira

So sollte nicht in Zweikämpfe gegangen und das gestreckte Bein sollte auch unterbunden werden. Das Grätschen wie zu Berti Vogts Zeiten ist  der Gefahr wegen heutzutage nicht mehr angebracht – erst recht nicht, wenn ein Spieler übermotiviert vorher bereits für ein weniger gefährliches, eher harmloseres Allerweltsfoul die Gelbe Karte gesehen hat. SR entscheiden dann oft in der Summe beider Vergehen für einen Platzverweis und berücksichtigen in der Regel, tut’s mitunter noch eine Ermahnung.
Völlig anders geschehen in Düsseldorf. Der 23jährige Deutsch-Tunesier Ben Hatira war auf dem Wege zum Helden für Hertha werden zu können, präsen-tierte sich top in glänzender Form und Verfassung, dazu mit vorbildlicher Ein-stellung, was Einsatz und Kämpferherz anbelangte, erzielte in der 22. Minute den so wichtigen 1:1-Ausgleich, und kämpfte auch in der 55.Minute um jeden Zenti-meter Boden, legte sich den Ball bei einem Angriff zu weit vor, war ungestüm hinterher gegangen und im Ball erobern zu wollen, das war ganz offensichtlich, wollte er einfach zu viel und unterschätzte zudem die Situation völlig, sein Gegenspieler Bodzek kam zu Fall und SR Stark zückte spontan die Gelb-Rote Karte. Das ohne zu berücksichtigen, dass das gestreckte Bein Bodzek gar nicht berührt hat, Ben Hatira zog es sogar zurück, holte aber mit dem anagezogenen linken Oberschenkel seinen Gegenspieler von den Beinen, weil er damit in Bodzek reinrutschte, was bei dem Tempo gar nicht mehr zu verhindern war.
Natürlich hat der SR das Recht, dafür Gelb zu geben, um das Spiel in der aufgeheizten Situation im Griff zu behalten und somit den Spielern zu signalisieren, seid vorsichtig! Wenn es aber um Sein oder Nichtsein und um Existenzen geht, dann darf er auch mit Fingerspitzengefühl, wie eingangs erwähnt, die Summe beider Vergehen in seinem vorhandenen Spielraum wählen und mit einer unmissverständlichen Ermahnung dem Sünder sagen: So nicht, noch einmal, dann…“ Wer einmal selbst Fußball gespielt hat, kommt nach Lage der Dinge bestimmt zu dem Entschluss, einmal Gnade vor Recht ergehen zu lassen, so wie’s passierte und objektiv geschildert wurde.
Also, in dem Fall, was von dieser Entscheidung abhing, kann ich Michael Preetz nun wirklich verstehen, dass er draußen am Spielfeldrand gar nicht einzukriegen und zu beruhigen war!
Wohlwissend, dass dabei keine Rolle spielte, dass Bodzek, er fiel zwar und rollte sich geschickt ab, körperlich nicht im Geringsten geschadet wurde. Und der SR hat dabei auch nicht einzubeziehen, welch schwere Zeit im Winter Ben Hatira durchzustehen hatte und dass er erst unter Otto Rehhagel zur Form fand und Hertha gegen Hoffenheim mit seinen beiden Treffern überhaupt erst in die Relegation schoss. Alle sagen ihm jetzt natürlich, einmal wie dumm er war und zum anderen, dass ein echter Sportsmann auch solchen herben Schläge verkraften muss.
Unabhängig davon ist Hertha BSC – hat ein Recht auf Gerechtigkeit – nach dem Skandalspiel und mit dem Einspruch gegen die Wertung noch immer nicht aus dem Rennen um die 1.Bundeliga.

CHRISTIAN ZSCHIEDRICH

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Mi

16

Mai

2012

Quo vadis - Hertha BSC

Hertha BSC ist sportlich aus der 1. Bundesliga abgestiegen und das völlig zu Recht. Einer passablen Hinrunde folgte eine unterirdische Rückrunde. Mit lediglich 31 Punkten und 64 Gegentoren, mit dieser Bilanz des Schreckens hat Hertha nichts in der 1. Bundesliga zu suchen. Soweit der sportliche Fakt. Allerdings sind die Begleitumstände des Spiels in Düsseldorf getrennt vom sportlichen Ergebnis zu betrachten. Seit wann entscheidet der Einsatzleiter der Polizei, ob ein Fußballspiel fortgesetzt wird oder nicht? Was sind das für Idioten, die solch eine Situation heraufbeschwören. Wie kann es sein, dass trotz diverser Sicherheitsvorkehrungen, der Platz innerhalb von Sekunden gestürmt werden kann. Bengalos und andere Feuerwerkskörper, die im Stadion abgebrannt werden  ebenso zum Problem. Der DFB und die DFL müssen darauf reagieren. Zur Stunde ist noch offen, ob Hertha Protest gegen die Spielwertung einlegen wird. Die Entscheidung darüber ist nicht leicht, sollte ein Protest eingelegt werden, könnte der Eindruck entstehen ein schlechter Verlierer zu sein. Andererseits kann jetzt nicht einfach zur Tagungsordnung übergegangen werden. Fortuna Düsseldorf als austragender Verein hat, was die Sicherheit im Stadion betrifft, versagt und wird wohl Sanktionen hinnehmen müssen.
Was wird aus Hertha BSC? Es ist eine Phrase, aber sie stimmt, eine Fußballmannschaft ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. Individuelle Klasse einzelner Spieler reicht allein nicht aus, es muss dann auch spielerisch zusammenpassen. Das Gesamtbild ergibt sich aus dem Zusammenwirken der einzelnen Mannschaftsteile. Es ist darauf zu achten, dass die Hierarchie unter den Profis, die sich zwangsläufig bildet, eine produktive bleibt, die Mannschaft nicht in Grüppchen zerfällt. Dafür trägt die sportliche Leitung die Verantwortung, denn sie wählt die Spieler aus und den Trainer. Hier stellt sich die Frage nach Michael Preetz, im Gegensatz zu manchen Profi auf dem Platz ist er Herthaner mit Herzblut. Nach dem Spiel in Düsseldorf äußerte er, angesprochen auf seine eigene Zukunft, dass er sehr gern seine Arbeit in Berlin fortsetzen würde. Präsident Werner Gegenbauer schließt nicht aus, dass Preetz weitermachen darf. Solche Äußerungen klingen inzwischen wie Drohungen. Die Bilanz ist erschreckend, in 3 Jahren zweimal abgestiegen und 5 Trainer verschlissen. Beide brauchen jetzt sehr gute Argumente. Hinzu kommen die alles andere als günstigen wirtschaftlichen Bedingungen, im Moment sieht es nach mehreren Jahren 2. Bundesliga aus. Der 1. Abstieg wurde als Betriebsunfall angesehen, das folgende Zweitliga-Jahr als ein Intermezzo,  gefühlt  blieb Hertha ein Erstligist. Nach dem sofortigen Aufstieg warnten einige Experten, vor allem die Abwehr wurde als Schwachstelle erkannt. Hinzu kamen Verletzungspech und mangelnde Disziplin. Vor allem in der Rückrunde wirkte die Mannschaft fragil. Der große Scherbenhaufen ist da, Herthas Existenz liegt in Trümmern. Jetzt hilft nur noch Aufräumen und daraus neue Visionen entwickeln für einen Neustart, dafür braucht es die richtigen Köpfe.

