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1. FC Union – schwerer Gang auf die Bielefelder Alm

Union Berlin Jens Keller Arminia Bielefeld
Jens Keller-gelingt in Bieleld der 1. Sieg in der Liga ? Foto: Hans-Peter Becker

Die Eisernen haben kommenden Sonntag einen schweren Gang vor sich. Bei wahrscheinlich schwül-heißem Wetter müssen auf der Bielefelder Alm gegen die Arminia antreten. Der Start in die neue Saison war für beide durchwachsen, mit einem Punkt aus 2 Spielen. Im Pokal sind beide mit viel Mühe nach Verlängerung weitergekommen. Wer verliert hat vor der Länderspielpause erst einmal einen Fehlstart hingelegt. Personell kann Bielefelds neuer Trainer Rüdiger Rehm aus den Vollen schöpfen während bei Jens Keller die Liste von verletzten und angeschlagenen Spielern nach wie vor beachtlich ist. Überraschungen in der Aufstellung schließen sich aus. Versucht es Keller erneut mit einer 4-3-3 Aufstellung oder folgt eine neue taktische Ausrichtung ? In der Pressekonferenz vor dem Spiel gab es eine interpretierbare Andeutung in diese Richtung. „Es gibt immer wieder taktische Überlegungen.....auch ob man hier und da mal wechseln sollte.“ Bielefeld ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft. Die technisch feinere Klinge dürften die Unioner schlagen. Es gilt für die Eisernen schlau zu spielen. Nach dem Bielefeld-Spiel steht die Länderspielpause an, so dass es erst am 10. September mit dem 2. Heimspiel der Saison gegen Karlsruhe weitergeht. Eine Niederlage im Gepäck wäre alles andere als wünschenswert. Die würde man länger mit sich herumschleppen.

In Blick in Historie zeigt, in Bielefeld gab es für die Unioner kaum etwas zu holen. Bislang 6mal bemühten sich die Köpenicker um Auswärtspunkte auf der Alm,....

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Der Fußball hat geharnischte Kritik verdient

Udo Grady Fußballfan aus Kanada plädiert für ansehnlichen Fußball. Foto: SportickTV
Udo Grady Fußballfan aus Kanada plädiert für ansehnlichen Fußball. Foto: SportickTV

so schrieb mir ein Fan aus Kanada als Reaktion auf meine Kolumne über die Olympischen Spiele. Wieder mal ein Nörgler, dachte ich, der die Leistungen des Horst-Hrubesch-Teams und die Final-Niederlage gegen Brasilien nicht verdaut hatte. Dann las ich seine Begründung, er meinte nicht nur Deutschland, sondern die Entwicklung des Fußballs insgesamt. Das Spiel wird für den Zuschauer „boring", das englische Wort für "langweilig“! Anscheinend, so vermutet er, haben die Spieler eine Gehirnwäsche bekommen. Erstes Gebot sei es doch heute auf Kosten des Enthusiasmus, den Ball zu halten. Wortwörtlich: „Man hat das Gefühl, keiner traut sich mehr zu schießen, um nicht nachher die Kritik des Versagens zu bekommen“! Da hat er wohl Recht! Tatsächlich gibt es heutzutage Begegnungen, in denen eine Mannschaft über 90 Minuten auf, zwei bis drei Torschüsse kommt. Und da sage mir keiner, das sei hochinteressant. Großartig. Riskiert wird kaum noch etwas. Dafür aber im sogenannten Spielaufbau zig mal quer und zurück gespielt. Richtig - das hat taktische Gründe, macht den Fußball aber unattraktiv, zum Zusehen eben langweilig, vor allem dann, wenn eine Führung mit Ballhalten und ähnlichen Mitteln über die Zeit geschleppt wird. Das trägt auf jeden Fall nicht zur Popularität des Spiels bei – im Gegenteil. Die Entwicklung ist fatal und schadet! Ballverluste und Fehlschüsse bedeuten oft den Verlust von Geld. Wer will schon verantwortlich sein und die Vorwürfe bekommen, er sei Schuld am finanziellen Niedergang. Da haben wir's. Geld regiert auch auf dem Platz die Welt. Wer kann schon noch riskante, Lücken öffnende Bälle in die Tiefe spielen. Das sind die Könige und Kaiser des Fußballs. Den freien Mann, in der Regel nach hinten anzuspielen ist doch viel einfacher. „Da lobe ich mir die kleinen Nationen, die Zwerge im Fußball, Mannschaften in den unteren und Jugendklassen. die auch mal einen Fehlschuss riskieren. Ein abgefälschter Fehlschuss kann auch zum Erfolg führen“, führt der Fan aus Kanada weiter aus und bekommt meine Bewunderung. Wie kann man denn sonst Tore erzielen, wenn man nicht auf das Tor schießt? Es soll sogar noch Trainer geben, die das Übel erkannt haben und mitreißenden Fußball gern praktizieren würden. Die Zuschauer befragt, klar, die wünschen sich das Spiel nach vorn, beherzten Angriffsfußball mit vielen Abschlüssen aufs Tor. Trainer unterliegen jedoch ebenso dem Erfolgszwang und schließen gern alles, was Gefahr bringen könnte, aus. An der ansehnlichen Spielkultur sollten künftig die Mannschaften gemessen werden. Ansonsten hilft bestimmt eine Regeländerung: Einen Punkt mehr für Mannschaften, die drei Tore und mehr erzielen.