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Mi

16

Mai

2012

Hertha steigt ab – Alba scheidet aus

Es war kein guter Tag für 2 Berliner Teams. Alba scheitert nach einer Niederlage in Würzburg im Viertelfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft.

Hertha schafft in Düsseldorf nur ein Unentschieden 2 zu 2 und das heißt, in der kommenden Saison 2. Bundesliga. Die Gegner heißen nicht mehr Bayern München oder  Hamburger Sportverein. Die zukünftigen Kontrahenten sind u. a. der SV Sandhausen und Jahn Regensburg. Das Ende war schmerzlich und quälend, immer wieder Bangen, immer wieder auch Hoffnung, jetzt eine große Leere.  Gratulation nach Düsseldorf. Hertha konnte gegen einen biederen Zweitligisten, in der Summe beider Spiele, nicht gewinnen. Die Vorgänge kurz vor dem Ende des Spiels sind äußerst bedenklich, so etwas geht gar nicht, bei aller Leidenschaft. Es war, was die 2 letzten Spielminuten betrifft, kein reguläres Fußballspiel mehr. Nur der Schiedsrichter hat das Recht, ein Spiel abzubrechen, er ließ weiterspielen, nahm eine große Verantwortung auf sich und zum Glück ging es gut aus. Trotzdem wird wohl Düsseldorf nicht um eine Bestrafung herumkommen.

Die vergangene Saison werden die Verantwortlichen der Hertha gründlich analysieren müssen. Alles muss auf den Prüfstand. Auf der bevorstehenden Mitgliederversammlung werden viele Fragen zu beantworten sein. Hertha steht vor einem Scherbenhaufen, ein erneuter Abstieg war nicht eingeplant. 

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Mo

14

Mai

2012

Stunde der Wahrheit: ALBA will in Würzburg 5. Spiel erzwingen

Am Dienstag (15.5., 19 Uhr) müssen für die Basketballer von ALBA BERLIN auswärts bei den s.Oliver Baskets Würzburg gewinnen, um das Aus im Playoff-Viertelfinale abzuwenden und ein Endspiel am Donnerstag in Berlin zu erzwingen. Die Partie wird live im Internet bei Sport1.de (2,99 Euro Gebühr) übertragen.
Nach der Heimniederlage am Samstag liegt ALBA in der best-of-five Serie 1:2 zurück und bleibt nur mit einem Sieg im vierten Viertelfinale in der s.Oliver Arena weiter im Playoff-Rennen. Die beiden bisherigen Auswärtsspiele diese Saison bei den Mainfranken gingen beide verloren, aber dieses Mal kann das Team von Gordon Herbert auf große Unterstützung seiner Anhänger zählen. Trotz des ungünstigen Termins mitten in der Woche werden rund 150 ALBA-Fans den Albatrossen in Würzburg den Rücken stärken. Die ALBA Group und ALBA BERLIN hatten gemeinsam eine gesponsorte Fanfahrt zum Spiel angeboten.
Wenn den Hauptstädtern der Sieg am Dienstag gelingt, würde am Donnerstag, 17. Mai, um 18 Uhr das entscheidende fünfte Spiel in der o2 World ausgetragen.

Die Viertelfinalserie im Überblick:
So. 06.05., 18 Uhr: ALBA - Würzburg 75:67
Mi. 09.05., 19 Uhr: Würzburg - ALBA 79:66
Sa. 12.05., 16 Uhr: ALBA - Würzburg 84:91
Di. 15.05., 19 Uhr: Würzburg - ALBA
Do. 17.05., 18 Uhr (falls nötig): ALBA - Würzburg

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Mo

14

Mai

2012

Virtuelle Vereinschronik - TeBe stellt außergewöhnliches Projekt vor

TeBe stellt virtuelle Vereinschronik vor- Außergewöhnliches Projekt im deutschen Fußball - Präsentation im Rahmen eines Geschichtsabends mit Jan Buschbom und Christian Wolter

 

Die außergewöhnliche virtuelle Vereinschronik von TeBe wird im Rahmen der Veranstaltung  
„Tennis Borussia – Geschichte und Geschichten aus 110 Jahren“ am Mittwoch, den  16. Mai im Casino des Mommsenstadions vorgestellt. Danach erzählt Jan Buschbom  (Historiker, und Co-Autor der Website) einige TeBe-Geschichten und Christian Wolter  (Historiker, Mitarbeiter des Berliner Fanprojekts, Autor von „Rasen der Leidenschaften. Die Fußballplätze von Berlin“) stellt einige Berliner Stadien und Fußballplätze vor, die für die  Geschichte von TeBe wichtig sind.    

Mittwoch, 16. Mai 2012, 19 Uhr
Mommsenstadion, Casino
Waldschulallee 34–42, 14055 Berlin

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Mo

14

Mai

2012

Herthas letztes Spiel in dieser Saison mit alten Tugenden?