Christian Zschiedrich

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Es geht um Weltmeisterschaftspunkte in Grünau

Foto: Uwe Reichhold (Jetboote)
Foto: Uwe Reichhold (Jetboote)

Neuer Weltmeister in der Formel 4 gesucht. Die Motorbootrennen in Berlin-Grünau sind seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Erlebnis für die ganze Familie. Wenn die Katamarane und Jetboote vor der Kulisse der traditionsreichen Regattastrecke übers Wasser fliegen, kommen nicht nur Motorsportfans auf ihre Kosten. Vom 27. bis 28. August zieht es die besten Sportler der Szene zum mittlerweile 23. Internationalen ADAC Motorbootrennen wieder in den Südosten der Hauptstadt. Das Publikum kann sich in der Tat auf spannende Rennen in insgesamt acht Klassen freuen. Einen besonderen Höhepunkt setzt der Kampf um Weltmeisterschaftspunkte in der UIM Formula 4 World Championship. Spritzige Duelle und internationales Flair verspricht auch das ADAC Motorboot Masters mit Startern aus Frankreich, Schweden, Litauen oder Ungarn. Aber auch die deutschen Piloten haben beste Chancen auf Meisterschaftspunkte in den Highspeed-Rennen. Zu den Favoriten gehört der Berliner Uwe Brettschneider, der sich in der vergangenen Saison vor heimischem Publikum den zweiten Platz sichern konnte. Im ADAC Motorboot Cup kämpfen deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podest-Plätze. Die Piloten des ADAC Jetbootcups treten erneut sitzend und stehend in fünf Klassen an. Mit mehr als 30 Einschreibungen verzeichnet der Cup im 3. Jahr seines Bestehens einen neuen Teilnehmerrekord. Die Ticketpreise an folgenden Tagen:

• Sa., 27.08., 09:30 - 19:00 Uhr, 5 € (ermäßigt 3 €), „Happy hour“ ab 15.30 Uhr, 3 €

• So., 28.08., 10:00 - 18:30 Uhr, 8 € (ermäßigt 5 €), Familienticket 21 € (2 Erwachsene mit bis zu 2 Kindern bis 14 Jahre), „Happy hour“ ab 15.30 Uhr, 5 €

• Wochenendticket: 12 €

Quelle: ADAC

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Wer macht das Rennen?