Otto Rehhagel -schafft er das Wunder von Düsseldorf ? (Foto: Christian Zschiedrich)

Otto Rehhagel: „Wir müssen an uns glauben, nur dann werden wir siegen! Nach der verständlichen Niedergeschlagenheit infolge des 1:2 in Berlin kommt jetzt auch bei den Spielern nun neues Aufbegehren und der Wille eine Trotzreaktion aufzubauen und umzusetzen,  nach dem Motto: Jetzt erst recht! Bitte lasst diesen Worten auch Taten folgen. Im Fußball ist alles möglich. Ein 2:0 oder 3:1 würde zum Klassenerhalt reichen.
Aber wer soll die Tore schießen? Pierre Michel Lasogga (8 Tore) - Kreuzbandruptur - fällt aus, bleibt Raffael (6 Tore) ebenso Adrian Ramos (6), Tunay Torun (4) und Ãnis Ben Hatira (3 Tore). Hertha ist wahrlich keine Offensivmannschaft. In der gesamten Saison erzielte Hertha nur 38 Treffer. Der Fußballgott muss diesmal einfach ein Herthaner sein. „Wir haben noch eine Chance, es ist noch nicht vorbei“, lässt der Coach seine Spieler wissen. Ein 1:0, ein Unentschieden oder eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Abstieg und was danach kommt, damit beschäftigen wir uns ein andermal. Droht der Ausverkauf, kommt Hertha überhaupt wieder auf die Beine, hat Hertha bis auf Torwart Thomas Kraft überhaupt noch Führungsspieler, wie sehr drücken die Schulden und wer wird der neue Trainer? Es gibt unendlich viele (beängstigende) Fragen. Aus dem Grunde ist nicht nur das letzte Spiel am Dienstagabend (20.30 Uhr live bei ARD und Sky) in Düsseldorf so ungeheuer wichtig, sondern die Weichenstellung danach auf der Mitgliederversammlung am 29.Mai 2012 im ICC ausschlaggebend, was in Zukunft mit dem Club 1892 geschieht. Hintergrundberichte und viele Informationen über Machtkämpfe und Neuwahlen sehen, lesen und erfahren Sie hier bei www.sportick.de.

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Mo

14

Mai

2012

Boxtrainer Ulli Wegner stellt sein Buch vor

sind ebenso zur Buchvorstellung und Herthaschauen eingeladen, Präsidiumsmitglied Christian Wolter und Lutz Kirchoff, Leiter der Amateure von Hertha BSC (Foto: Christian Zschiedrich)

Boxtrainer Ulli Wegner  “Diktator und Entertainer, der beste Boxtrainer der Welt“ hat über sein Leben ein Buch herausgebracht unter dem Titel:
ULLI WEGNER MEIN LEBEN IN 13 RUNDEN
im Verlag Neues Leben, 304 Seiten mit vielen Fotos für 19,95 EUR
Am Dienstag, 15.Mai 2012, 18.30 Uhr
stellt Ulli Wegner persönlich sein Buch im Clubhaus der Tennisvereinigung SVR vor.
Finnentroper Weg 38 A, in 13507 Berlin-Tegel (Süd)
Bücher gibt es signiert im Rahmen der von Dirk Steffel moderierten Veranstaltung.
Sie sind herzlich eingeladen.
Im Anschluss wird gemeinsam im Vereinscasino bei Vesna und Nine
Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC auf dem riesigem Fernseher geschaut.

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So

13

Mai

2012

Hertha BSC U 19 knapp am DFB-Pokalsieg vorbei

Die Hoffnung der Hertha, DFB-Pokalsieger 2012 werden zu können, erfüllten sich nicht. Herthas U 19 verlor das Finale gegen den SC Freiburg mit 1:2(1:2). Vor 4350 Zuschauern und zahlreichen Scouts im Amateurstadion war es eine sehr unglückliche Niederlage und Herthas Nachwuchs am Ende den Tränen nah, weil es mit dem Titel Deutscher Pokalsieger nach sehenswertem Spiel und großem Aufbäumen nichts geworden ist. Maximilian Obst traf noch kurz vor der Pause zum 1:2 Anschlusstreffer, Freiburgs Daniele Gabriele (13.) und (14.) markierte die 2:0-Führung. Nico Schulz traf in der 82. Spielminute nur die Latte und in der Nachspielzeit kam Herthas Atakan Yigitoglu im Strafraum unbedrängt an den Ball, zog sofort ab, doch Teufelskerl Dominik Bergdorf im Kasten der Breisgauer reagierte mit sensationellem Reflex und lenkte das Leder, das alle schon im Tor wähnten, um den Pfosten. Schade, aus Berliner Sicht. Der SC Freiburg verteidigte damit den Titel und kann sogar noch das Double schaffen und Deutscher Meister werden. Gratulation zum ersten großen Endspiel-Erfolg im Jahre 2012.

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So

13

Mai

2012

Saisonabschluß bei F.A.S.S. Berlin

Die Temperaturen waren schwül-warm, der Sommer steht vor der Tür. Die Saison im Eishockey ist vorbei. Der Eishockeyoberligist F.A.S.S. Berlin hatte am vergangenen Freitag, Fans, Freunde und Förderer des Vereins zu einer kleinen Saisonabschlussfeier eingeladen. Der Ort der Veranstaltung gab einen Vorgeschmack auf kommende Saison. Die Akademiker werden umziehen, künftige Heimstätte wird nicht mehr das Erika Hess Eisstadion sein, wer die Heimspiele sehen will, muss nun seine Schritte zum Wellblechpalast nach Hohenschönhausen lenken. Heimsiege werden ab jetzt unter den Bannern für gewonnene Meisterschaften der Eisbären aus den Jahren 2005 und 2006 errungen. Dieser Umzug hat sehr praktische Gründe. Die Kooperation mit den Eisbären wird fortgesetzt und ausgebaut. Talente aus dem Eisbärennachwuchs sollen über die Oberliga an das DEL-Team herangeführt werden. In der vergangen Saison hat das bekanntermaßen hervorragend funktioniert, Thomas Supis und Vincent Schlenker werden wohl Profiverträge unterschreiben. Henry Haase und Justin Ludwig könnten in der kommenden Saison diesen Sprung schaffen. Aus der Deutschen Nachwuchsliga, hier wurden die Eisbären Vizemeister, rücken Talente nach.

Bei der Abschlussfeier konnten die Akademiker auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Dank an Trainer Chris Lee und das Team hinter den Kulissen von der Vereinsführung, gedankt wurde auch den Förderern, die Spielerpatenschaften übernommen hatten. Sie bekamen die original Spieltrikots ihrer Schützlinge überreicht, individuell versehen mit dem Logo des Paten. Eine sehr gute Idee, die sicherlich in der nächsten Saison ihre Fortsetzung finden wird. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe eines Schecks von 1.000 EUR durch die Firma Interhyp. Der Abend ging mit gutem Essen und kalten Getränken zu Ende.

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So

13

Mai

2012

100 Jahre Fußball in Friedrichshagen

Was wäre der große Fußball ohne die kleinen Amateurvereine. Mit viel ehrenamtlichen Fleiß lernen die Steppkes mit dem Ball umzugehen und sind einige Jahre später, vielleicht, umjubelte Stars. Am Tag des Pokalendspiels, wenige Stunden bevor der frischgebackene deutsche Meister Borussia Dortmund die Bayern aus München zerlegen wird, hatte der Friedrichshagener SV den 1. FC Union zu einem freundschaftlichen Vergleich eingeladen. Unter den Zuschauern waren sogar einige in schwarz-gelber Kleidung, im Tor der Unioner stand mit Marcel Höttecke ein ehemaliger Dortmunder. Das Spiel, vor geschätzt 2.000 Zuschauern, fand auf dem Hauptplatz des schmucken Vereinsgeländes am Fürstenwalder Damm statt. Im Vereinsnamen steht die Jahreszahl 1912, man feiert in diesem Jahr das 100jährige Bestehen. Aktuell spielt die 1. Herrenmannschaft in der Kreisliga A, im oberen Mittelfeld und hat das selbst gestellte Saisonziel Aufstieg verfehlt. Für 5 EUR Eintritt, gab es ein bisschen Fußballnostalgie, keine moderne Multifunktionsarena mit Drehkreuzen und maschinenlesbaren Eintrittskarten. Am Eingang ein Holztisch, dahinter der Kassierer mit der Metallkassette, daraus gab es das Wechselgeld und die Eintrittskarte. Für den 1. FC Union war es der letzte Auftritt in der aktuellen Saison. Ein Ergebnis hatte das Spiel auch, zur Halbzeit führten die Profis mit 5 zu 0, das Endergebnis 11 zu 1.

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Fr

11

Mai

2012

Hertha am Abgrund

Foto: Sportick

Die Chancen standen angeblich 70:30 für die Berliner. Und es hatte auch so gut begonnen. Mein Freund, der sonst sehr oft auch mit negativen Ergebnissen richtig lag, tippte 4:0 nach dem bis in die Finger- und Haarspitzen konzentriert geführtem Match gegen Hoffenheim und der sich doch noch offenbarenden Chance zum Klassenerhalt. Ich hab‘ ihn selten so wortlos wie nach diesem Spiel gesehen, hochgradig enttäuscht, frustriert, wie so viele der 68.041 Zuschauer im Berliner Olympiastadion. Hertha steht nun wieder einmal im Erklärungsnotstand und mehr denn je am Abgrund. Und was sich leider in diesem Heimspiel bestätigte und deutlich wurde, Hertha muss sich als Verein völlig neu aufstellen!
Da trügt auch die gute Leistung in der ersten Halbzeit nicht. Hertha dominierte und hatte die Partie jederzeit im Griff. Früh genug köpfte Roman Hubnik mit Standard – Ecke Ben Hatira in der 19.Minute – das vielumjubelte 1:0 und konnte mit diesem Ergebnis zuversichtlich in die Pause gehen, um nach dem Wechsel auf ihre Ostkurve zu nachzulegen – Irrtum! Ausgeschlafener, cleverer wirkte im zweiten Durchgang der Zweitligist. Hertha brach mit dem Gegentor und das im Duell der echten Kerle ein, wie die gesamte Saison über, wenn sie einen Treffer kassierten. Es war eine einzige Unachtsamkeit in Minute 64, als Bröker über den rechten Flügel gleich drei Herthaspieler alt aussehen ließ und einspitzelte.
Sieben Minuten später (71.) folgte das Eigentor von Ramos per Kopf nach Eckstoß, für den ausgezeichneten Torwart Kraft gab’s nichts zu halten und mein Freund sarkastisch: „Ramos trifft gegen Düsseldorf doch immer, endlich wieder mal ein Tor von ihm“. Unverständlich wurde ein so sicher beherrschtes Spiel im eigenen Stadion wieder aus der Hand gegeben. Das bedeutet fürs Rückspiel, wenn Hertha in Düsseldorf nicht ein frühes Tor gelingt, mit Fortdauer eines 0:0 muss Hertha dann mehr und mehr aufmachen – und was das für Folgen haben muss, bei dieser brüchigen Abwehr, die Chancen liegen nun im Rheinland nur noch bei 20-30 Prozent.
Am Ende lachten in Berlin die Düsseldorfer, deren Coach Norbert Meier blieb auf dem Boden und sagte: „Gewonnen haben wir noch gar nichts. Wir haben doch gesehen, wie schnell sich ein Spiel drehen und wenden kann“. Und die Hoffnung für Hertha stirbt bekanntlich zuletzt. Hertha erinnert sich und greift nach dem Strohhalm: Wir haben auch schon auswärts gut gespielt und überrascht. Dass Hertha überhaupt noch diese Minimalchance hat, verdankt der BSC seinem Keeper, der mit Glanzparaden noch schlimmeres verhinderte. Fazit: Zu lange auf das 1:0 ausgeruht und zu sicher gefühlt und dafür gibt es keine Entschuldigungen wie in der Vergangenheit. Hertha oh Hertha, was ist aus Dir geworden? Otto Rehhagel blieb nur noch, an die vielen, an die unheimliche Serie von Eigentoren zu erinnern – so schlägt man sich selbst! Unsere Fotostrecke unter der Rubrik mehr lesen