Christian Zschiedrich. Grafik: Sportick
Christian Zschiedrich. Grafik: Sportick

BAK 07 und Tennis Borussia nutzten die pokalbedingte Meisterschaftspause in der Regional- und Oberliga zu einem kurzfristig anberaumten Testspiel, das TeBe, der Oberligist, 2:1 gewann. Bereits unter der Woche trafen sich Hertha 03 Zehlendorf und die TSG Neustrelitz zum Test, der gerecht 1:1 endete. Nachzutragen bleibt  eine Nachholbegegnung im Stadion Lichterfelde, die den 4. Regionalliga-Spieltag komplettierte. Viktoria 89 und Hertha BSC II trennten sich vor 788 Zuschauer 1:1. Die Tore erzielten 1:0 (29.) Ergirdi, 1:1 (83.) Mirbach. Die Platzherren mussten ab der 65. Spielninute in Unterzahl agieren. Ausgerechnet den Keeper von Viktoria traf die Hinausstellung per Roter Karte. Der zuvor für Pekdemir eingewechselte Hofmann spielte diagonal, Torwart Kisiel stürzte zu ungestüm aus seinem Kasten, der Herthaner Fuchs spurtete zum Ball und wurde außerhalb des Strafraumes klar gefoult. Viktoria wechselte Reserve-Keeper Kühn ein und Hofmann, gerade drei Minuten auf dem Feld, aus. Hertha zog mit dem Remis punktemäßig, 7 Punkte aus 4 Spielen, mit dem BFC Dynamo gleich. Der bis dato immer noch unbesiegte FC  Viktoria rangiert nur einen Punkt (6) schlechter auf Platz 7. Babelsberg ist 8., BAK 10., und Cottbus 13. Jetzt treffen  am kommenden Freitag bereits Dynamo im Jahn-Stadion (19.00 Uhr) auf Cottbus, Hertha BSC II spielt in Meuselwitz (15.), Babelsberg empfängt am Samstag, 14.05 Uhr den Tabellenzweiten 1. FC Lok Leipzig, Viktoria hat am Sonntag, 13.30 Uhr, Heimrecht gegen den Tabellenletzten FSV Luckenwalde und BAK 07 muss zu dieser Zeit in Auerbach (beim 9.) antreten. Der Berliner Vertreter BAK 07 muss mit Verletzungssorgen versuchen, das Feld also vom 13. Tabellenplatz aus aufmischen und mit Spannung verfolgen wir die Dichte und die gut postierten Dynamos, Herthaner und den diesmal gut gestarteten FC Viktoria 89. In der Oberliga sollten …

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DFB-Pokal – Berliner Bundesligisten mit Mühe

BFC Preussen DFB Pokal Hertha BSC
Foto: Sportick

Von den 3 Berliner Teilnehmern an der 1. Hauptrunde um den DFB Pokal sind die beiden Profi-Clubs unter großen Mühen weitergekommen. Erwartungsgemäß stand der Berliner Pokalsieger BFC Preussen gegen den Erst-Bundesligisten 1. FC Köln auf verlorenem Posten. Ganze 4 Spielklassen liegen zwischen den Mannschaften. Auch wenn sie im heimischen Stadion hätten antreten können, sie wären bestimmt nicht weitergekommen. Über 6.000 Zuschauer sahen im Stadion „An der Alten Försterei“ eine 0:7 Niederlage der Amateure aus Berlin-Lankwitz. Sie wehrten sich tapfer, kamen sogar zu 6 Torschüssen und fast wäre Rene Robben ein Tor gelungen. Ihm versagten die Nerven und in einem TV-Interview erklärte er: „Ein Profi hätte den reingemacht.“ Der 1. FC Union stellte für den BFC – Preussen muss unbedingt dazu gesagt werden – ein komplettes Paket für die Ausrichtung des Spieltages bereit, dazu gehörte auch die Anreise im Mannschaftsbus des 1. FC Union. Der wurde von den eigentlichen Besitzern erst einen Tag später gebraucht. In Duisburg setzten sich die Eisernen in einer „schwer umkämpften Pokalpartie“ - O-Ton Pressemitteilung – mit 2:1 nach Verlängerung durch. In der vergangenen Saison waren beide noch Liga-Kollegen. Unions Trainer Jens Keller hielt an seinem Spielsystem 4-3-3 und der Startaufstellung aus dem letzten Liga-Spiel fest. Die einzige Veränderung war, dass Roberto Puncec den angeschlagenen Fabian Schönheim in der...