Christian Zschiedrich

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Fr

11

Mai

2012

Hertha BSC verliert gegen Fortuna Düsseldorf 1 zu 2

In der Ostkurve war gespenstische Stille. 2 Herthaspieler gingen trotzdem zu ihren Fans, man benötigte gegenseitig Trost. Der biedere Zweitligist aus Düsseldorf hatte soeben gegen den  (Noch?)erstligisten Hertha BSC das erste Relegationsspiel mit 2 zu 1 gewonnen. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind für Hertha auf ein Minimum gesunken. Es regiert ab jetzt das Prinzip Hoffnung. Es hatte lange Zeit gar nicht schlecht ausgesehen für die Berliner. Nachdem sich auf beiden Seiten die Anfangsnervosität etwas gelegt hatte, entwickelte sich, trotz der enormen Bedeutung, ein recht ansehnliches Fussballspiel.  Die ersten Torchancen hatten die Gäste, die ansonsten nach dem Motto handelten, Sicherheit zu erst. Die Angriffe der Hertha wurden abgeblockt. Alles schien in der 19. Minute eine positive Wendung zu nehmen. Hubnik kann einen Eckball per Kopf ins Netz schicken, Riesenjubel in der 19. Spielminute. Das taktische Konzept der Düsseldorfer war über den Haufen geworfen, bis zur Halbzeitpause fanden sie nicht mehr statt. Herthas Torwart hatte Zeit die Feldspieler immer wieder anzufeuern. Wäre Hertha bis zur Halbzeitpause ein weiterer Treffer geglückt, das Spiel wäre wohl anders ausgegangen. Otto Rehhagel versuchte am Spielfeldrand zu helfen, er ahnte, das 1 zu 0 verbreitet eine trügerische Hoffnung. Die Halbzeitpause nutzte Norbert Meier, um seine Mannschaft taktisch neu einzustellen. Was wollte jetzt eigentlich Hertha. Es drängte sich der Eindruck auf, die knappe Führung ersteinmal verwalten. Warum sollte Düsseldorf jetzt nicht versuchen ein Tor zu erzielen? Herthas Durchschlagskraft in der Offensive hielt sich in Grenzen, sie wollten, aber irgendwie ging es nicht. Kampf und Krampf auf beiden Seiten und dieses Mal in der Minute 64, der obligate Blackout in Herthas Verteidigung. Was harmlos begann, endete mit einem Sololauf von Bröker, 3 Berliner lies er stehen und überwand Kraft mit einem strammen Rechtsschuss.  Jetzt stand es 1 zu 1. Düsseldorf bekam Oberwasser, Sie wurden die Einäugigen. In der 71. Minute Tor durch Ramos, in der ersten Halbzeit hätte es für Hertha gezählt, so wurde es ein Eigentor und das Unheil nahm seinen Lauf.

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Mi

09

Mai

2012

Hertha vor Spiel 1 der Relegation

Otto Rehhagel, wird er doch noch Herthas Retter ? (Foto: Ch. Zschiedrich)

Anspannung hoch 3, hohe Erwartungen, Optimismus, Zuversicht, es wird alles gut,  die andere Möglichkeit – ist die Gefahr in der Relegation zu scheitern und sich mehr zu blamieren, als wenn gegen Hoffenheim nicht gewonnen worden wäre. Dann wäre das Chaos vollkommen. Der haushohe Favorit gegen den Tabellendritten der Zweiten Liga ist Hertha BSC mit dem letzten überzeugenden Sieg im Rücken. Dagegen hat sich Düsseldorf gerade so mit einem Remis gegen Duisburg den 3.Platz gesichert. Das Hinspiel zuerst zu Hause im Olympiastadion ist für Entscheidungsspiele nicht unbedingt ein Vorteil. Düsseldorf will in Berlin nicht mehr und nicht weniger als eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel schaffen. Die Abwehr, so formulierte es Otto Rehhagel zwei Tage zuvor in der Pressekonferenz, steht kompakt mit zwei großen Kleiderschränken in der Innenverteidigung und so wie ich meinen Freund Norbert Meier kenne, wird er auch jede Gelegenheit nach vorn nutzen. Heißt die Formation muss erst einmal geknackt werden. Das Interesse der Berliner ist größer, weitaus größer als gegen Hoffenheim. Das erwartet volle Stadion, die hoch motivierten Zuschauer könnten helfen, aber die Tore dürfen nicht einmal die Trainer schießen, die Spieler auf dem Platz sind gefragt, mindestens so eine Leistung wie gegen Hoffenheim zu bieten und das Runde in das Ecke zu bugsieren. Stellt sich die Frage, ob ein Sieg mit nur einem Tor Unterschied für die Partie dann in Düsseldorf reicht. Genau das meinen die Gäste mit der Basis für die Sensation zum Aufstieg in die Eliteliga.

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Di

08

Mai

2012

60.000 Tickets sind schon verkauft

Berlin fliegt auf Hertha BSC, die Hertha-Fans wollen ihr Team im Heimspiel der Bundesliga-Relegation unterstützen. Im Vorverkauf für das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Donnerstag, 10.5.2012 (20.30 Uhr, Olympiastadion), sind aktuell (Stand: 08.05.2012  18:00 Uhr) schon 60.000 Tickets abgesetzt worden. „Die Hertha-Fans stehen hinter uns, das ist ein wirklich gutes Gefühl“, sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport. „Wahnsinn! Die Unterstützung für unsere Mannschaft war ja bisher schon fantastisch“, sagt Trainer Otto Rehhagel, „aber jetzt ist eine Unterstützung wie zuletzt gegen Hoffenheim noch wichtiger. Denn mit einem vollen Olympiastadion im Rücken steigen unsere Chancen auf den Klassenerhalt.“

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Di

08

Mai

2012

Start in die Play-Offs um die Deutsche Wasserballmeisterschaft

Am vergangenen Samstag holten sich die Wasserballer von Spandau 04 beim Erzrivalen ASC Duisburg zum 28. Mal den Deutschen Wasserball-Pokal.
Spandau siegte in Endspiel 11:8 gegen den Herausforderer ASC Duisburg.
Ein Triumph mit Doppeleffekt:
Zum einen ist der 75. nationale und internationale Titelgewinn der Wasserfreunde eine Rekordmarke, der die 04er über alle Sportarten hinweg zu einem absoluten Ausnahmeteam macht. Und zum anderen dürfte er auch psychologisch bei der Konkurrenz Eindruck für die am Mittwoch beginnenden Play offs in der Meisterschaft besitzen.
Spandau trifft dabei zunächst auf den SV Cannstatt, der sich in den Pre-Playoffs gegen den SV Würzburg durchsetzte und damit als Achter in das Viertelfinale einzog.
Der B-Gruppen-Sieger der DWL der Hauptrunde ist damit im kommenden Spieljahr wieder in der A-Gruppe vertreten.
Play Off Viertelfinale Spiel 1  -  09. Mai  2012
SV Cannstatt - Wasserfreunde Spandau 04
Spielbeginn:    18.00 Uhr

Spiel 2:    Spandau 04 – SV Cannstatt, 12. Mai, SSH Schöneberg, 16 Uhr
Spiel 3:    Spandau 04 – SV Cannstatt, 13. Mai, SSH Schöneberg, 13 Uhr
        (falls erforderlich)

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Di

08

Mai

2012

Radsport in Berlin

Der Berliner Radsport Verband e.V. feiert in diesem Jahr ein Jubiläum mit der 60. Tour de Berlin, die 1953 erstmals in unserer damals zweigeteilten Stadt als Vier-Etappen-Fahrt ausgetragen wurde. Auch damals war es bereits eine internationale Veranstaltung, die aber von einem Berliner dominiert wurde. Es war der legendäre Willy "Itze" Irrgang vom BRC Endspurt, einem Verein, der heute längst in der Versenkung verschwunden ist, der als Gesamtsieger die erste Rundfahrt durch Berlin beendete.
In den langen Jahren der Tour umfaßte die Siegerliste immer wieder Namen von Fahrern, die in späteren Jahren eine ordentliche Profikarriere eingeschlagen haben. Als Beispiele sind vor allem der inzwischen verstorbene Berliner Dieter Puschel (Sieger 1960), Remig Stumpf (1986), der Italiener Giovanni Lombardi (1989), Steffen Wesemann (1991), Guido Fulst (1996) oder der Däne Alex Rasmussen (2006) zu nennen, die bei der ehemaligen Vier-Etappen-Fahrt und der jetzigen Tour de Berlin den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt haben.

Die Gesamtstrecke der Tour beträgt in diesem Jahr ca. 620 km und sieht in der Etappenfolge wie folgt aus:


1.Etappe am 17.05.2012 um 12.00 Uhr "Rund in Birkenwerder" mit Start und Ziel Clara-Zetkin-Str. -Rundkurs 12,6 km über insgesamt 164 km (13 Runden)

2.Etappe am 18.05.2012 um 9.00 Uhr "Einzelzeitfahren" mit Start und Ziel Mühlenbecker Weg Lehnitz/Oranienburg über 16,4 km

3.Etappe am 18.05.2012 um 17.00 Uhr "Rund um Baruth (Mark)" mit Start und Ziel Hauptstraße -Rundkurs 12,5 km über insgesamt 125 km (10 Runden)

4.Etappe am 19.05.2012 um 17.00 Uhr "Rund um Rudow" mit Start und Ziel Alt-Rudow -Rundkurs 12,7 km über insgesamt 127 km (10 Runden)

5.Etappe am 20.05.2012 um 9.30 Uhr "Straßenrennen Berlin-Premnitz-Berlin" mit Start und Ziel Kurfürstendamm, Am Kranzlereck über 184 km.

 

Ein Rahmenprogramm zwischen Uhland- und Rankestraße findet am 20.05. in der Zeit von 10.30 bis 13.30 Uhr statt.

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Mo

07

Mai

2012

Robert Kromm zurück in Berlin

In der Personalplanung für die Saison 2012/13 ist den BERLIN RECYCLING Volleys ein echter Transfercoup gelungen: Nationalspieler Robert Kromm kehrt nach sieben Jahren zurück nach Berlin, um den Hauptstadtclub zukünftig im Außenangriff zu verstärken. Damit ist der Kader des Deutschen Meisters für die kommende Spielzeit nahezu komplett. 
„Ich freue mich sehr, ab der kommenden Saison bei den BR Volleys zu spielen. Aus der Ferne habe ich die Entwicklung in Berlin immer aufmerksam verfolgt, es ist toll, was in den letzten Jahren hier aufgebaut wurde“, so Rückkehrer  Robert Kromm am Montag bei der Vorstellung im Firmensitz des Haupt- und Titelsponsors BERLIN RECYCLING. „Ich freue mich riesig auf die Berliner Fans. Schon im letzten Jahr konnte ich die einzigartige Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit der Nationalmannschaft erleben“.

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So

06

Mai

2012

Berliner Derby zum Saisonauftakt in der German Football League

der Endstand im Mommsenstadion (Foto: Sportick)

Auf der Homepage der Berlin Rebels wurde das 1. Heimspiel der Saison, martialisch, wie die Sprache des American Footballs nun einmal ist, zum „Kampf um Berlin“ erklärt. Die Rebels, der Aufsteiger gegen die Etablierten der 1. German Football League den Berlin Adlern. Den Rebels ist in der obersten Spielklasse noch nie ein Sieg über den Rivalen aus dem Norden Berlins gelungen. Die Voraussetzungen für den ersten Sieg waren nicht schlecht. Es war der Saisonauftakt, man wusste, wie der Gegner, nicht so richtig wo man steht und durfte in heimischer Umgebung antreten. 5.137 Zuschauer, welch beachtliche Zahl, wollten sich den „Kampf um Berlin“ am Sonntagnachmittag im Mommsenstadion nicht entgehen lassen. Das Spiel stand in der 1. Halbzeit ganz im Zeichen der Defense Reihen. Die Rebels ließen nichts zu, die Adler konnten einen Touchdown nicht verhindern, so stand es zur Halbzeit 7 zu 0 für die Gastgeber in schwarz und silber. Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit roch es nach dem Ausgleich, doch er gelang den Adlern nicht, obwohl die line of scrimmage nur 1 yard von der Endzone entfernt war. Immerhin gelang ein field goal und die ersten 3 Punkte für die Adler. Ein field goal und somit 3 Punkte gelangen auch den Rebels und so ging es mit dem Zwischenstand von 10 zu 3 in das letzte Viertel des Spiels. 15 Minuten Spielzeit sind im american football eine Menge Zeit. Alex Good, der neue Quarterback der Adler, machte seinen Namen alle Ehre, er lief selbst mit dem Ei über 40 Yards bis in die Endzone, touchdown, erfolgreicher Kick und der Ausgleich, 10 zu 10, stand auf der Anzeigetafel. Die Rebels schlugen zurück. Der Pass von Rebels-Quarterback Darius Outlaw auf Neuzugang und wide receiver Brain Amaral bringt den 2. touchdown und 6 weitere Punkte. Der Erhöhungskick geht daneben, der daraus resultierende Zwischenstand von 16 zu 10 für Rebels, sollte noch bedeutend werden. Die Schlussphase des Spiels konnte spannender nicht sein. Die Adler hatten ernsthaft was dagegen, den Rebels den Sieg zu überlassen. Die Uhr lief runter, die Rebels schnupperten am Sieg. Alex Good mit einem hail marry Pass und der wurde korrekt gefangen, touch down und das war der Ausgleich kurz vor der 2 Minutenwarnung. Mit dem Erhöhungskick gelang den Adlern erstmals die Führung in diesem Spiel. Die Anzeigetafel zeigte 17 Punkte für die Adler und 16 für Rebels. In den beiden letzten Spielminuten gelangen den Rebels keine Punkte mehr. Die Adler gewinnen das Berliner Derby.