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Eisbären – Niederlage am Sonntag

Lappeenranta Eishockey Eisbären Berlin
Foto: Stefan Wenske

Die Gegner in der Champions Hockey League werden für die Eisbären nicht einfacher. Nach den Schweden aus Lulea stellte sich am Sonntag, nur knapp 48 Stunden später, das finnische Team aus Lappeenranta vor. Es war auch ein Duell zweier finnischer Torwart-Oldies. Bei den Finnen hütete Jussi Markkanen, inzwischen 41 Jahre, Stanley Cup Finale mit den Edmonton Oilers, Weltmeisterschaften 2002 und 2004, dazu Einsätze in der russischen KHL sowie Schweizer Liga, das Tor. In der 14. Spielminute musste er nach einer unübersichtlichen Szene seinen ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Schiedsrichter bemühten zunächst den Videobeweis. Der von Neuzugang Nicholas Petersen rein gestocherte Puck zählte. Nur 119 Sekunden später holte der andere Torwart aus Finnland – etwas jünger als sein Landsmann, wird im Oktober 39 Jahre alt – den Puck aus dem Tor. Ein Flachschuss von John MacFarland stellte die Partie wieder pari. Es war etwas unübersichtlich, zunächst kann Vehanen den Schuss von Tero Koskiranta abwehren. Doch zu kurz und leider nicht zur Seite, so bewegte sich der Puck gefährlich im Slot. Bis zur ersten Drittel-Sirene lieferten die Eisbären, wie am vergangenen Freitag, eine beherzte Partie ab. Sollte da wieder was gehen ? Im Mittelabschnitt hatte sich die Gäste besser auf das Spiel...

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Eisbären überzeugen zum Auftakt in der CHL

Eisbären Berlin Champions Hockey League Stefan Nilsson
Das 1. Tor der neuen Saison durch Micki DuPont ist gefallen. (Foto: Stefan Wenske)

Eishockey-Trikots und kurze Hosen, dann ist Champions Hockey League. Rechtzeitig zum Saisonauftakt hatte sich hochsommerliches Wetter in Berlin eingestellt. Für die Eisbärenfans trotzdem kein Grund an den Badesee zu fahren. Schließlich gab es ihren Lieblingssport auf gefrorenem Wasser. 6.225 Interessierte hatten sich am Freitagabend in der Arena am Ostbahnhof eingefunden. In der Vorrundengruppe I empfingen zum ersten Spiel die Eisbären die schwedische Mannschaft aus Lulea. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Journalisten Oliver Koch. 20 Jahre hatte er die Eisbären begleitet. Sein Platz im Block 419, dort wie die Medienarbeitsplätze sind, wird sein Platz in dieser Saison leer bleiben. Ruhe in Frieden Olli und pass auf uns auf, da oben. Es hätte ihn gefreut, was seine Eisbären im ersten scharfen Spiel der Saison anboten. Von eventuellem Sommer-Eishockey keine Spur. Es ging gehörig zur Sache. Zu den verhängten Strafen gehörten auch die wegen übertriebene Härte. Das 1. Drittel endete torlos. Das erste Tor des Spiels fiel in der 32. Spielminute,...

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Hertha BSC vor dem Saisonstart

Verheißt bisher nichts Gutes. International unerwartet in der 1. Runde raus  und in den Vorbereitungsspielen alles andere als zufriedenstellend. Zu viele Fragezeichen vor dem Saisonstart am kommenden Sonntag ab 18.30 Uhr im Pokal in Regensburg. Hertha hat seit dem 19. März (2:1 gegen Ingolstadt) nicht mehr gewonnen. Neuerwerbung Duda ist am Knie verletzt; die Genesung dauert länger als angenommen. Ausgerechnet das Knie…, wenige Tage vor dem Saisonauftakt schlägt Pal Dardai Alarm. Die Medien sprechen vom „Umsturz bei Hertha“, so werten sie die Entmachtung des Kapitäns Fabian Lustenberger. Der neue Kapitän heißt Vedad Ibisevic. Der Spielführer-Wechsel ist meiner Meinung nach kein Umsturz. Selbst wenn Dardai die Mannschaft Kopf stellen würde, da kann er noch so viel umkrempeln, das ist kein Umsturz. Der Coach kann auch noch so viele Brandbriefe an seine Spieler schreiben, was nützen schon in dieser Situation Apelle. Erschreckend genug, dass der Trainer mit anerkannten Qualitäten spürt, wie schwer es werden wird. Nur nicht gleich wieder in der ersten Pokalrunde rausfliegen. Am Sonntag darauf muss um 15.30 Uhr mit viel Selbstvertrauen das Spiel gegen Aufsteiger SC Freiburg gemacht werden. Wie schnell es gehen kann, dass eine Mannschaft in einen Abwärtstrend gerät, weiß Dardai mit seiner Erfahrung nur zu genau. Am 2. Spieltag heißt es auswärts zu bestehen, beim FC Ingolstadt 04. Dass Lustenberger rasiert wurde ist nicht entscheidend, immerhin zählte er zu den Stabilitätsfaktoren in der letzten Saison. Der siebente Tabellenplatz der Vorsaison darf nur zur Motivation herangeführt werden. Ansonsten hätte ich als Überschrift auch wählen können: Hertha dämmert der nächsten Saison entgegen.