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So

06

Mai

2012

Michael Preetz muss weiter um seinen Job zittern

Hertha Präsident Werner Gegenbauer (Foto: Christian Zschiedrich)

Dass Hertha doch kämpfen und siegen kann, hat die Truppe im letzten Spiel der Saison gegen Hoffenheim bewiesen – zur großen Überraschung vieler, die das nicht mehr für möglich gehalten haben. Dafür waren die Enttäuschungen zu vielfältig und eine Konstante war wahrlich nicht zu erkennen. Was folgt also nach diesem guten Spiel? Jetzt kann sich Hertha erst richtig blamieren und die Berliner bis zur Steinzeit total verärgern und den eigenen Anhängern erst recht die unverzeihliche Scham zufügen!

Und die Mitglieder sollten klug handeln, damit sich diese katastrophalen Fehler nicht wiederholen, denn der Schreiber dieser Zeilen denkt positiv und erwartet den Favoritensieg des Klassenhöheren gegen Fortuna Düsseldorf, dem 3. der Zweiten Liga. Heißt: Nach Erhalt der 1.Bundesliga auf der anstehenden Mitgliederversammlung klug wählen und optimale Entscheidungen treffen.

Der allgemeine Tenor richtet sich gegen den im Verein im Grunde verdienstvollen Michael Preetz, dem Manager für sportliche Angelegenheiten. Dabei ist noch gar nicht zur Sprache gekommen, dass er trotz haarsträubender Fehler überhaupt nur noch deshalb unangefochten im Amt ist, weil er das macht, was Präsident Werner Gegenbauer für richtig hält. Mit anderen Worten, Michael ist der Erfüllungsgehilfe des Präsidenten und genießt deshalb die totale Rückendeckung.

Wenn also Fehler aufgezählt werden, das tun wir, dann machen wir auch deutlich, es sind nicht die Fehler von Michael Preetz allein, sondern die gemeinsamen von Gegenbauer und Preetz. Wieso es mit der Kontinuität im Club nicht klappt, die unnötige Unruhe aufgrund der Personalentscheidungen, zu viele personelle Wechsel auf der Trainerposition in Verbindung mit unrühmlichen Abgängen in Folge. Wofür steht der Verein und wo bleiben die Kräfte aus der eigenen Jugend?

Mittlerweile und immer mehr wird bekannt, dass Werner Gegenbauer nur Ja-Sager um sich herum akzeptiert – sein bester ist Michael Preetz und seine Vorschläge für die für die Präsidiumswahl sind entsprechend, die Frage ist, werden diesmal die Mitglieder auch so widerspruchslos alles hinnehmen und folgen?

Vizepräsident Jörg Thomas profiliert sich derzeit laut Morgenpost als Preetz-Kritiker. Aber auch Andreas Schmidt, ehemaliger Teamgefährte und Mitglied im Aufsichtsrat, wagte ebenso schon seine Kritik, was Hertha drohen könnte. Und im Präsidium selbst, man höre und staune, erlauben sich Christian Wolter und Ingmar Pering, zweimal standen sie uns bereits Rede und Antwort und ein drittes „Kreuzverhör“ wird folgen, eine eigene Meinung zu haben. Auch das sind fleißige Verfechter für Hertha BSC, stimmgewaltige, angesehene Förderer und seit Jahren verdienstvolle Mitarbeiter. Und die gehen, so sehr die Vorwürfe auch gegen Michael Preetz überall her zu hören sind, den Fisch, die Vereinsführung, vom Kopf her an.

Das wird interessant für die Zukunft von Hertha BSC 1892. Der Klub muss sich grundlegend neu aufstellen! Der Verbleib im Oberhaus der Bundesliga ist aus wirtschaftlichen Gründen verbunden mit der Einnahmesituation zwingend geboten. Sollte Hertha tatsächlich nun auch noch den zweiten Schritt Relegation schaffen, die Fehler in der Teamzusammenstellung dürfen sich nicht wiederholen, d.h., Michael Preetz wird weitere spannende Minuten noch erleben – mit seinem Verbündeten Werner Gegenbauer. Sein Kampf wird nicht mit den ausstehenden Relegationsspielen beendet sein. Auf Sky kündigte der Manager zumindest an, sich nach den Spielen und auf der Versammlung zu wehren. Da geht es aber nicht mehr darum, private Auseinandersetzungen zu verteidigen oder richtig zu stellen.

Damit der Leser erkennt, dass der Schreiber es gut im Sinne von Hertha BSC meint, verdienstvolle Mitarbeiter – und Michael Preetz ist garantiert einer davon, sollte dem Club in verwendbaren Funktionen erhalten bleiben, nur nicht weiterhin „allein“ mit Werner Gegenbauer bestimmen dürfen. Unter meiner sportlichen Regie(ich stehe nicht zur Wahl) könnte Michael verwaltungsmäßig die Verträge für mich abwickeln!

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So

06

Mai

2012

Tennis-Meisterschaftsauftakt beim SV Reinickendorf

die siegreiche Mannschaft vom SV Reinickendorf (Foto: Christian Zschiedrich)

Der SVR hatte zum Oberliga-Meisterschaftsauftakt das starke Team von Baumschulenweg auf der idyllischen Anlage hinter dem Flughafensee im Finnentroper Weg zu Gast und siegte unerwartet hoch mit 8:1. Trotz des souveränen Ausgangs waren die Spiele hart umkämpft. Es war Tennis auf sehr hohem Niveau sowohl bei den Einzel- als auch in den Doppelspielen den Zuschauern geboten worden. Mit solchen Leistungen kann es künftig weitergehen.

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So

06

Mai

2012

Hertha hat noch eine Chance - Hoffen und Bangen geht weiter

Durchatmen bei den Fans der Hertha, der Fussballgott hatte ein Herthatrikot an, dazu eine kämpferisch überzeugende Leistung und jetzt die Chance in der Relegation. Christian Zschiedrich war im Stadion hat bewegende Momente festgehalten.

(Fotostrecke: Christian Zschiedrich) unter mehr lesen

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Di

20

Mär

2012

Hertha: Ein kleiner Nachschlag

Es läuft die 60. Spielminute im voll besetzten Berliner Olympiastadion. Die Anzeigetafel zeigt für die Hertha-Fans die Quizfrage des Tages an. Wie oft hat der Trainer Otto Rehhagel gegen den FC Bayern München gewonnen? Wer als Hertha-Fan sich die Mühe machte zur Tafel zu schauen und darüber nachzusinnen, sah womöglich auch, wie auf das aktuelle Ergebnis geschaltet wurde. Es leuchtete ein 0 zu 5 in das flutlichtbestrahlte Olympiastadion. Auf der Trainerbank von Hertha BSC versteinerte und verzweifelte Gesichter. Die Quizfrage musste nach dem Spiel nicht verändert werden. Hertha verlor dieses Spiel des 26. Spieltages der Saison 2011/12 mit 0 zu 6. Hertha hatte bisher nur 2 Mal so hoch in der Bundesliga verloren. In der Saison 1979/80 verlor Hertha mit 0 zu 6 gegen den Hamburger SV im Olympiastadion, in der Saison 1990/91 gab es eine 0 zu 6 Auswärtsniederlage in Bremen. Weitere Quizfrage, was war jeweils nach dem 34. Spieltag der genannten Saison? Antwort: Hertha musste die 1. Bundesliga verlassen.

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Di

20

Mär

2012

Vereinsleben 120 Jahre Fußball in Lichterfelde

Am heutigen Dienstag feiert der Lichterfelder FC Berlin 1892 e.V. sein 120-jähriges Bestehen. Mehrere Veranstaltungen und Aktionen sind im Laufe der nächsten Wochen und Monate geplant, um dieses runde Jubiläum zu feiern und der Verantwortung aus 120 Jahren führender Vereins- und Jugendarbeit im Berliner Fußball gerecht zu werden.

 

Als acht Schüler des.......

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Mo

19

Mär

2012

Hertha BSC: Nun mal ganz sachlich!

Auf der Suche nach primären Kausalzusammenhängen muss man fachlich und sachlich vorgehen. Die erste Frage in der Ursachenforschung für Fehlleistungen muss mit der sachlichen Feststellung lauten: Seit wann geriet und besteht der unaufhaltsame Abstiegstrend? Das geschah leider schon unter den verdienst-vollen Markus Babbel! Und erklärt sich wie folgt:

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So

18

Mär

2012

DEL Viertelfinale Eisbären gegen die Kölner Haie

Am kommenden Dienstag beginnt das Viertelfinale um die Deutsche Eishockeymeisterschaft. Die Eisbären Berlin, der Titelverteidiger und Sieger der Hauptrunde, bekommt es mit den Kölner Haien zu tun. Sie waren der letzte Gegner der Eisbären in der Hauptrunde und wurden nach einem 3 zu 3 in der regulären Spielzeit und anschließender over time erst im Penaltyschiessen bezwungen. In der Pressekonferenz gratulierte Kölns Trainer Uwe Krupp den Eisbären zum.....

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Sa

17

Mär

2012

"Noch sind wir nicht abgestiegen"

Nach 18 Spielminuten war das Match endgültig schon entschieden. Die Bayern machten so früh den Sack zu – 0:3 nach nur 19 Minuten, „schaltet doch bloß einen Gang zurück“, Angst und Bange konnte einem werden, „das könnte in der Tat zweistellig werden“, wenn‘s so weitergeht. Am Ende stand’ s nur 0:6, dreimal Robben und je einmal Müller, Gomez und Kroos. Jupp Heynckes hatte ein Einsehen und nahm die Torschützen Müller in der 61. Minute, Robben(70.) und Ribery(73.) vom Platz. Die wollten nämlich noch mehr Tore erzielen. 

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Di

07

Feb

2012

Berliner Landessportbund - Eine Institution für uns Alle!

Werfen Sie doch einen Blick auf die neue Webpräsenz des Berliner Landessportbundes! Sie werden es nicht bereuen. Viele nützliche Tipps und Ratschläge in Sachen Sport werden Sie begeistern. Und haben sie keine Scheu vor dem Profisport! Nicht nur, dass jeder mal klein anfängt...der Berliner Landessportbund unterstützt alle Menschen, egal ob Profi oder Amateur, Hobbysportler oder Gelegenheitshüpfer. Hier ist jeder herzlichst willkommen sich selbst einzubringen oder einfach nur dabei zu sein wenn es heißt:

LSB - Eine neue Ära beginnt!

 

Übrigens wussten Sie´s schon?

Berlin ist mit rund 145 Mannschaften in den Ersten und Zweiten Bundesligen insbesondere in den Teamsportarten führend in Deutschland.

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Sa

25

Feb

2012

Eisspeedway LIVE in BERLIN!!!!

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Di

13

Mär

2012

ICE CHALLENGE am 24. und 25. März 2012

Auf der heutigen Pressekonferenz des DMV Berlin wurden die zahlreichen Neuerungen der "39.  INT. DMV Eisspeedway-Rennens" der Presse vorgestellt. Die innovativen Änderungen versprechen noch mehr Spannung und Attraktivität für die Zuschauer und Sportler.    

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