Christian Zschiedrich

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Endlich wieder Eishockey

Lulea Eishockey Champions League
Die Eisbären Berlin spielten 2013 schon einmal gegen Lulea HF. (Foto: Hans-Peter Becker)

Es laufen zwar noch die Olympischen Sommerspiele und in Berlin haben die Schüler Sommerferien. Trotzdem startet in der Wintersportart Eishockey bereits die neue Saison. Seit 2014 wird die Champions Hockey League ausgetragen und die Gruppenphase startet vor dem Beginn der nationalen Ligen. Am kommenden Freitag und Sonntag können sich die Fans der Eisbären einen Eindruck von der Spielstärke machen. Ein Vorbereitungsspiel haben die Schützlinge von Uwe Krupp bereits absolviert. Beim neuen Kooperationspartner, den Lausitzer Füchsen Weisswasser wurde mit 8:1 gewonnen. Die kommenden Gegner aus der ersten schwedischen und finnischen Liga sind da ein ganz anderes Kaliber. Die Eisbären spielen in der Vorrundengruppe I zusammen mit Luleå HF aus Schweden und SaiPa Lappeenranta aus Finnland. Am Freitag, ab 19:30 Uhr sind zunächst die Schweden dran. Die Mannschaft aus Lulea ist in Berlin nicht ganz unbekannt. Dieses Spiel gab es schon einmal in der Arena am Ostbahnhof, am 17.08.2013. Es war ein Spiel der Vorrunde der European Trophy, dem Vorgänger-Wettbewerb. Damals unterlagen die Eisbären mit 1:4. 2015 gelang den Schweden der Titelgewinn und in diesem Jahr erreichten sie das Viertelfinale. Am Sonntag geht es dann gleich weiter, ab 14:30 Uhr ist SaiPa Lappeenranta zu Gast. Beide Spiele werden in der Arena am Ostbahnhof ausgetragen. Für die Eisbären war seit der Neugründung der CHL jeweils nach der Vorrunde Schluss. Es wird Zeit, daran etwas zu ändern.

Hans-Peter Becker

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1. FC Union - Unentschieden im Ostderby

1. FC Union
Die Fans gaben - wie immer - alles. Foto: Hans-Peter Becker

Das gibt es im Profigeschäft nicht alle Tage, dass der Trainer der Gastmannschaft mit Beifall begrüßt und nach seiner Namensnennung zum Fußballgott ausgerufen wird. Uwe Neuhaus kehrte mit den Dresdener Dynamos an seine einstige Wirkungsstätte zurück. Es war ein Klassentreffen zweier ehemaliger Ostvereine. Die gelb-schwarzen aus Elbflorenz, zu alten DDR-Oberligazeiten den rot-weißen aus Berlin-Köpenick sportlich meist weit voraus. Die Zeiten haben sich geändert. Seit 1991 ist die DDR-OBERLIGA Geschichte, die in diesem Jahr Geborenen längst volljährig. Für diese Generation von Fans wabert jede Menge Geschichte durch das Stadion. Vor dem Anpfiff gab es eine Gedenkminute der besonderen Art. Die langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Betreuung von Fans mit Behinderungen war im Juli verstorben. Gemeinsam schickten alle im Stadion Anwesenden einen langanhaltenden Applaus in den Abendhimmel. Die Unioner spielten mit Trauerflor.

Auf dem Rasen gab es zunächst verkehrte Welt. Dresden überraschte mit sehr offensivem Auftreten. Sie wirkten phasenweise wie die Heimelf. Beide Trainer ließen ihre Mannschaft in einem 4-3-3 System auflaufen. Bis auf Philipp Hosiner, er wurde ersetzt durch Collin Quaner, lief die identische Startelf von Bochum auf. In der 8. Spielminute gingen die Gäste.....

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